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» Die drei ??? » 121) Spur ins Nichts
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12,5 / 15

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» Justus sitzt in der Falle! Orientierungslos und ohne Erinnerung erwacht er in einer dunklen, kalten, verschlossenen Kammer. Wurde der Erste Detektiv entführt und in ein geheimes Versteck gebracht? Und wer ist der junge Mann, der mit ihm eingeschlossen ist? Kann er sich tatsächlich auch an nichts erinnern? Oder weiß er mehr, als er Justus verraten will?
Die Drei ??? werden in einen höchst mysteriösen Fall verwickelt, in dem sie scharf kombinieren müssen, um dem Gegner auf die Spur zu kommen. Und dieser schreckt vor nichts zurück...
» Produktion: Heikedine Körting
» Regie: Heikedine Körting
» Musik: J.F. Conrad, Morgenstern
» Buch/Script: André Marx, André Minninger

» VÖ: 2008-04-04
» eine Produktion von EuropaWebseite des Labels


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Kritik / Höreindruck von Daniel M.

Die drei ??? (121) Spur ins NichtsNach drei Jahren melden sie sich wieder zurück: Justus Jonas, Peter Shaw und Bob Andrews. Mit der inzwischen schon fast legendären Folge 121 - Spur ins Nichts. Die überraschende Einigung im Rechtsstreit zwischen Kosmos und Europa bringt neben neuen Hörspielabenteuern der drei ??? auf Grundlage entsprechender Buchvorlagen auch das Ende der Serie "Die Dr3i".

Ohne Erinnerung erwacht Justus in einem gefliesten Raum. Neben ihm ist noch ein weiterer Mann im Zimmer, der sich scheinbar ebenfalls an nichts erinnern kann. Wie kommt er hierher? Wer hat ihn hier zusammen mit dem Mann eingesperrt? Und vor allem weshalb? Über Klopfzeichen versucht der erste Detektiv Kontakt mit anderen Leuten aufzunehmen. Und tatsächlich scheinen sich noch weitere Personen in der Nähe zu befinden. Darunter auch der zweite Detektiv Peter Shaw. Doch wo ist Bob? Die Ungewissheit wächst von Minute zu Minute, während ein perfides Spiel seinen Lauf nimmt...

Die Parallelen zu Saw drängen sich natürlich auf, dürften aber nur Zufall sein, denn bis auf das Grundsetting sind die Gemeinsamkeiten sehr gering. André Marx schafft einen für drei ???-Verhältnisse eher ungewöhnlichen Plot, der aber gerade wegen dieses etwas untypischen Musters ordentlich Spannung verspricht. Die Ungewissheit schwebt sehr lange im Raum und bis zum Ende darf man sich auf so einige Wendungen freuen. Kennt man allerdings einmal des Rätsels Lösung, verpufft logischerweise das Besondere dieser Folge, so dass diese vielleicht eher nicht zu den Hörspielen zählen dürfte, die im CD-Player dauerrotieren. Ob das nun weiter schlimm ist oder nicht, muss aber jeder für sich entscheiden.
Die Bearbeitung hat mich durchgehend überzeugt. Das Tempo ist genau richtig. Zwischen drei verschiedenen Blickwinkeln springt man stetig hin und her, öfters auch, wenn sich die Spannung an einem Ort besonders zugespitzt hat. Das lässt die Neugier natürlich rasant in die Höhe schnellen und man fiebert der Auflösung regelrecht entgegen. Wenn, dann könnte man vielleicht bemängeln, dass der Part rund um Bob und Jelena etwas zu kurz gerät.
Die Geschichte mag im nachhinein an verschiedenen Stellen vielleicht etwas konstruiert wirken, ist im Grunde aber nicht so viel anders gestrickt als andere Fälle der drei ??? auch. Der einzige Punkt, der mir etwas Bauschmerzen bereitet ist der Einsatz des wundersamen Tranks...

Dieses Hörspiel war bereits vor drei Jahren weitestgehendst fertiggestellt und so konnte man im Vorfeld vermuten, dass sich im Vergleich zu den letzten ???-Folgen nicht so viel verändern würde. Bei der Musik meint man jedenfalls eine etwas andere Auswahl anzutreffen, als bei der Serie Die Dr3i. Die eingesetzten Stücke passen zum Fall selbst aber recht gut.
Erzähler Thomas Fritsch hat man hier etwas mehr in den Hintergrund treten lassen, was sich als sehr positiv erweist. Ein großer Textanteil kommt Oliver Rohrbeck und Jens Wawrczeck zu, während Andreas Fröhlich diesmal kaum in Erscheinung tritt. Die drei agieren hier ziemlich natürlich, von gravierend störendem Overacting jedenfalls keine Spur. Mit den Gastsprechern bin ich insgesamt ziemlich zufrieden. Zwar sticht keiner besonders heraus, aber die Darbietungen sind doch sehr souverän.

Fazit: Die Vorfreude ist seit der Eilmeldung über die Einigung doch stetig gewachsen und "Spur ins Nichts" entpuppt sich als recht gelungenes Abenteuer, das sowohl den "schwarzen Skorpion" als auch so einige Fälle aus der Die Dr3i-Ära deutlich hinter sich lässt. Die Bearbeitung überzeugt und sorgt für ein ordentliches Tempo und zusammen mit der Geschichte aus der Feder André Marx auch für Spannung. So dürfte es weitergehen, die 60 Minuten sind hier genau richtig.

Note 2


4


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Sprecher

SprecherRolle
Thomas Fritsch Erzähler
Oliver Rohrbeck Justus Jonas
Jens Wawrczeck Peter Shaw
Andreas Fröhlich Bob Andrews
Robin Brosch Shawn
Marion Elskis Jolene
Susanne Sternberg Leah
Alexandra Doerk Jelena
Kerstin Hilbig Sue
Ingeborg Christiansen Kimberly Lloyd
Olaf Kreuzenbeck William Boyd
Michael Lott Thorndike


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» Hörer-Meinungen (1)
Daniel Klages (www.hoerspiel-freunde.de) schrieb am 19.03.2009 09:45:57 Uhr
Bewertung: 13 / 15

Der Einstieg ist ungewohnt und sehr gut. Sowohl Justus als auch Peter wachen mit jeweils einer ihm fremden Person in einem verschlossenen Raum auf, ohne zu wissen, wie sie dort hingekommen sind. Die Kammern liegen jedoch nebeneinander und über Morsezeichen können die Freunde bald kommunizieren, finden heraus, das sie in einer ähnlich misslichen Lage sind. Bob versucht derweil seine spurlos verschwundenen Freunde mit Hilfe von Jelena anhand eines kurzen Notiz ausfindig zu machen, denn keiner weiß, wo sie stecken.

Mehr sei an dieser Stelle nicht von der Handlung verraten, denn dieses Hörspiel lebt von der Spannung die das düstere Szenario mit sich bringt. Und die wird sehr gut transportiert, ohne zu gruselig oder ängstigend für jüngere Hörer zu sein - es ist ja keiner der Protagonisten auf sich allein gestellt. Das "SAW" oder "Cube"-Setting erkennt man wieder, aber in einer neuen, und vor allem für ???-Verhältnisse ungewohnten Abwandlung. So entsteht ein guter Plot, der eigentlich durchgängig überzeugt. Warum "eigentlich"? Das will ich nicht verraten, die Auflösung ist einfach gut und die will ich niemandem verderben

Sprechertechnisch lässt sich nicht meckern, sogar absolut nicht. Neben dem tollen Spiel der ??? überzeugen auch die Nebenrollen... zwar nicht ohne Einschränkungen, aber dicht an der Spitzenleistung. Immer wieder schön ist es, wenn man bei den drei ??? alte Bekannte wieder trifft. Jelena hätte man aber für die Story nicht gebraucht, ich glaube, ich hätte es sogar besser gefunden, wenn Bob sich alleine auf Spurensuche begeben hätte. Aber sie stört nicht weiter, also geht ihr Auftritt auch in Ordnung.

Nie hat mir die Vocoder-Titelmusik so gut gefallen wie heute, was vielleicht nicht an dem Stück selber liegt Ansonsten setzt man hier eher auf neuere Melodien ohne jedoch die Europa-Classics in der Schublade versauern zu lassen.

Unterm Strich bleibt für mich eine sehr gute Folge, die die insgesamt positive Entwicklung, die die drei Detektive für mich in der Ersatzreihe "DIE DR3I" erlebt haben, fortsetzt, obwohl die Folge ja bereits vor den Ablegern produziert wurde. Eine "erwachsene" Episode die von Anfang bis Schluß überzeugt, fesselt und die hohen Erwartungen meinerseits an die Rückkehr von Justus, Peter und Bob absolut erfüllt hat.
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