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» Die drei ??? » 125) Feuermond

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12 / 15

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» Rätselhafte Briefe eines verstorbenen Malers bringen Die drei ??? auf die Spur eines verschollenes Gemäldes…Und der Gegenspieler der Detektive aus Rocky Beach ist kein geringerer als der französische Meisterdieb Victor Hugenay! Wird es den drei ??? gelingen, das Rätsel um Feuermond zu lüften?

CD 1: Das Rätsel der Meister
Justus, Peter und Bob sind alte Briefe des berühmten verstorbenen Malers Jaccard zugespielt worden. Warum will jemand das Interesse der drei ??? auf das Gemälde Feuermond lenken, von dem in den Briefen die Rede ist? Und vor allen Dingen: Wer steckt dahinter? Als der international gesuchte Meisterdieb Victor Hugenay auftaucht, ist endgültig klar: Die drei ??? befinden sich wieder mitten in einem gefährlichen Abenteuer...

CD 2: Der Pfad der Täuschung
Welche Informationen hat der gesuchte Meisterdieb Victor Hugenay über das berühmte, verschollene Gemälde Feuermond, hinter dem so viele her sind? Justus, Peter und Bob müssen haarscharf kombinieren. Unter Einsatz aller Kräfte treiben die drei ??? den Fall voran. Sogar die Zentrale, der betagte Wohnwagen, muss für einen atemberaubenden Einsatz auf kurvenreicher Straße herhalten...

CD 3: Die Nacht der Schatten
Auf einer kleinen Insel vor Rocky Beach treffen die drei ??? in nächtlicher Finsternis erneut auf den Meisterdieb Hugenay. Die Jagd nach Feuermond beginnt. Und schnell zeigt sich, dass es die drei Detektive mit mehr als einem Widersacher zu tun haben. Wem wird es gelingen, das Gemälde zu finden und das große Geheimnis um Feuermond zu lüften?
» Produktion: Heikedine Körting
» Regie: Heikedine Körting
» Musik: Simon Bertling, Christian Hagitte
» Buch/Script: André Marx, André Minninger
» Umfang (CDs): 3

» VÖ: 2008-10-10
» eine Produktion von EuropaWebseite des Labels


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Kritik / Höreindruck von Daniel M.

Die drei ??? (125) FeuermondVon vielen wurde die 125. Folge der drei ??? sehnsüchtig erwartet. Nicht zuletzt auch wegen der angekündigten Veränderungen in Bezug auf die Titelmusik und Musik im allgemeinen.

André Minninger hat die Vorlage seines Kollegen André Marx in Hörspielform gebracht. Ich weiß noch sehr gut, wie mich das Buch damals mitgerissen und begeistert hat. Dementsprechend waren meine Erwartungen an das Hörspiel recht hoch. Die Geschichte selbst dürfte an sich schon mal ein gutes Fundament abgeben. Aber hat man darauf nun eine schicke Villa oder nur eine windige Bretterhütte errichtet?

Eine Explosion in Rocky Beach. Bob ist vor Ort und entgeht nur um Haaresbreite schlimmerem. Als sich die drei ??? am nächsten Tag in ihrer Zentrale treffen, erreicht sie eine merkwürdige Botschaft einer unbekannten Person. Angeblich war diese Explosion kein Zufall und hat etwas mit einem gewissen Jaccard zu schaffen. Bei Recherchen finden die drei Detektive heraus, dass es sich bei diesem um einen bekannten Maler gehandelt hat, der ein besonderes Faible für Anamorphosen, also verzerrte Darstellungensperspektiven gehegt zu haben schien.

Aber wer ist der Unbekannte, der sie auf diese Spur gesetzt hat? Und was steckt überhaupt dahinter? Als schließlich ein alter Bekannter das Parkett betritt, ist klar, was die Stunde geschlagen hat...

Nach einem ordentlichen Knall bleibt das Tempo der Folge im Anfangsbereich noch eher gedämpft. Schließlich gilt es den Fall überhaupt erst einmal loszutreten. Man ist es mittlerweile gewohnt, dass die Dialoge allgemein recht viel Raum einnehmen. So ist es auf auch hier, trotzdem erweist sich die Geschichte als keineswegs uninteressant, dafür sorgen die Entwicklungen zum zweiten Teil hin. Der Plot selbst ist mit Sicherheit einer der besten der letzten Jahre. André Marx versteht es blendend Rätsel zu schaffen und diese dann auch schlüssig aufzulösen. Auf dem Weg dorthin erwarten uns einige vielschichtige Wendungen. Ganz klar eine der Spezialitäten André Marx, dem es damit immer und immer wieder gelingt die Neugier und Spannung aufrecht zu erhalten.
Gerade das lässt sich von der Drehbuchbearbeitung aber leider nicht so wirklich behaupten. Es mag hart klingen, aber manchmal kommt es einem schon so vor, als wenn Szenen geradezu totgequatscht werden. Da muss die Bearbeitung dringendst kompakter, direkter und auch temporeicher werden. Vor allem wenn man den direkten Vergleich zum fesselnden Buch zieht, so kann die Hörspielumsetzung nur selten mit der gleichen Spannung glänzen. Sehr schade, denn rein von der Geschichte her, hätte das ganze durchaus das Zeug zu einem Knaller gehabt.

Nachdem man über viele Jahre hinweg Zeit hatte sich an den Roboter-Gesang als Titelmelodie zu gewöhnen, ist nun die Zeit für Neuerungen gekommen und es konnte eigentlich nur besser werden. Folge 125 ist natürlich ein idealer Zeitpunkt, um solche Veränderungenanzustreben und auch durchzusetzen. Allein diesen Schritt empfinde ich ganz unabhängig vom Ergebnis respektabel. Die neue Titelmelodie hat meinen Nerv leider nicht so ganz getroffen. Möglicherweise setzt da der Gewöhnungseffekt mit der Zeit wie schon bei der alten noch ein. Momentan ist mir diese aber zu wenig aussagekräftig, um nicht gar zu sagen blutleer.
Das ist aber nicht die einzige klangliche Veränderung, der gesamte Score des Hörspiels wird inzwischen von Simon Bertling und Christian Hagitte (STIL) beigesteuert, die sich mit verschiedenen anderen Produktionen bereits einen entsprechenden Namen machen konnten. Dass die beiden nicht nur eine Stilrichtung beherrschen beweisen sie hier. Man orientiert sich sehr am Flair, das die Serie bislang vermittelt hat und baut darauf auf. So kann von einer schwierig fallenden Umstellung keineswegs die Rede sein. Die Charakterzüge bleiben identisch, das Bild fällt insgesamt aber deutlich homogener aus.
Bei der Geräuschkulisse könnte man es kurz machen, indem man sagt: wie von Europa gewohnt. Größtenteils werden die Szenen gut unterstützt, die dabei zum Einsatz kommenden Soundschnipsel sind nicht gerade unbekannt - das mag man als störend empfinden oder auch nicht. Ich tue das im Normalfall nicht. Hier jedoch ist mir eine Sache schon fast nervig vorgekommen. Der Verkehrlärm, der einen in L.A. erwartet, müsste wesentlich individueller gestaltet werden. Das immergleiche Gehupe in Dauerschleife kann man so einfach nicht mehr hören.

Eine Sache, die längst kein Geheimnis mehr ist und auch schon Reaktionen bei Europa hervorgerufen hat, ist die nicht ganz geglückte Abmischung. Genau gesprochen betrifft das einerseits Übersteuerungen bei sehr lauten Passagen, aber auch die leisen Szenen, die fast schon zu leise sind, um noch verstanden zu werden.
Letzteres kann man am ehesten noch durch gewollte Dynamik "entschuldigen", ersteres darf bei einer solchen Produktion aber eigentlich nicht passieren.

Den Sprechercast darf man ziemlich durchgehend als hochsolide bezeichnen. Selbst Gaststars wie Dirk Bach oder Nick Heidfeld fallen nicht negativ aus der Rolle.
Es gibt ein Wiederhören mit alten Bekannten. So unter anderem Dorette Hugo als Brittany und Albert Giro (Pseudonym) als Hugenay.

Am Ende einer jeden CD gibt es Bonustracks zu hören - das sind Szenen, die wohl eigentlich der Schere zum Opfer gefallen wären. Und mit Ausnahme desjenigen auf CD 3 ist dies auch ziemlich verständlich. Auf jeden Fall ein nettes Gimmick.

Fazit: Die Hörspielumsetzung von Feuermond bleibt leider hinter meinen Erwartungen zurück. Nach den letzten größtenteils nett zu hörenden Abenteuern, hatte ich mir hier eigentlich endlich mal wieder einen ordentlichen Knaller gewünscht. Dieser ist aber ausgeblieben. Und Schuld daran ist nicht die Geschichte. Das Buch habe ich damals regelrecht verschlungen. Das Hörspiel hat sich dagegen viel zu oft in die Länge gezogen und es nicht geschafft mich zu fesseln. Die Bearbeitung ist leider seicht, zu einem gewissen Teil sicherlich unterhaltsam, aber ohne den nötigen Drive, der einen als Hörer mitreißen würde. Beim Finale holt man noch ein paar Eisen aus dem Feuer. Alle positiven und negativen Aspekte in einem Topf geworfen, ergibt sich am Ende ein nettes Hörspiel mit guter Geschichte, zu mehr langt das hier aber nicht.

Note 2-


3


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Sprecher

SprecherRolle
Thomas Fritsch Erzähler
Oliver Rohrbeck Justus Jonas
Jens Wawrczeck Peter Shaw
Andreas Fröhlich Bob Andrews
Dorette Hugo Brittany
Albert Giro Hugenay
Holger Mahlich Inspektor Cotta
Douglas Welbat Jaccard
Jannik Endemann Andy Miller
Nova Meierhenrich Sharon Lockwood
Holger Wemhoff Moderator
Utz Richter Rubbish George
Thomas Bammer Graham, Reporter
Marlen Diekhoff Julianne Wallace
Fabian Harloff 1. Polizist
Andreas von der Meden Morton
Lotti Krekel Mrs. Albright
Eberhard Haar Mr. Myers
Nick Heidfeld LKW-Fahrer
Hans Meinhardt Onkel Titus Jonas
Dirk Bach Charles Knox
Erik Schäffler 2. Polizist
Bertram Hiese Ansager
Frank Tannhäuser Nachtschatten
Karin Lieneweg Tante Mathilda Jonas
Wolf Pahls Mr. Baker


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