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» Drizzt » 001) Der dritte Sohn
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» Das Unterreich. Die geheimnisvolle Welt unter der Oberfläche der Vergessenen Reiche. Hier herrschen die Drow, die Dunkelelfen, in ihrer prunkvollen Stadt Menzoberranzan über das Unbeherrschbare. In der Nacht, als das Haus Do'Urden gegen das sechste Haus von Menzoberranzan marschiert, soll Drizzt, der dritte Sohn des Hauses Do'Urden der grausamen Spinnenkönigin geopfert werden. Der Tod seines Bruders rettet ihm das Leben, doch ist es ein Glück, in der glücklosen Welt der Drow zu überleben?
» Produktion: Günter Merlau
» Regie: Günter Merlau
» Musik: Günter Merlau, BMG Zomba
» Umfang (CDs): 1

» VÖ: 2006-09-29
» eine Produktion von LauschWebseite des Labels

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Kritik / Höreindruck von Daniel M.

Drizzt (001) Der dritte SohnWas sich zu Beginn als doch noch sehr gewöhnungsbedürftig erweist entwickelt sich verdammt schnell zu einem wirklich phantastischem Hörspiel. Man ist es von Lausch ja bereits gewohnt, dass die Endprodukte in der Umsetzung einfach nur klasse sind, und diesen Trend setzt man mit Drizzt fort, wenn man diesmal allerdings ein völlig anderes Genre beackert. Mit Drizzt - die Saga vom Dunkelelf hat man nämlich eine wirklich reine Fantasy-Story vorliegen, was evtl. nicht so ganz jedermanns Sache sein dürfte. Auch ich war angesichts der Thematik äußerst skeptisch und gerade der Anfang schien mir dann auch tatsächlich recht zu geben. Es ist schwierig in das Geschehen zu finden, gerade weil man es mit einer Menge neuer Informationen zu tun hat, die man nur schwerlich in dieser Schnelle verarbeiten kann. Ich erwähne an dieser Stelle nur die recht ähnlich klingenden Namen, die man irgendwie einer Stimme zuordnen muss. Je länger aber das Hörspiel läuft, desto gebannter lauscht man dem Geschehen, desto besser findet man sich darin wieder. Die anfänglichen Unklarheiten lösen sich immer mehr in Luft auf und wenn man sich erstmal auf die Gesetze der Drow eingelassen hat, dürfte es schwer fallen diesen wieder zu entkommen.

Im ersten Abenteuer dreht sich alles um den drittgeborenen Sohn des Do'Urden Clans. Die Familie macht sich auf um andere Häuser vollständig zu vernichten und so in der Hierarchie höher zu steigen. Doch ein Mitglied der angegriffenen Familie De Vir überlebt und sinnt auf Rache. Drizzt, der in dieser Nacht zur Welt kommt, muss nach den Regeln der Drow der Spinnenkönigin geopfert werden. Doch der erste Sohn Do'Urden tötet den Zweitgeborenen und schenkt Drizzt somit das Leben. Dieser soll eine Ausbildung zum Kämpfer erfahren, denn dafür scheint er eine ganz besondere Begabung zu besitzen.

Düster ist die Unterwelt, voll von Gewalt und ohne irgendwelche positive Aspekte. Man schafft hier eine ganz eigene, beklemmende Atmosphäre der Bedrohung und Angst, der man sich beim Hören nicht so leicht entziehen kann. In dieser Welt herrschen andere Gesetze als in der unseren und es bietet sich keinem die Möglichkeit aus diesen einfach auszubrechen. Spannend geht es zu, für Längen bleibt in der gut 60 Minuten langen Bearbeitung keine Zeit, denn dafür wird inhaltlich doch eine ganze Menge geboten. Immerhin 16 Jahre werden dabei teils im Schnellverfahren abgehandelt und so darf man sich nicht wirklich eine Erholungspause gönnen. Aussteigen ist absolut tödlich, denn dann darf man wohl alle Hoffnung aufgeben die ohnehin aufgrund der schon angesprochenen fremden Umgebung nicht ganz leicht zu verstehende Handlung zu überreißen. Wichtige, erklärende Passagen könnten so leicht verpasst werden. Daher die Empfehlung: auf keinen Fall nebenher hören.

Tobias Meister ist sowohl Drizzt als auch in vielen Passagen der Erzähler. Damit geht man die gleichen Wege wie etwa bei Caine, in der auch die Hauptperson zusätzlich den Erzählerpart übernimmt. Ansonsten setzt man auf eher unbekannte Sprecher, die hier jedoch sehr gute Arbeit verrichten. Vor allem Elga Schütz als Malice Do'Urden weiß sich in den Vordergrund zu spielen. Gleichfalls wissen aber auch Michael Prelle, Peter Woy, Miriam Hensel, Nele Jung oder Viola Livera zu überzeugen.

Technisch hält sich dieses Hörspiel an die bisherigen Lausch-Produktionen. Und das war und ist auch diesmal absolut klasse. Die Musik kommt sehr plastisch herüber und unterstreicht die düstere, bedrohliche und oft auch recht actionreiche Stimmung wunderbar. Allerdings gibt es dann doch ein Manko, das in diesem Hörspiel negativ auffällt. So gelungen die Effekte auch sein mögen, so sind sie doch an einigen Stellen derart laut eingemischt, dass man sich wirklich schwer tut die Sprecher zu verstehen. Gerade wenn es sich auch noch um leicht verfremdete Stimmen handelt.

Fazit: Der Einstieg in das Hörspiel gestaltet sich als nicht ganz einfach, doch ist man erst einmal drin in der Handlung wird hier wirklich ein sehr unterhaltsames Fantasy-Abenteuer geboten. Wer aber gar nichts mit der Thematik Dunkelelfen/Unterwelt anfangen kann, der sollte wohl eher zu anderen Hörspielen greifen. Alle anderen sollten sich diese wieder einmal sehr gut umgesetzte Geschichte von Lausch nicht entgehen lassen. Letztendlich gibt es von mir "nur" ein gut, welches aber durchaus an der oberen Grenze krazt.

Note 2+


4


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Sprecher

SprecherRolle
Tobias Meister Drizzt Do'Urden
Elga Schütz Malice Do'Urden
Michael Prelle Zaknafein Do'Urden
Günter Merlau senior Rizzen Do
Tim Grobe Dinin Do'Urden
Roland Floegel Nalfein Do'Urden
Miriam Hensel Briza Do'Urden
Nele Jung Vierna Do'Urden
Viola Livera Maya Do'Urden
Carla Becker Si Nafay Hun'ett
Martin Sabel Masoj Hun'ett
Dorothea Reinhold Oberin Baenre
Dorothea Reinhold Yochlol
Corinna Poeszus Ginafae De Vir
Peter Woy Alton De Vir
Kurt Glockzin Gelroos, der gesichtslose Meister
Roland Floegel Hatch'nett
Helmut Gentsch Shar Nadal


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