Drittes und finales Abenteuer der SATCHMO. Naja, nicht ganz, denn natürlich gibt es - um die Trilogie richtig komplett zu machen noch ein Weihnachtsspecial seitens der Produzenten. Dazu aber an anderer Stelle in Kürze mehr...
Die Crew der SATCHMO übernimmt einen Auftrag, der sich zunächst mal verdammt verlockend aufhört. Sie sollen die Band Magnetissimus Elektro samt deren Equipment zu einem Liveauftritt auf den Planeten Tourette kutschieren. Doch dann tritt ein unerwartetes technisches Problem mit der SATCHMO auf und alles soll ganz anders kommen als geplant.
Wer die ersten beiden Abenteuer der Reihe konsumiert hat, dürfte wissen was man prinzipiell zu erwarten hat.
Science Fiction - eh klar
durchgeknallte Kost - auch klar
verrückte Ideen - sowieso
Nachdem man sich schon im letzten Abenteuer gesteigert hatte, war ich gespannt, ob das mit dem dritten Abenteuer nochmals gelingen würde. Nun zu einem Teil gelingt dies in der Tat. Mir scheint jedenfalls, dass man die Gagdichte nochmals deutlich erhöht hat. Ergebnis ist jedenfalls die bislang eindeutig amüsanteste Episode. Wirklich Ernst nimmt sich dieses Science-Fiction-Abenteuer sowieso nicht und das sollte man auch als Hörer besser nicht tun.
Im Vergleich zu Part 2 geht es allerdings bedeutend weniger actionreich zur Sache. Man versucht diesbezüglich zwar hier und da auf skurille Art und Weise etwas nachzuhelfen, was aber insgesamt nicht auf das gleiche hinauskommt.
Der Erzählton mit dem starken Fokus auf die Ich-Perspektive von CY erweist sich als ziemlich pfiffig und temporeich. Erneut sind es rund 40 Minuten Hörspiel, die man geboten bekommt. Der zweite stärkere Fokus auf der Musik wird erst gegen Ende prägnanter. Dann mischt sich zu den Untermalungen auch mal ein etwas längeres Stück in die Handlung. Und natürlich gibt's das im Rahmen der Bonustracks im Anschluss an das eigentliche Hörspiel nochmals in kompletter Ausführung zu hören.
Die Galaxie mischt man mit einer ziemlich bunten Sprechertruppe auf, bestehend aus Profis wie Sascha Draeger, Jürgen Holdorf, Gerhart Hinze oder Tim Knauer zum einen und eher unbekannten Leuten, die sich aber in diese Geschichte ganz wunderbar einfügen.
Fazit: SATCHMO bleibt sich selbst treu, dürfte damit aber nicht jedermanns Geschmack treffen. Die Umsetzung passt sich hier ganz den Erlebnissen an, doch albern wird es dankenswerterweise zu keinem Zeitpunkt. Vor allem die spritzigen Kommentare Robert Katullas als CY gefallen mir von Folge zu Folge besser. Mangelnde Innovationsfreudigkeit kann man den Jungs von fuenf59 auf keinen Fall vorwerfen.
In diesem Sinne: Nordic Walking!
Note 3+

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