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Interview mit Dieter Rhode (HigherSense in HigherSins)


Im Januar startet die neue Hörspiel-Serie mit dem Titel “Astra Obscura”. Wir haben uns schon jetzt bei Dieter Rhode nach mehr Details erkundigt. Die Antworten könnt ihr nun hier nachlesen. Viel Vergnügen.

Vielen Dank für die Bereitschaft, für ein Interview zur Verfügung zu stehen! Wärst du so nett, uns das Label kurz vorzustellen und vielleicht zu erklären, wer hinter den Kulissen werkelt, wer welche Aufgaben übernimmt (Regie, Skript etc.) und ggf. welche Erfahrungen ihr mitbringt?

Astra Obscura (1) Der Liebe Leid

Astra Obscura (1) Der Liebe Leid

Das Label nennt sich „HigherSense in HigherSins“ und trägt damit den selbstgesetzten Anspruch im Namenszug, Geschichten zu erzählen, die vermitteln welche Gründe und Motive hinter Handlungen und Begebenheiten liegen, die von außen betrachtet nur abscheulich, widerwärtig oder nicht nachvollziehbar erscheinen. Gegründet wurde es vor knapp 5 Jahren. Bei Astra Obscura schrieb ich, Dieter Rhode, das Skript, führte Regie und leitete die Aufnahmen. Beim Design zeigt sich Julia Stelz verantwortlich. Die Endabmischung nahm Leo Schütte vor.

Es ist fast fünf Jahre her, dass ihr mit “HigherSense in HigherSins” mit euren Erstling “Just Justice” die Hörspielszene auf euch aufmerksam machen konntet. Was ist in diesen fünf Jahren alles passiert?

Zunächst wurde das komplette Skript von Astra Obscura fertig gestellt, danach begannen Casting und Aufnahmen. Im Anschluss wurde geschnitten und vertont, weiter gecastet, umbesetzt, gewartet, weitergemacht, Haare gerauft… fünf Jahre können eine erschreckend kurze Zeit sein.

Just Justice

Just Justice

Was hat euch vor “Just Justice” zum Thema Hörspiel gedrängt, wie kamt ihr jetzt zu dem Comeback?

Das Medium Hörspiel bietet ein uferloses Betätigungsfeld, da die Grenzen der Story nur in der Phantasie des Hörers und der Produzenten zu suchen sind. Nahezu jedes Thema ist, im Gegensatz zum Film, mit einem ähnlich hohem Aufwand realisierbar. Das reizt uns sehr. Was von außen betrachtet wie ein Comeback erscheint, ist das Ergebnis jahrelangen Werkelns im Verborgenen. Irgendwann ist man dann fertig und Außenstehenden erscheint es zurecht als ein Comeback, obwohl man selbst sich nie „away“ gefühlt hat.

Wird es bei “Just Justice” auch nochmal, wie ursprünglich geplant, weitergehen?

Das steht momentan in den Sternen. Vielleicht weiß „Trapin“ der Astronom aus Astra Obscura da Rat… Falls es jedoch mit Just Justice weitergeht, wird das nicht vor dem Ende der 13ten Folge von Astra Obscura der Fall sein.

“Astra Obscura” klingt verdächtig nach dem Projekt “Sternenschatten”, dass ihr bereits 2004 in Planung hattet. Wieviel hat von der ursprünglichen Idee den Einzug in die nun anstehende Veröffentlichung geschafft?

Fast alles. Es handelt sich im Grunde um eine Namensneufindung, da der Name „Sternenschatten“ anderweitig besetzt wurde. Astra Obscura ist Latein und bedeutet sinngemäß das Gleiche wie Sternenschatten, nämlich Sternenfinster, Sternendunkel. Zunächst waren wir etwas zögerlich, was die Umbenennung anging, hatten wir doch schon lange mit der Vorstellung gelebt, „Sternenschatten“ zu veröffentlichen. Danach waren wir jedoch froh vom Schicksal zu diesem Schritt gezwungen worden zu sein, da „Astra Obscura“ den mystischen Charakter des Hörspiels noch besser transportiert, als der vorherige Name.

Astra Obscura (2) Renaissance

Astra Obscura (2) Renaissance

Könnt ihr uns schon was zum Inhalt verraten? Fantasy ist ja ein großes Feld – Kann man das Gebiet eingrenzen?

Astra Obscura spielt in einer fiktiven Fantasy-Welt, die man als „halb-phantastisch“ beschreiben könnte. Sie gleicht in vielen Dingen dem Entwicklungsstand Europas am Übergang zwischen Mittelalter und Renaissance. Gleichzeitig jedoch finden sich Bauwerke und Ingenieurskunst, die sich, ähnlich den Pyramiden, mit heutigen Großbauten messen können. So bereisen die Hauptpersonen im späteren Verlauf eine Stadt, die auf den Knochen riesiger, verstorbener Meeressäugern erbaut wurde.  Magie und Zauberei sind real, jedoch kein Teil des normalen Lebens der Menschen; auch andere Rassen, wie Zwerge oder Elfen sucht man vergebenes. Doch Magie und andere Dimensionen existieren. Aus ihnen heraus finden Kreaturen in die Welt, für die eigentlich kein Platz ist. Die Schleier zwischen den Dimensionen werden durch ein sich ankündigendes kosmisches Ereignis immer dünner, was die Welt zu zerreißen droht. Nichts ist mehr wie es war. So bahnen sich beispielsweise Feuerdämonen ihren Weg, als eine der Hauptpersonen (Finnis von Somora) deren wahren Namen ein einziges Mal (als Drohung) ausspricht. Sie hatte erwartet, ihn sieben Mal rufen zu müssen, bis etwas geschieht.

Astra Obscura (3) Noom

Astra Obscura (3) Noom

An welche Zielgruppe richtet sich die Serie?

Nun, zunächst natürlich an jeden der Spaß an Hörspielen und Fantasy hat.  Außerdem an Hörer, die Freude daran finden, längeren Plots zu folgen und Geschichten mögen, die sich entwickeln. Astra Obscura zeigt keine strahlenden Helden oder finstere Schurken, sondern Menschen die an sich zweifeln und versuchen das „Richtige“ zu tun, doch von dem Umständen zu Taten getrieben werden, die sie von sich aus niemals begangen hätten.

Wie ist das Verhältnis von Rahmenhandlung und Einzelepisode bei ”Astra Obscura”? Bieten die einzelnen Folgen überhaupt eine abgegrenzte Geschichte oder wird hier die Geschichte immer weiter erzählt?

Die Folgen erzählen jeweils einen Einzelkomplex innerhalb der Gesamtstory, so spielt z.B. die erste Folge in einem kleinen Dorf, die zweite in einem großen Waldgebiet und die dritte in einer Stadt mit dem Namen „Noom“, woher die Folge auch ihren Namen bezieht, die vierte Folge „Eiszeit“ spielt im Hochgebirge. Trotzdem bauen die Folgen inhaltlich aufeinander auf. Würde man einfach mit Folge drei beginnen, hätte man als Hörer wohl Schwierigkeiten zu erkennen, warum die Protagonisten so handeln, wie sie es tun.

Astra Obscura (4) Eiszeit

Astra Obscura (4) Eiszeit

Die Reihe ist auf 13 Folgen ausgelegt, wird es dabei bleiben oder lässt die Geschichte es zu, dass man bei entsprechendem Erfolg eine weitere Staffel anhängen könnte?

Die Geschichte um Astra Obscura ist in sich geschlossen. Um der Story nicht vorweg zu greifen: Bei Astra Obscura geht es um den drohenden Untergang einer ganzen Welt. Angenommen nun, dass irgendetwas von der Welt übrig bliebe, und irgendeine oder mehrere Hauptfiguren überleben würden… dann könnte es ein Wiedersehen geben… aber evtl. geht auch einfach alles den Bach runter, und diese Überlegung bleibt bloße Theorie.

Ihr startet mit einem Paket von gleich fünf Folgen am Stück. Wie kam es zu dieser eher ungewöhnlichen Entscheidung? Welche Idee steckt dahinter?

Wie erwähnt, handelt es sich bei Astra Obscura um eine sich entwickelnde Geschichte. In den ersten Teilen werden nacheinander die Protagonisten eingeführt und ihre Beziehungen zueinander beschrieben. Ein einzelner Teil hätte hier zu kurz gegriffen bzw. ein unvollständiges Bild gezeichnet. Während beispielsweise am Ende des ersten Teils „Der Liebe Leid“ vieles nach einer klassischen Geschichte aussieht, zeigt sich am Ende des zweiten Teils „Renaissance“ bereits, wie schnell sich der Wind drehen kann. Zunächst werden am 08.01.10 drei Folgen veröffentlicht die nächsten beiden am 22.1.

Astra Obscura (5) In Stein

Astra Obscura (5) In Stein

Auf welche Sprecher dürfen wir uns freuen? Wer spricht die Hauptrollen? Gibt es vielleicht “besondere” Gastsprecher in einzelnen Folgen?

In den Hauptrollen sind zu hören: Heide Jablonka als Finnis, Eckhard Müller als Rios von Faagila, Olaf Krätke als Jussuff von Sarrasaan, Volker Figge als Jussufs Diener und Sabine Lein als Jara und Michael Ruscheinsky als Taru. Die Erzählerin ist Ingrid Mülleder und der Erzähler Bodo Henkel. Neben diesen sechs gibt es noch zahllose Nebenrollen. Da die Handlung entlang des weiten Weges erzählt wird, den Finnis und Rios zurücklegen, sind es die Hauptpersonen die permantent irgendwo zu Gast sind.  Mit allen Sprechern präsentiert HigherSins professionelle Schauspieler und Sprecher, die in Hörspielkreisen noch weitestgehend unbeleckt sind. Den meisten Hörern könnte evtl. Olaf Krätke ein Begriff sein. Er spielte im neuen Wicki Film den Urope und spricht in Astra Obscura den Herrscher Jussuf von Sarrasaan.

Seid ihr schon bei den Arbeiten zu den nächsten Folgen, wenn ja wie weit seid ihr dabei schon fortgeschritten?

Das meiste ist bereits eingesprochen und wird kontinuierlich mit Geräuschen und Musik unterlegt. In den folgenden Teilen werden die Hauptpersonen in der Wüste auf Dämonenjagt gehen, wobei unklar bleibt wer letztlich wen jagt, und wo die größten Dämonen wirklich hausen.

Habt ihr schon Pläne für weitere Hörspiele nach oder parallel zu “Astra Obscura” und wenn ja, könnt ihr uns dazu schon etwas verraten?

Zunächst wird Astra Obscura von uns abgeschlossen werden. Weitere Projekte die momentan bereits spruchreif wären, stehen erstmal nicht an. Je nach Erfolg und Lust wird die Zukunft zeigen, ob HigherSins weiter der Fantasy treu bleibt, oder sich einem ganz anderen Genre zuwenden wird. Vielleicht ja auch etwas mit Sternen…

Vielen Dank für das Interview!

Hier die Fragen:

Vielen Dank für die Bereitschaft, für ein Interview zur Verfügung zu stehen! Wärst du so nett, uns das Label kurz vorzustellen und vielleicht zu erklären, wer hinter den Kulissen werkelt, wer welche Aufgaben übernimmt (Regie, Skript etc.) und ggf. welche Erfahrungen ihr mitbringt?

Das Label nennt sich „HigherSense in HigherSins“ und trägt damit den selbstgesetzten Anspruch im Namenszug, Geschichten zu erzählen, die vermitteln welche Gründe und Motive hinter Handlungen und Begebenheiten liegen, die von außen betrachtet nur abscheulich, widerwärtig oder nicht Nachvollziehbar erscheinen. Gegründet wurde es vor knapp 5 Jahren. Bei Astra Obscura schrieb Dieter Rhode das Skript, führte Regie und leitete die Aufnahmen. Beim Design zeigt sich Julia Stelz verantwortlich. Die Endabmischung nahm Leo Schütte vor.

Es ist fast fünf Jahre her, dass ihr mit “HigherSense in HigherSins” mit euren Erstling “Just Justice” die Hörspielszene auf euch aufmerksam machen konntet. Was ist in diesen fünf Jahren alles passiert?

Zunächst wurde das komplette Skript von Astra Obscura fertig gestellt, danach begannen Casting und Aufnahmen. Im Anschluss wurde geschnitten und vertont, weiter gecastet, umbesetzt, gewartet, weitergemacht, Haare gerauft… fünf Jahre können eine erschreckend kurze Zeit sein.

Was hat euch vor “Just Justice” zum Thema Hörspiel gedrängt, wie kamt ihr jetzt zu dem Comeback?

Das Medium Hörspiel bietet ein uferloses Betätigungsfeld, da die Grenzen der Story nur in der Phantasie des Hörers und der Produzenten zu suchen sind. Nahezu jedes Thema ist, im Gegensatz zum Film, mit einem ähnlich hohem Aufwand realisierbar. Das reizt uns sehr. Was von außen betrachtet wie ein Comeback erscheint, ist das Ergebnis jahrelangen Werkelns im Verborgenen. Irgendwann ist man dann fertig und Außenstehenden erscheint es zurecht als ein Comeback, obwohl man selbst sich nie „away“ gefühlt hat.

Wird es bei “Just Justice” auch nochmal, wie ursprünglich geplant, weitergehen?

Das steht momentan in den Sternen. Vielleicht weiß „Trapin“ der Astronom aus Astra Obscura da Rat… Falls es jedoch mit Just Justice weitergeht, wird das nicht vor dem Ende der 13ten Folge von Astra Obscura der Fall sein .

“Astra Obscura” klingt verdächtig nach dem Projekt “Sternenschatten”, dass ihr bereits 2004 in Planung hattet. Wieviel hat von der ursprünglichen Idee den Einzug in die nun anstehende Veröffentlichung geschafft?

Fast alles. Es handelt sich im Grunde um eine Namensneufindung, da der Name „Sternenschatten“ anderweitig besetzt wurde. Astra Obscura ist Latein und bedeutet sinngemäß das Gleiche wie Sternenschatten, nämlich Sternenfinster, Sternendunkel. Zunächst waren wir etwas zögerlich, was die Umbenennung anging, hatten wir doch schon lange mit der Vorstellung gelebt, „Sternenschatten“ zu veröffentlichen. Danach waren wir jedoch froh vom Schicksal zu diesem Schritt gezwungen worden zu sein, da „Astra Obscura“ den mystischen Charakter des Hörspiels noch besser transportiert, als der vorherige Name.

Könnt ihr uns schon was zum Inhalt verraten? Fantasy ist ja ein großes Feld – Kann man das Gebiet eingrenzen?

Astra Obscura spielt in einer fiktiven Fantasy-Welt, die man als „halb-phantastisch“ beschreiben könnte. Sie gleicht in vielen Dingen dem Entwicklungsstand Europas am Übergang zwischen Mittelalter und Renaissance. Gleichzeitig jedoch finden sich Bauwerke und Ingenieurskunst, die sich, ähnlich den Pyramiden, mit heutigen Großbauten messen können. So bereisen die Hauptpersonen im späteren Verlauf eine Stadt, die auf den Knochen riesiger, verstorbener Meeressäugern erbaut wurde. Magie und Zauberei sind real, jedoch kein Teil des normalen Lebens der Menschen; auch andere Rassen, wie Zwerge oder Elfen sucht man vergebenes. Doch Magie und andere Dimensionen existieren. Aus ihnen heraus finden Kreaturen in die Welt, für die eigentlich kein Platz ist. Die Schleier zwischen den Dimensionen werden durch ein sich ankündigendes kosmisches Ereignis immer dünner, was die Welt zu zerreißen droht. Nichts ist mehr wie es war. So bahnen sich beispielsweise Feuerdämonen ihren Weg, als eine der Hauptpersonen (Finnis von Somora) deren wahren Namen ein einziges Mal (als Drohung) ausspricht. Sie hatte erwartet, ihn sieben Mal rufen zu müssen, bis etwas geschieht.

An welche Zielgruppe richtet sich die Serie?

Nun, zunächst natürlich an jeden der Spaß an Hörspielen und Fantasy hat. :-) . Außerdem an Hörer, die Freude daran finden, längeren Plots zu folgen und Geschichten mögen, die sich entwickeln. Astra Obscura zeigt keine strahlenden Helden oder finstere Schurken, sondern Menschen die an sich zweifeln und versuchen das „Richtige“ zu tun, doch von dem Umständen zu Taten getrieben werden, die sie von sich aus niemals begangen hätten.

Wie ist das Verhältnis von Rahmenhandlung und Einzelepisode bei ”Astra Obscura”? Bieten die einzelnen Folgen überhaupt eine abgegrenzte Geschichte oder wird hier die Geschichte immer weiter erzählt?

Die Folgen erzählen jeweils einen Einzelkomplex innerhalb der Gesamtstory, so spielt z.B. die erste Folge in einem kleinen Dorf, die zweite in einem großen Waldgebiet und die dritte in einer Stadt mit dem Namen „Noom“, woher die Folge auch ihren Namen bezieht, die vierte Folge „Eiszeit“ spielt im Hochgebirge. Trotzdem bauen die Folgen inhaltlich aufeinander auf. Würde man einfach mit Folge drei beginnen, hätte man als Hörer wohl Schwierigkeiten zu erkennen, warum die Protagonisten so handeln, wie sie es tun.

Die Reihe ist auf 12 Folgen ausgelegt, wird es dabei bleiben oder lässt die Geschichte es zu, dass man bei entsprechendem Erfolg eine weitere Staffel anhängen könnte?

(Edit: Es sind 13 Folgen ). Die Geschichte um Astra Obscura ist in sich geschlossen. Um der Story nicht vorweg zu greifen: Bei Astra Obscura geht es um den drohenden Untergang einer ganzen Welt. Angenommen nun, dass irgendetwas von der Welt übrig bliebe, und irgendeine oder mehrere Hauptfiguren überleben würden… dann könnte es ein Wiedersehen geben… aber evtl. geht auch einfach alles den Bach runter, und diese Überlegung bleibt bloße Theorie.

Eure CDs erscheinen nun bei pop.de. Wie kam es zu dieser Zusammenarbeit?

(Edit: Astra Obscura erscheint bei Al!ve, pop.de kauft einfach bei Al!ve ein. Aufgrund von Absprachen wird pop.de einfach frühstmöglich beliefert. AO erscheint also nicht bei pop. Ich würde die Frage streichen. )

Ihr startet mit einem Paket von gleich fünf Folgen am Stück. Wie kam es zu dieser eher ungewöhnlichen Entscheidung? Welche Idee steckt dahinter?

Wie erwähnt, handelt es sich bei Astra Obscura um eine sich entwickelnde Geschichte. In den ersten Teilen werden nacheinander die Protagonisten eingeführt und ihre Beziehungen zueinander beschrieben. Ein einzelner Teil hätte hier zu kurz gegriffen bzw. ein unvollständiges Bild gezeichnet. Während beispielsweise am Ende des ersten Teils „Der Liebe Leid“ vieles nach einer klassischen Geschichte aussieht, zeigt sich am Ende des zweiten Teils „Renaissance“ bereits, wie schnell sich der Wind drehen kann. Zunächst werden am 08.01.10 drei Folgen veröffentlicht die nächsten beiden am 22.1.

Auf welche Sprecher dürfen wir uns freuen? Wer spricht die Hauptrollen? Gibt es vielleicht “besondere” Gastsprecher in einzelnen Folgen?

In den Hauptrollen sind zu hören: Heide Jablonka als Finnis, Eckhard Müller als Rios von Faagila, Olaf Krätke als Jussuff von Sarrasaan, Volker Figge als Jussufs Diener und Sabine Lein als Jara und Michael Ruscheinsky als Taru. Die Erzählerin ist Ingrid Mülleder und der Erzähler Bodo Henkel. Neben diesen sechs gibt es noch zahllose Nebenrollen. Da die Handlung entlang des weiten Weges erzählt wird, den Finnis und Rios zurücklegen, sind es die Hauptpersonen die permantent irgendwo zu Gast sind. Mit allen Sprechern präsentiert HigherSins professionelle Schauspieler und Sprecher, die in Hörspielkreisen noch weitestgehend unbeleckt sind. Den meisten Hörern könnte evtl. Olaf Krätke ein Begriff sein. Er spielte im neuen Wicki Film den Urope und spricht in Astra Obscura den Herrscher Jussuf von Sarrasaan.

Seid ihr schon bei den Arbeiten zu den nächsten Folgen, wenn ja wie weit seid ihr dabei schon fortgeschritten?

Das meiste ist bereits eingesprochen und wird kontinuierlich mit Geräuschen und Musik unterlegt. In den folgenden Teilen werden die Hauptpersonen in der Wüste auf Dämonenjagt gehen, wobei unklar bleibt wer letztlich wen jagt, und wo die größten Dämonen wirklich hausen.

Habt ihr schon Pläne für weitere Hörspiele nach oder parallel zu “Astra Obscura” und wenn ja, könnt ihr uns dazu schon etwas verraten?

Zunächst wird Astra Obscura von uns abgeschlossen werden. Weitere Projekte die momentan bereits spruchreif wären, stehen erstmal nicht an. Je nach Erfolg und Lust wird die Zukunft zeigen, ob HigherSins weiter der Fantasy treu bleibt, oder sich einem ganz anderen Genre zuwenden wird. Vielleicht ja auch etwas mit Sternen…


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