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Interview mit Marc Fehse zu “Schrei der Angst – Feeder”


Am 27.11. erscheint ein neues Hörspiel in einer neuen Serie bei einem neuen Label: “Feeder” lautet der Titel der ersten Episode von “Schrei der Angst”, die vom Label Marctropolis produziert wurde:

Schrei der Angst – Feeder
Wer bislang nicht wusste, was ein Feeder ist, bekommt nun reichlich Gelegenheit dazu, diese Wissenslücke zu füllen. In Feeder treibt Phillip Schwarz sein perverses Unwesen. Er mästet Frauen mit seinen Fütterungsmaschinen qualvoll zu Tode. Und nicht nur das: Genüsslich stellt er dem FBI seine Opfer zur Schau. Warum tut er das? Und wer ist das nächste Opfer? Die Agenten nehmen die Verfolgung auf und stoßen dabei des Öfteren an ihre physischen und psychischen Grenzen. Und es ist nicht auszuschließen, dass es dem Hörer ähnlich ergeht …

Cover Schrei der Angst - Feeder

Feeder ist nach Angaben des Labels ein genialer Mix aus “Das Schweigen der Lämmer”, “Sieben” sowie “Akte X” und der längst fällige Beweis dafür, dass das gepflegte Gruseln sehr gut ohne Kinobilder auskommt. Vielleicht zu gut. Schon von der ersten Hörminute an taucht das Publikum ab in einen anderen, ihm unbekannten Kosmos. Der eigene Alltag, die Welt jenseits der Hörspiel-Lautsprecher scheint vergessen. Man wähnt sich leibhaftig in New York, wird Teil des Geschehens. Üble Gerüche, feuchte Dämpfe und der Schauer der Angst werden real. Fast möchte man flüchten, doch der Kitzel der Spannung lässt einen nicht los. Bis zum Schluss.

(Auszug aus der Pressemitteilung)

Um etwas mehr zu erfahren, hat uns Marc Fehse, der mit seinem Bruder Carsten für dieses Projekt verantwortlich zeichnet, Rede und Antwort gestanden:

Zunächst vielen Dank für die Bereitschaft, dich unseren Fragen zu stellen!
Schrei der Angst, Phasenmusik, Marctropolis – Wer steckt eigentlich hinter all dem?

Marc Fehse (c) Marc Fehse

Marc Fehse (c) Marc Fehse

Schrei der Angst ist der Serienname der Hörspielreihe. Phasenmusik ist das Plattenlabel und Marctropolis ist die Agentur die das Hörspiel umgesetzt hat, das Design und die ganze Organisation des Hörspiels regelt.

Zu uns konkret: (Marc Fehse) Ich bin 36 Jahre alt, habe Design studiert und betreibe seit Jahren eine Film und Design Agentur. Ich habe  mit 17 angefangen, Musik zu machen, dann Film und nun kombiniere ich beides und produziere Hörspiele.

Mein Bruder Carsten ist 40. Dipl. Betriebswirt. Er schreibt unsere Ideen dann in Skriptform und wir gleichen dann miteinander die weiteren Storyideen ab.

Wie kamt ihr zum Hörspiel?

Ich höre mein Leben lang schon Hörspiele. Die guten alten Tonstudio Braun Tapes wie John Sinclair, H.G. Francis & Larry Brent von Europa, Edgar Wallace von Maritim etc. Mein Bruder Carsten hat die gleiche Vergangenheit bzgl. Hörspiele wie ich, fast noch Jahre länger :-)

Welche Erfahrungen habt ihr im Bereich Hörspiel?

Wir haben unsere Erfahrungen bei diversen Musik und Filmproduktionen sammeln können.

Wie kam es zur Idee zu “Schrei der Angst”?

Zu “Schrei der Angst” selbst: Eigentlich war die Geschichte als Film erdacht und so produzierten wir ein Drehbuch. Die Idee zum Film hatten wir 2004 nachdem wir eine Dokumentation über Särge in XXL gesehen, da in Amerika immer mehr Menschen Übergewichtig sind bzw. und so auch sterben. Unsere Fantasie ging mit uns durch und wir stellten uns alle möglichen Probleme von wirklich dicken Menschen vor. Wir tauchten immer tiefer in die Materie ein und eine Gesichte mit FBI Agenten, Mord, Fetischen und Entführungen nahm langsam Form und Gestalt an. Als die Geschichte stand kamen berufliche andere Dingen dazwischen und erst 2008 holten wir diesen Schatz zurück ans Tageslicht, um daraus ein Hörspiel zu machen.

Als die Produktion in vollem Gange war, entschlossen wir uns daraus eine Serie zu starten. Es sollen abgeschlossene Geschichten aus diversen Bereichen, des Horror, Thriller und Science Fiction werden.

Derzeit drängen ja einige neue Hörspielreihen – gerade in diesem Genre – auf den Markt. Wo würdet ihr euch hier einordnen? Wo seht ihr eure Chancen und Unterschiede gegenüber anderen Produktionen?

Wir sehen für gute Geschichten immer eine Chance. Natürlich ist der Markt hart umkämpft, aber wir haben wahrscheinlich den Vorteil, das wir unsere Geschichten immer als Film sehen und dieses jetzt in Form eines Hörspieles, dem Interessiertem präsentieren können.

Wird es eine Reihe loser Einzelgeschichten, einzelne Episoden in einem gemeinsamen Handlungsrahmen oder gar eine Serie mit aufbauendem Inhalt?

Wir haben einzelne Geschichten mit unterschiedlichen Themen, aber auch einige als fortlaufende Reihe angedacht. Der Feeder wir auf jeden Fall weiter sein Unwesen treiben. Nur soviel, andere Länder andere Sitten ;-)

Gibt es schon ein paar Infos zum Sprechercast?

Der Cast der ersten Folge sieht wie folgt aus:

Introsprecher : Ernst Meincke
Sprecher: Arndt Schmöle
Miguel del Canto: Martin May
Doris Debrochet: Annette Gunkel
Director Shown: Detlef Bierstedt
Agent Baker: Jona Mues
Vladimir Videofsky: Tobias Häusler
Polizeifunk/Zentrale: Fritz Wunderlich
Leichenbeschauer: Thomas Christes
Phillip Schwarz: Andreas Sparberg
Ortsangaben: David Annel
1. Polizist: Henning Nöhren
2. Polizist: Sascha Hummel
3. Polizist: Nils Schumacher
Bankgeisel: Dagmar Dreke
Portier/Richard: Harry Schmidt
Guiseppe: Sami El Gharbi
Alberto: Arndt Schmöle
Sanitäter: Marc Fehse

Der Sprechercast  wird nur teilweise weitergeführt da einige von Ihnen im ersten Teil Ihr Leben gelassen haben. Aber Martin May, Detlef Bierstedt, und Annette Gunkeln sind im zweiten Teil wieder dabei. Wir hoffen das wir den “Promi” – Sprechercast auch noch etwas aufstocken können.

Was darf man Musikalisch erwarten? Von wem kommt die Musik?

Sound FX und Musik sind Hauptsächlich von Mr. Ismanfat. Intro und Outro hat er in Kooperation mit Michael Donner kreiert, der eigentlich aus dem Bereich der Filmmusik kommt.

Wird an Folge 2 bereits gearbeitet oder wartet ihr den Erfolg des ersten Teils ab?

Wir sind bereits in der weiterführenden Produktion und erarbeiten gerade Teil II bis III, weil wir fest an den Feeder glauben.

Dann dürfen wir euch dafür alle Daumen drücken! Vielen Dank für das Interview!


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