Einiges hat sich für die Teufelskicker geändert. In der fünften Klasse geht es nun zumindest in der Schule getrennte Wege für die Freunde. Und auch beim Fußball tun sich Probleme auf, weil Moritz und Niko neuerdings in der Auswahlmannschaft des DFB-Trainers spielen.
Ausgangspunkt für die Probleme diesmal ist zwar einmal mehr der Fußball, jedoch reichen diese noch weiter darüber hinaus ins private Umfeld der Teamkameraden. Nach längerer Zeit steht endlich mal wieder Moritz im Mittelpunkt des Geschehens.
Geheimnisse liegen in der Luft, Unstimmigkeiten zwischen den Teufelskickern ebenso wie der private Druck durch die neue Schule und das Intensivtraining. Bei dieser Mischung, die sich im Laufe der Geschichte immer weiter entfaltet, vom Verlauf her teils zwar etwas vorhersehbar gerät, dafür aber sehr glaubwürdig und authentisch daherkommt, macht das Hören definitiv viel Freude.
Inzwischen fühlt man sich zudem in der Welt der Teufelskicker auch einfach sehr zuhause und das vertraute Umfeld fördert den Spaß an der Sache zusätzlich.
Schön ist, dass die Charaktere innerhalb der Serie zeitlich nicht stehen bleiben und sich das ganze stetig weiter entwickelt. Zwar hinkt die Entwicklung innerhalb der Geschichten derjenigen der Stimmen der Protagonisten stets ein gutes Stück hinterher, doch noch klafft kein derart großer Spalt, dass die Darbietungen unecht bzw. gekünstelt klingen würden - Kandidaten, auf die solches zutrifft, gibt es unter den erwachsen gewordenen Jugendserien ja doch einige.
Nachdem Moritz diesmal den umfassenderen Fokus zugewiesen bekommt, fällt dessen stimmliche Alterung nochmals verstärkt auf. Andererseits spürt man aber auch seine wachsende Erfahrung.
Bei der Musik tut sich im Vergleich zu den vorangegangen Hörspielen nicht viel. Schlimm ist das aber nicht weiter, da die Stücke allesamt über einen hohen Ohrwurmcharakter verfügen und man jedes Mal wieder zum mitpfeifen einladen.
Fazit: Die neueste Geschichte hat zwar nur bedingt neues zu bieten, vermag aber dennoch richtig gut zu unterhalten. Dies liegt zum einen an der Authenzität der geschilderten Probleme sowie der Kurzweiligkeit, mit der diese erzählt werden. Dazu die gewohnt gute Umsetzung in Sachen Akkustik und Sprecher.
Note 2+

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