Ein alter Friedhof soll eingeebnet werden, doch dann taucht ein Totengräber auf, der angeblich schon seit über 100 Jahren über diesen zu wachen scheint, und warnt die Bauarbeiter. Diese hören allerdings nicht auf ihn und ziehen sich so die Rache der Hölle zu. Fünfzehn Jahre später: auf dem gleichen Gelände soll eine moderne Achterbahn als Teil eines Vergnügungsparks aufgestellt werden und wieder erscheint der Totengräber. Was erst später herauskommt: dieser soll die Ankunft eines Überdämons vorbereiten, doch John Sinclair versucht alles um das zu verhindern.
Wie in Folge 2 reicht die Handlung nicht ganz an den ersten Teil heran. Dazu passiert gerade im ersten Teil des Hörspiels rund um John Sinclair einfach zu wenig. So langsam kristallisiert sich jedoch heraus, dass die bisherigen Geschehnisse der beiden ersten Hörspiele nur der Anfang waren. Denn schon bald soll der Schwarze Tod in Erscheinung treten. Die Szenen auf dem Friedhof und später auch auf dem Rummelplatz sind gut gelungen, versprühen einiges an Spannung. Das Hörspiel gestaltet sich insgesamt recht kurzweilig und somit ist ein hoher Unterhaltungsfaktor garantiert.
Auch diesmal muss man Frank Glaubrecht und Joachim Kerzel erneut hervorheben. Die beiden allein machen das Hörspiel schon zu einem Hochgenuss. Es taucht in dieser Folge zum ersten Mal Sinclairs Freund Suko auf, der von Martin May gesprochen wird. Ein überzeugender Auftritt. Hinzu kommt eine ganze Reihe weiterer souverain agierender Sprecher wie Birgitta Weizenegger, Detlef Bierstedt oder Udo Schenk.
Die Musik passt hervorragend zu den einzelnen Passagen und unterstreicht die Geschehnisse wirkungsvoll. Zudem spart man wahrlich nicht an Effekten und so darf man das Hörspiel wieder mal als Effektbombe bezeichnen. Denn laut wird es nicht gerade selten. Durch die erstklassige Soundkulisse macht man vor allem bei John Sinclair viele der leichten Storyschwächen schnell wieder wett.
Fazit: Der Plot bleibt weiterhin auf solidem bis gutem Niveau und lässt keinerlei Langeweile aufkommen. Von der Serie erwartet man ja ohnehin keine allzu verzweigten und anspruchsvollen Storys. Demnach kann man mit dem Dargebotenen sehr gut Leben, zumal auch die technische Seite mal wieder phänomenal umgesetzt wird. Sehr gute Sprecher und ein Effektfeuerwerk, das einem Kino-Actionfilm in nichts nachsteht. Außerdem noch stimmungsvolle und eingängige Musikstücke machen auch dieses Hörspiel zu einer guten Produktion.
Note 2-

Fandest du diese Rezension hilfreich?
Ja Nein
Jetzt deine Meinung zu dieser Produktion schreiben (Keine Registrierung nötig)
» Hörer-Meinungen (0)
Kritiker-Rezension hier verlinkenDu betreibst selbst eine Rezensionsseite? Oder du bist auf eine interessante Kritikermeinung gestoßen? An dieser Stelle kannst Direktlinks zu Rezensionen weiterer Kritikerseiten hinzufügen. Diese werden nach kurzer Überprüfung durch die Redaktion freigeschalten.
Du erhältst eine Mail, sobald dein Link freigeschaltet wurde.
Wir freuen uns natürlich auch, wenn du unsere Rezension auf deiner Seite verlinkst (was jedoch nicht Vorraussetzung für die Aufnahme eines Links ist).