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» Gespensterkrimi » 005) Der Fluch des Pharao
Cover - Der Fluch des Pharao
Durchschnitts-Kurzwertung:

12 / 15

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» Man schrieb das Jahr 1300 vor Christus. Die Stadt Theben bot im strahlenden Licht der Augustsonne einen malerischen Anblick. Hier stand der prachtvolle Palast des Arnenophis, des Zweiten. Als Pharao war er der absolute Herrscher über Ägypten, dieses goldene Land an den Ufern des Nils, der ihm Reichtum und Fruchtbarkeit bescherte. – Mehr als zweitausend Jahre später führt eine Expedition in das Land am Nil. Auf der Suche nach den Schätzen des großen Pharaos wird den Expeditionsteilnehmern die Welt der Pyramiden und deren Geheimnisse offenbart …
» Umfang (CDs): 1

» VÖ: 2007-02-20
» eine Produktion von Lübbe AudioWebseite des Labels
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Kritik / Höreindruck von Daniel M.

Gespensterkrimi (005) Der Fluch des PharaoLange hat es gedauert, doch nun sind sie tatsächlich erschienen. Die Folgen fünf und sechs der Gespenster-Krimis.

Bereits der Titel der fünften Episode "Der Fluch des Pharaos" ist richtungsweisend für die Story. Der Einstieg versetzt uns direkt einige Jahrhunderte zurück ins alte Ägypten der Pharaonen, Sonnengötter und grausamen Foltermethoden. Auf besonders brutale Art und Weise kommt der Verräter Tebuk Ench Dhabi durch die Anweisungen des Pharaos zu Tode. Doch statt um sein Leben zu winseln, wie es der altägyptische Herrscher eigentlich erwartet hatte, scheint er nicht die mindeste Angst vor dem Ende zu haben. Noch bevor man ihn bei lebendigem Leib einbalsamiert kündigt er seine Rückkehr an. Nicht heute, nicht morgen, sondern zu einer Zeit, zu welcher der Pharao schon längst unter der Erde weilt.
Das Ägypten der heutigen Zeit. Professor Jim Ryan schließt gerade seinen Vortrag über eben jene Vorgänge. Doch noch bevor er ins Hotel zurückkehren kann, um dort seine wohlverdiente Dusche aufzusuchen, erwartet ihn ein böse Überraschung. Gangster halten seine Frau gefangen und zwingen ihn das Grab des Tebuk Ench Dhabi zu finden. - Zur gleichen Zeit ist eine Expedition zu jener Grabstätte im Gange. Dort erwartet die Eindringliche das nackte Grauen.

Allzuviel überraschendes erwartet einen hier nicht. Mumien, zum Leben erwachte Tote, Pharaos, Pyramiden mit dutzenden von Todesfallen - das sind eigentlich so ziemlich die gängigen Elemente aus denen derartige Gruselstorys gestrickt sind und da macht "Der Fluch des Pharaos" eigentlich keine Ausnahme. Unterschiede gibt es nur in den Details der Geschichten, den Protagonisten und der Art der Bedrohung. Allzu innovativ ist die Geschichte also nicht. Doch ist das Dargebotene damit automatisch schlecht und langweilig? Nein, eigentlich ganz im Gegenteil. In den etwa 50 Minuten Spieldauer bekommt man allerhand geboten. Gruselig wird es zwar nicht so wirklich, spannend und actionreich geht es aber durchaus zur Sache. Letztendlich wird gute und kurzweilige Unterhaltung serviert, die allerdings nicht ganz die klasse vergangener Geschichten aus der Serie hat.

Viel holt man vor allem durch den 1A-Sprechercast heraus. Fast nur bekannte Stimmen dringen ans Ohr und da ist es eigentlich auch kaum verwunderlich, dass diese Herrschaften ihr Handwerk perfekt verstehen. In der Hauptrolle des Prof. Jim Ryan findet sich Thomas Danneberg wieder, mit dessem Name auch auf dem Cover (Rückseite) geworben wird. Der sich selbst als exzentrisch bezeichnende Hassan el Baruch wird von Frank Glaubrecht verkörpert, der hier nicht im Geringsten an seine Darbietungen als Sinclair erinnert, sondern die Rolle stattdessen richtig schön fies spricht. Für die kurzen Auftritte zweier Studenten hat man sogar Sprechergrößen wie David Nathan und Dascha Lehmann vors Mikro geholt. In weiteren Rollen sind u.a. Philipp Moog, Boris Tessman, Udo Schenk und Helmut Krauss zu hören.

Hinzu kommt eine sehr gelunge technische Umsetzung der gesamten Szenerie. Stimmungsvolle Klänge versetzen einen schnell in die sandigen Weiten Ägyptens und die einzelnen Szenen werden stets passend durch Musik und ansprechende Effekte unterlegt. Sehr gelungen das Ganze. In diesem Punkt steht das fünfte Hörspiel der Gespensterkrimi-Reihe den Vorgängern in nichts nach.

Fazit: Von der Story her zwar nicht besonders innovativ, jedoch absolut sauber umgesetzt. Trotz der Tatsache, dass die Story nicht übermäßig gruselig ist, kann man ihr einen hohen Unterhaltungswert nicht absprechen. Vielleicht nicht so ganz das, was man sich nach der langen Wartezeit von einem Gespensterkrimi-Abenteuer erhofft hat, nichtsdestotrotz aber immer noch ein gutes Hörspiel. Dafür sorgen wie schon erwähnt die absolut stimmige Bearbeitung und der Sprechercast, der zu jedem Zeitpunkt dem Ohr zu schmeicheln vermag.

Note 2-


3


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Sprecher

SprecherRolle
Thomas Danneberg Professor Jim Ryan
Ilya Welter Lisa Ryan
Wolfgang Condrus Professor
Frank Glaubrecht Hassan el Baruch
Philipp Moog Jakeem
Raimund Krone Omar
Eberhard Prüter Ramses
Vittorio Alfieri Sharif
Boris Tessmann Masud
Udo Schenk Tebuk Ench Dhabi
Friedrich Georg Beckhaus Pharao
Dascha Lehmann Studentin
David Nathan Student
Fred Bogner Ansage
Helmut Krauss ...
Hans Jürgen Dittberner ...
Jess Jochimsen ...


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