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Cover - Im Schatten des Rippers

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» London im Herbst 1888: die Stadt hält den Atem an. Im East-End werden in kurzen Abständen auf brutalste Weise Huren ermordet. Ein sehr persönliches Motiv lässt Sherlock Holmes die Ermittlungen aufnehmen. Wird er die grauenhafte Mord-Serie stoppen können?


» Buch/Script: Marc Gruppe
» Umfang (CDs): 1
» Dauer: 65 Minuten

» ISBN: 9783785745243

» VÖ: 2011-10-14
» eine Produktion von Titania MedienWebseite des Labels


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Kritik / Höreindruck von Daniel M.

Titania Medien hatte bereits im Rahmen ihrer Krimi-Klassiker-Reihe einmal Sherlock Holmes Abenteuer vertont. Nun aber gönnt man dem wohl bekanntesten Detektiv Londons eine eigene Serie mit dem Subtitel „Die geheimen Fälle des Meisterdetektivs“. Natürlich sind trifft man auch hier wieder auf die gleiche Besetzung in den Hauptrollen.

Der Titel des ersten Falles deutet es bereits an: man hat sich hier einer bereits oft beackerten Thematik angenommen. Den Ripper-Morden nämlich. Eine Geschichte, die viele somit bereits kennen dürften und die man hier nur in Details für die eigenen Zwecke angepasst hat.

Los geht es auf den nächtlichen Straßen Londons. Dort treiben sich einige verwaiste weibliche Wesen auf der Suche nach Geld herum. Auch Dr. Watson ist an diesem Tage in Whitechapel unterwegs und spricht mit Annie Chapman, die nur wenig später dem Ripper in die Hände fallen soll, der seine Opfer bestialisch zurichtet.
Aus diesem Grund erhält Sherlock Holmes eines Tages auch Besuch von Inspektor Abberline, der Watson zu sprechen wünscht. Doch Holmes weiß nicht, wo sich dieser zurzeit aufhält und ist vom Besuch des Inspektors zunächst wenig angetan. Auch zeigt er keinerlei Interesse, sich des Ripper-Falles anzunehmen. Dennoch macht er sich aber schließlich auf die Suche nach seinem Freund Watson – und findet ihn...

Dass man sich zum Start dieser Reihe ausgerechnet eines bereits so oft bearbeiteten Themas annimmt, verwundert mich doch etwas. Vielleicht erhofft man sich aber gerade davon ein verstärktes Interesse seitens der Käufer.
Einerseits bietet der Umstand, dass die Geschichte in seinen Grundzügen bereits bekannt ist, natürlich die Möglichkeit den Fokus stärker auf Holmes, Watson und Abberline zu richten und diese so etwas besser kennenzulernen. Andererseits sind auch diese Personen den meisten Hörern sicherlich schon bestens bekannt.
Natürlich ist der Verlauf der Geschichte in seinen Details doch anders als bisherige Vertonungen dieses Stoffes, jedoch bleiben letztlich nicht viele Aspekte, die einen als Hörer überraschen können. Und auch dieses Hörspiel liefert am Ende keine Antwort darauf, wer sich denn hinter der Maske des Rippers verbirgt – und das ist schon ein klein wenig enttäuschend, denn letztlich wartet man ja doch genau darauf. Aber vielleicht ist es tatsächlich besser so als wenn man sich eine Lösung ersonnen hätte, die dafür nicht überzeugend genug ausgefallen wäre.

Dass man inhaltlich nichts wirklich neues erzählen kann, halte ich für den Start einer neuen Serie für nicht ganz optimal. Erwähnen sollte man zudem, dass Holmes auch so gut wie keine aktiven Nachforschungen betreibt. Wie er selbst am Ende feststellt, agiert er hier eher als Beobachter der Ereignisse.

So kommt es auch, dass das Hörspiel insgesamt doch eher dialoglastig erscheint. Das ist etwas, das man z.T. auch vom Gruselkabinett her bereits von Titanias Drehbuchbearbeitungen her kennt. Den einen mag das mehr stören, den anderen weniger. Auch wenn ich gestehen muss, gegen ein paar Kürzungen hier und da nichts einzuwenden gehabt hätte, so vermittelt die Dialogführung in dieser Ausführlichkeit doch eine Gediegenheit, die man letztlich irgendwo auch mit Holmes verbindet. Da es zudem auch einige ereignisreichere Momente gibt (beispielsweise die Verfolgung des Rippers in den Gassen von Whitechapel), stellt sich insgesamt keine Langeweile ein. So richtig gepackt hat es mich andererseits aber auch nicht.

Die akustische Umsetzung lässt sich hinsichtlich ihrer Qualität gut mit dem Gruselkabinett vergleichen. Auch hier handelt es sich um eine Erzählung aus dem vorvorigen Jahrhundert, die entsprechend eine eigene Atmosphäre aufweist. Und dass man diese bei Titania Medien stets gut umzusetzen weiß, hat man ja nun wahrlich schon oft genug bewiesen. Und das gelingt mit der Auswahl der Stücke diesmal sehr gut.

In den Hauptrollen hört man Joachim Tennstedt als Holmes und Detlef Bierstedt als Watson. Bei letzterem hatte ich zwar etwas bedenken, ob er in die Rolle passen würde, jedoch gefällt mir das Duo ziemlich gut. Zu den beiden gesellt sich noch Regina Lemnitz als Mrs. Hudson und Christian Stark als Abberline. Eine sehr gelungene Wahl.
Und auch die Nebenrollen können sich – wie man das von Titania Medien gar nicht mehr anders kennt – wunderbar hören lassen. Tolle Stimmen gepaart mit virtuoser schauspielerischer Interpretationskunst – da kann nichts schief gehen.

Fazit: Die neue Holmes-Reihe bietet hinsichtlich der Umsetzung eine Qualität wie man sich auch vom Gruselkabinett her kennt – nur, dass man sich hier eben inhaltlich im Krimisektor bewegt. Dass man sich zum Start des bereits sehr oft beackerten Ripper-Falles annimmt, kann ich zwar nicht ganz nachvollziehen. Schlecht ist das gebotene allerdings nicht, lebt aber weniger von einem hohen Tempo als vielmehr von der Atmosphäre. Ich bin mir jedenfalls sicher, dass bei den Fällen noch einiges an Steigerungspotential da ist.

Note 2




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Ja Nein



Sprecher

SprecherRolle
Joachim TennstedtSherlock Holmes
Detlef BierstedtDr. John H. Watson
Regina LemnitzMrs. Hudson
Christian StarkInspektor Abberline
Marianne GroßAnnie Chapman
Eva MichaelisElizabeth Stride
Polonca OlszakMary Jane Kelly
Axel LutterRipper
Hannes MaurerConstable
Tobias NathJoe
Michael PanPassant
Schaukje KönningHure
Marina NogaPiano


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» Hörer-Meinungen (1)
acquire (blog.hspweb.de/2012/02/im-schatten-des-rippers-folge-1.html) schrieb am 04.02.2012 19:39:43 Uhr
Bewertung: 13 / 15

Marc Gruppe ist der Autor des vorliegenden Hörspiels. Grundlage ist keine Originalgeschichte von Sir Arthur Conan Doyle.Titania Mediens erste vertonte Sherlock Holmes-Geschichte von 2004 (Krimi-Klassiker 2 – Sherlock Holmes – Das Zeichen der Vier) ist die perfekte Folge, die vor dem Genuss der ersten Folge der neuesten Sherlock Holmes Hörspielserie gehört werden sollte. In „Das Zeichen der Vier“ lernt Dr. Watson seine künftige Frau kennen: Mary Morstans.Marc Gruppe knüpft genau an diesen Umstand an: Holmes und Watson leben getrennt und sehen sich kaum. Inspektor Abberline besucht den Meisterdetektiv, um ihn über seinen Freund und ehemaligen Gefährten auszufragen. Er ist spurlos verschwunden. Seine Ehefrau kennt seinen Aufenthaltsort nicht – die Ehe ist in einer Krise. Watson wurde zusammen mit einer Prostituierten gesehen, kurz bevor sie vom „Ripper“ ermordet wurde. Ist gar Holmes Freund der berüchtigte Mörder? Immerhin muss dieser über fundierte medizinische Kenntnisse verfügen…Die Geschichte überzeugt mich vollends, trotz anfänglicher Skepsis: Das Hörspiel startet direkt mit einer typischen „Ripper“-Szene, wie sie auch reine „Ripper“-Hörspiele enthalten. Die Ahnung, einen simplen Aufguss zu erhalten, erwies sich schnell als falsch.Marc Gruppe hat sehr gut typische Holmes-Elemente integriert. Als Beispiel seien seine Verkleidungskunst und sein Starrsinn genannt.Das Hörspiel startet mit der unterhaltsamen Suche nach Watson. Im Anschluss wird die Ripper-Geschichte mit vielen bekannten Elementen erzählt, diesmal aus der ungewöhnlichen Sicht einer typischen Sherlock Holmes-Erzählung. Ich mag die Idee, derart klassische Figuren wie den nie überführten Ripper auf der bösen Seite und dem Serien-Detektivduo auf der anderen Seite in einer Geschichte zu haben. Zumal damit eine magische Barriere überschritten wird: Holmes übernimmt widerwillig einen Fall, bei dem er nicht klassisch vorgehen kann, da die Opfer willkürlich gewählt werden. Somit kann es keine typische Auflösungsmöglichkeit geben. Für klassische Sherlock Holmes-Fans, die das bekannte Muster erwarten sicherlich eine herbe Enttäuschung. Ich schätze besonders den eingezogenen Realismus im Holmes-Universum.Bei den Sprechern wird wie üblich alles richtig gemacht. Bereits aus den früheren Krimi-Klassikern ist die bewährte Besetzung mit Joachim Tennstedt und Detlef Bierstedt als Holmes und Watson sowie Regina Lemnitz als Holmes Vermieterin zu hören. Ein geniales Trio!Sehr gefreut habe ich mich über den Einsatz von Marianne Groß und Eva Michaelis, die ich beide lange nicht mehr in Hörspielen gehört habe. Polonca Olszak ist mir besonders positiv aufgefallen, da ich ihre Stimme bisher nur sehr selten gehört habe (nur bei Titania Medien). Sie überzeugt in ihrer Rolle auf ganzer Linie, genau wie das restliche Sprecherensemble.Die Musik- und Geräuschauswahl ist gewohnt gut. Lediglich bei einem Dauerlauf bei dem sich Holmes und Watson unterhalten sind die Geräusche für meinen Geschmack zu monoton. Außerdem ist Holmes bei seiner Erzählung teilweise zu ruhig – als ob er in seinem Sessel säße und alle Zeit zum Erzählen hat. Da muss er in einer hervorragenden physischen Kondition sein.FazitEin gelungener Erstling, dessen Grundgeschichte altbekannt ist, jedoch viele neue Ideen enthält. Marc Gruppes Geschichte erinnert sehr gut an Sir Arthur Conan Doyles Originalgeschichten, ohne diesen zu gleichen. Das mag für manche ein Kritikpunkt sein. Ich komme jedoch auch mit einem nicht überirdisch genialen Fall klar. Der Unterhaltungsfaktor ist hoch und darauf kommt es meiner Meinung nach an.Ein untypisches Holmes-Hörspiel, das frischen Wind in zwei altbekannte Themen bringt.
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