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	<title>Kommentare zu: Das Hörspieljahr 2009 – Teil 4: Oktober &#8211; Dezember</title>
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	<description>News &#38; Kolumnen rund um Hörspiele und Hörbücher</description>
	<lastBuildDate>Thu, 02 Feb 2012 19:08:43 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Matthias Hagedorn</title>
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		<dc:creator>Matthias Hagedorn</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 11:54:00 +0000</pubDate>
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		<description>Mir fehlen die »Vignetten«, ein Hörspiel bei dem sich die Wellenbewegungen der Flüße Rhein und Nil in sinnlich geschwungene Bögen des Gesprochenen transportieren.

Aus einem musikalischen Einfall heraus entwickelt Tom Täger ein 24teiliges Stück. Der Hörspielkomponist verarbeitet das Thema dabei unterschiedlich, in Sequenzen, Transpositionen und Diminutionen kommen seine Inventionen zu den Vignetten daher. Kontraste sind für Tom Täger selbstverständlich, die schwelgerische Melancholie gedeiht direkt neben krassen Dissonanzen, und die Intensität des Schrillen verstärkt diejenige des Stillen. Seine Komposition lebt von Polymetriken und Polyphonien. Die Vertonung Tägers fügt sie – mit allen Kontrasten von Tempoverläufen, Klangdichten, dynamischen Abstufungen – über die Wortbedeutungen hinweg zu einer einleuchtenden Zyklik. Die Klänge und Strukturen sind eigenartig: ähnlich und doch immer wieder neu, streng und doch offen. Das Zuhören führte an ein Zeitempfinden heran, wie es in dieser Weise selten zu erleben ist. Oft gibt es das Missverständnis, Energie gleich Lautstärke. Intensität steckt auch in extrem ruhiger und gleichförmig fließender Energie, quasi im Nichts. In der Hörspielmusik dieses Soundtüftlers gibt es extrem leise Stellen. Und trotzdem ist da unentwegt ein Energiefluss spürbar, es brodelt etwas.

Bei der Umsetzung der »Vignetten« möchte man jedem einzelnen Wort hinterher lauschen. Hier entsteht etwas, das am ehesten als eine Art assoziativer Klangraum bezeichnet werden könnte, ein schwer zu fassendes Phänomen, das eng mit der offensten aller Künste, der Musik, verwandt ist.

Matthias Hagedorn

»Vignetten«, Novelle von A.J. Weigoni, Edition Das Labor, Mülheim 2009 – Limitierte und handsignierte Ausgabe des Buches als Hardcover

Die Aufnahme ist in HiFi-Stereo-Qualität erhältlich über: info@tonstudio-an-der-ruhr.de

Hörprobe auf«: http://www.hoerspielprojekt.de/MetaPhone/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mir fehlen die »Vignetten«, ein Hörspiel bei dem sich die Wellenbewegungen der Flüße Rhein und Nil in sinnlich geschwungene Bögen des Gesprochenen transportieren.</p>
<p>Aus einem musikalischen Einfall heraus entwickelt Tom Täger ein 24teiliges Stück. Der Hörspielkomponist verarbeitet das Thema dabei unterschiedlich, in Sequenzen, Transpositionen und Diminutionen kommen seine Inventionen zu den Vignetten daher. Kontraste sind für Tom Täger selbstverständlich, die schwelgerische Melancholie gedeiht direkt neben krassen Dissonanzen, und die Intensität des Schrillen verstärkt diejenige des Stillen. Seine Komposition lebt von Polymetriken und Polyphonien. Die Vertonung Tägers fügt sie – mit allen Kontrasten von Tempoverläufen, Klangdichten, dynamischen Abstufungen – über die Wortbedeutungen hinweg zu einer einleuchtenden Zyklik. Die Klänge und Strukturen sind eigenartig: ähnlich und doch immer wieder neu, streng und doch offen. Das Zuhören führte an ein Zeitempfinden heran, wie es in dieser Weise selten zu erleben ist. Oft gibt es das Missverständnis, Energie gleich Lautstärke. Intensität steckt auch in extrem ruhiger und gleichförmig fließender Energie, quasi im Nichts. In der Hörspielmusik dieses Soundtüftlers gibt es extrem leise Stellen. Und trotzdem ist da unentwegt ein Energiefluss spürbar, es brodelt etwas.</p>
<p>Bei der Umsetzung der »Vignetten« möchte man jedem einzelnen Wort hinterher lauschen. Hier entsteht etwas, das am ehesten als eine Art assoziativer Klangraum bezeichnet werden könnte, ein schwer zu fassendes Phänomen, das eng mit der offensten aller Künste, der Musik, verwandt ist.</p>
<p>Matthias Hagedorn</p>
<p>»Vignetten«, Novelle von A.J. Weigoni, Edition Das Labor, Mülheim 2009 – Limitierte und handsignierte Ausgabe des Buches als Hardcover</p>
<p>Die Aufnahme ist in HiFi-Stereo-Qualität erhältlich über: <a href="mailto:info@tonstudio-an-der-ruhr.de">info@tonstudio-an-der-ruhr.de</a></p>
<p>Hörprobe auf«: <a href="http://www.hoerspielprojekt.de/MetaPhone/">http://www.hoerspielprojekt.de/MetaPhone/</a></p>
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		<title>Von: Kurzmeldungen der Kalenderwoche 2/2010 &#124; HOERSPIEL³-Blog</title>
		<link>http://www.hoerspiel3.de/blog/2010-01/das-hoerspieljahr-2009-teil-4-oktober-dezember/comment-page-1/#comment-1727</link>
		<dc:creator>Kurzmeldungen der Kalenderwoche 2/2010 &#124; HOERSPIEL³-Blog</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 21:55:31 +0000</pubDate>
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		<description>[...] das H&#246;rspieljahr 2009 von hoerspieltipps.net wurde diese Woche um das 4. Quartal erg&#228;nzt. Hier geht&#8217;s [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] das H&#246;rspieljahr 2009 von hoerspieltipps.net wurde diese Woche um das 4. Quartal erg&#228;nzt. Hier geht&#8217;s [...]</p>
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		<title>Von: hoerspiel3</title>
		<link>http://www.hoerspiel3.de/blog/2010-01/das-hoerspieljahr-2009-teil-4-oktober-dezember/comment-page-1/#comment-1713</link>
		<dc:creator>hoerspiel3</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 19:14:47 +0000</pubDate>
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		<description>Dann bin ja jetzt ich als nächstes dran. Wird aber wohl auch noch ein paar Tage dauern, bis das fertig ist...

Bei der Einschätzung zu den Geistersehern kann ich dir aber nicht so ganz zustimmen. Für mich ein Hörspiel, das durchaus mit Dorian Hunter und Leon Traumgänger mithalten kann.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dann bin ja jetzt ich als nächstes dran. Wird aber wohl auch noch ein paar Tage dauern, bis das fertig ist&#8230;</p>
<p>Bei der Einschätzung zu den Geistersehern kann ich dir aber nicht so ganz zustimmen. Für mich ein Hörspiel, das durchaus mit Dorian Hunter und Leon Traumgänger mithalten kann.</p>
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