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» Drizzt » 012) Der ewige Traum

Cover - Der ewige Traum

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» Pascha Pook, der Anführer der Diebesgilde von Calimhafen, hat zwar seinen lange vermissten Rubin zurück, doch gesellen sich auch eine Reihe unvorhergesehener Probleme dazu. Nicht nur, dass sich sein Gehilfe Artemis Entreri mit Pooks neuer Leibgarde, den Werratten der städtischen Kanalisation, nicht arrangieren will, auch ein Haufen Abenteurer aus dem Norden, unter der Leitung eines berühmt-berüchtigten Dunkelelfen, tauchen in der Stadt auf und gefährden Pooks mühsam errichtetes Imperium. Drizzt und seine Freunde wollen den Halbling Regis aus den düsteren Kerkern der Diebesgilde befreien, obwohl sich Pascha Pook noch gar nicht für dessen Betrug rächen konnte. Also fährt er sämtliche Geschütze auf, um die Abenteurer zu vernichten. Er verbannt sie mit Hilfe eines magischen Artefaktes auf die dunkle Ebene Tartarus, von der bisher noch niemand lebend zurückgekehrt ist…
» Produktion: Günter Merlau
» Regie: Günter Merlau
» Musik: Günter Merlau
» Buch/Script: R. A. Salvatore, Oliver Elias, Günter Merlau
» Umfang (CDs): 1

» VÖ: 2009-03-27
» eine Produktion von LauschWebseite des Labels

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Kritik / Höreindruck von Daniel M.

Drizzt (012) Der ewige TraumOhne das bekannte Intro setzt die zwölfte Folge direkt dort wieder an, wo man mit mit der elften ausgestiegen ist. Damit folgen die letzten vier Folgen alle einem mehr oder weniger identischen Handlungsstrang, in dem immer mal wieder andere Episoden eingebettet sind. Einfach mal querbeet ein Hörspiel rausgreifen und reinhören ist zwar nicht völlig unmöglich, aber weniger zu empfehlen, weil dabei doch so manches auf der Strecke bleiben dürfte und man vor allem mit den Charakteren längst nicht so wird mitfiebern können.

Entreri hat bereits alles für Ankunft des Dunkelelfen vorbereitet. Nach dem anstrengenden Marsch durch die Wüste, um den Halbling Regis aus den Händen des finsteren Herrscher Pook zu befreien, sehen sich Drizzt und dessen Gefährten recht schnell in neue Kämpfe verwickelt. Für Regis scheint jede Hilfe zu spät zu kommen, da Pook sich zwischenzeitlich auch noch die Macht von Drizzt Panther zunutze macht.

Die Inszenierung ist exakt so wie in den Hörspielen zuvor. Dies unterstreicht nur nochmals die zwischen diesen bestehende inhaltliche Verbindung. Damit gilt allerdings auch das, was ich schon zu den vorangegangenen Folgen geschrieben habe. Nämlich, dass der Klangteppich sicherlich ziemlich dicht ist, aber es eben immer wieder die gleichen Klänge sind, die einen im Hintergrund begleiten und die sich so mehr und mehr abnutzen. Da sollte sich demnächst langsam aber sicher etwas tun, denn allein diese Art von Untermalung ist auf Dauer zu wenig ausdrucksstark. (Da erschienen mir die ersten Folgen der Serie diesbezüglich doch immer eine Spur intensiver zu sein.)

Insgesamt hat Tobias Meister auch fast etwas zu viel Erzählertext abseits der Ich-Perspektive. Zwar bringt er das ganze sehr fesselnd rüber, aber es ist auf Dauer doch zu viel des Indirekten. Gerade in einem Fantasy-Hörspiel ist es natürlich sehr schwer, ohne diese Art Beschreibungen die entsprechenden Bilder rüberzubringen, in der Anfangszeit hat das aber noch einen Tick besser funktioniert.

Inhaltlich wird in der Folge sehr viel geboten. Spannung, Dramatik, Kämpfe, nachdenkliches, fremde Welten, gefährliche Widersacher, Fallen, Intrigen und Magie. Was will man in einem Fantasy-Hörspiel noch mehr hören? Das einzige, was mir einfällt und was ich bereits auch schon bei den vorherigen Folgen angesprochen habe: geheimnisvolles und mysteriöses auf einer subtilen Ebene, so dass sich Gefahren nicht einfach nur durch Säbelklingen lösen lassen, sondern jene die Gefährten in richtig böse Situationen werfen. Das ist zwar bereits jetzt zum Teil der Fall, lässt sich aber gewiss noch weiter intensivieren.

Was mir an der Reihe aber weiter unwahrscheinlich gut gefällt, sind die emotionalen Momente. So beim Gespräch zwischen dem Dunkelelfen und Cattie-Brie und in der Szene, als Wulfgar von unfassbarem Zorn gepackt seine Gegner nur so niedermetzelt.

Fazit: Es gibt nicht viel Konkurrenz im Bereich Hörspiel-Fantasy, so dass die Serie mit dieser inhaltlichen Qualität weiterhin sehr weit vorne dabei ist. Gerade aber bei der Musik sollte man versuchen, das Niveau noch höher zu schrauben, so dass man allein schon durch den passenden Einsatz von starken Orchesterklängen Emotionen beim Hörer auslöst. Das hat Lausch nämlich bereits mal besser hinbekommen.

Note 2+


4


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Sprecher

SprecherRolle
Tobias Meister Erzähler
Tobias Meister Drizzt Do'Urden
Uwe Hügle Bruenor
Wolfgang Bahro Pook
Robert Missler Sali Dalib
Bernd Hölscher Wulfgar
Martin Schleiß Dondon
Kurt Glockzin LaValle
Annabelle Krieg Cattie-Brie
Jürgen Holdorf Rassiter
Achim Buch Entreri
Philipp Otto Regis
Robert Schlunze Goblin
Andreas Krämer ...
Peter Weis ...
Frederik Bolte ...
Jens Pfeifer ...
Frieder Schölpple ...


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