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Oliver Kalkofe zu Hui Buh – Im Bann des Schwarzspukers


Im nächsten Hui Buh Hörspiel “Im Bann des Schwarzspukers” spricht Comedian Oliver Kalkofe die Rolle des Geists Walhalldor. An dieser Stelle möchten wir euch ein Interview mit Oliver Kalkofe in Text- und Audioformat präsentieren:

Die Antworten von Oliver Kalkofe in Audio-Form:

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

1. Kennst du Hui Buh aus deiner eigenen Kindheit? Falls ja, was verbindest du damit?

Ja, ich bin natürlich mit Hörspielen aufgewachsen und Hui Buh gehörte dazu. Ich hatte ihn allerdings noch auf Schallplatte, so was kennen die meisten ja gar nicht mehr. Das sind diese großen, schwarzen Scheiben, die man heute noch als Tischsets benutzen kann. Und da erinnere ich mich noch an die ersten Cover, die gemalten Bilder von Hui Buh und an die Stimme. Ich konnte es früher als Kind auswendig, und ich fand natürlich gerade als Kind alles toll, was irgendwie mit Geistern, Spuken und Gespenstern zu tun hatte. Deswegen war ich natürlich ein riesengroßer Fan von Hui Buh.

Oliver Kalkofe

Oliver Kalkofe bei den Aufnahmen zu Hui Buh (08) Im Bann des Schwarzspukers.

2. Kennst du auch die neue Hörspielserie? Falls ja, was gefällt dir besonders daran? Gibt es etwas was du dir in der Serie wünschst?

Ich habe den Film gesehen und auch die neuen Hörspiele zum Teil gehört – noch nicht alle, aber einige davon. Ich finde es einfach klasse, dass es nach so vielen Jahren und nach dem Original geklappt hat, Hui Buh einer neuen Generation näher zu bringen und eine coole, aktuelle Version davon zu machen. Und was ich mir für die Serie wünsche, das kann ich bisher gar nicht sagen. Ich bin immer überrascht worden und das finde ich gut – und ich möchte weiterhin überrascht werden. Vielleicht noch ein paar mehr Rollen für mich, das wünsche ich mir. Und wenn Hui Buh in Rente geht, dass ich dann vielleicht als Hui Buhs Sohn oder Tochter zurückkehre.

3. Was gefällt dir besonders an deiner Rolle des Walhalldors?
Ich liebe ja Rollen, in denen man extrem sein darf und nicht immer weiß, wie der Charakter sich entwickelt. Ich finde es ganz toll, dass ich am Anfang so angeberisch und schleimig sein darf und dann zu einem richtig fiesen Sack mutiere und richtig böse werde und mich da komplett verausgaben kann. So etwas macht einfach am meisten Spaß, die freundlichen Figuren sind eigentlich immer die Langweiligsten. Bösewichte sind im Grunde die Figuren, die einem beim Sprechen oder Spielen immer am meisten Freude machen. Und deswegen hat Walhalldor mir sehr viel Freude gemacht!

4. Wenn du ein Gespenst wärst, wie würdest du dich nennen und welche Talente hättest du?
Ich habe mir bisher noch nicht wirklich Gedanken darüber gemacht, in die Spukbranche zu gehen und was vielleicht meine Fähigkeiten sein könnten. Aber durch Wände gehen, ohne dass sie kaputt gehen oder man sich dabei weh tut, finde ich schon ziemlich cool. Und Leuten nachts auf den Sack gehen – gut, das tue ich sonst eigentlich auch. Also ich weiß gar nicht, ob ich da viele Vorteile hätte, wenn ich ein Gespenst wäre. Ich werde noch mal drüber nachdenken.

Im Bann des Schwarzspukers

5. Sprichst du bei vielen Hörspielen mit? Und hast du einen bestimmten Typ, den du immer wieder darstellst?
Ich bin sozusagen in meiner Karriere mit Hörspielen groß geworden, weil ich beim Frühstücksradio angefangen habe. Wo wir im Grunde nichts anderes gemacht haben, nämlich Comedy-Hörspiele. Die ganze Zeit selber produzieren, sprechen, schreiben, das hat mir immer sehr, sehr viel Spaß gemacht. Und ich finde es toll, dass ich jetzt wenigstens ab und zu mal als Gast irgendwo mitsprechen darf. Ich habe schon einige Gastrollen gehabt, aber es dürfen ruhig noch mehr sein, weil mir das wirklich viel Spaß macht. Je älter ich werde, desto schwerer ist es auch, mich vor die Kamera zu kriegen. Und deswegen brauche ich auch genau diese Jobs, wo ich Sprechen kann – so lange meine Stimme noch mitmacht.

6. Hättest du wieder einmal Lust, Bücher für eine eigene Hörspielserie zu entwickeln?
Ach, das wäre ja Arbeit – nein… Ja, im Grunde hätte ich große Lust, weil das Schreiben einfach am meisten Freude macht. Ich weiß nur immer gar nicht, was man so alles machen soll, weil im Moment ist es dann mal Film oder mal für die Bühne oder so. Aber ich denke mal darüber nach, denn Hörspiele zu machen ist eine sehr, sehr coole Sache. Je öfter ich jetzt wieder im Studio sein darf, desto mehr denke ich an früher und vermisse die alten Zeiten. Mal sehen, ich werde überlegen. Das darf man sehr wohl als Drohung verstehen!

7. Hast du eine Traumrolle, die du gerne einmal sprechen möchtest?
Also, bisher war es schon sehr überraschend, dass ich bei meinen ersten Synchrontätigkeiten vor allem stimmlich immer für den dicken Bären bei Dr. Doolittle 2, den dicken, doofen Eisbären bei der kleine Eisbär 2 oder Garfield 2 eingesetzt wurde. Also immer dicke doofe Tiere. Aus diesem Klischee möchte ich versuchen herauszukommen. Ich möchte eher in diese Latin Lover Richtung gehen, mehr die coolen Typen. Also wenn die nächsten James Bond-Hörspiele kommen, wenn die Filme zu teuer werden oder so, ist das wahrscheinlich mehr so mein Ding. Aber bis dahin muss ich mich mit fetten, blöden Viechern durchschlagen oder eben mal verrückte Geister sprechen oder weiß ich nicht was! Also ehrlich gesagt, ich nehme, was man mir anbietet und was ich kriegen kann. So viel Auswahl hab ich ja auch nicht (lacht).

Dieses Interview wurde uns von KühlPR zur Verfügung gestellt.

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1 Kommentare

  1. hoerspielkritik, 17. Januar 2010:

    Interview (Audio+Text) Oliver Kalkofe zu Hui Buh – Im Bann des Schwarzspukers -> http://tinyurl.com/ya9ka8k

    This comment was originally posted on Twitter


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