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» Gruselkabinett » 026) Die liebende Tote
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Durchschnitts-Kurzwertung:

13 / 15

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» Der junge französische Priester Romuald wird des Nachts an das Lager einer Sterbenden gerufen. Zwar kommt er zu spät, um ihr noch die letzte Ölung zu spenden, jedoch willigt er ein, wenigstens die Totenwache zu halten. Allein in dem prunkvollen Schlafgemach erkennt Romuald in der Toten die Kurtisane Clarimonde wieder, deren Schönheit ihm seit langem nicht mehr aus dem Sinn geht …
» Produktion: Marc Gruppe und Stephan Bosenius
» Regie: Marc Gruppe und Stephan Bosenius
» Buch/Script: Théophile Gautier
» ISBN: 9783785735787

» VÖ: 2008-06-10
» eine Produktion von Titania MedienWebseite des Labels


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Kritik / Höreindruck von Daniel M.

Gruselkabinett (026) Die liebende ToteIn jungen Jahren sieht sich Romuald in einem ausweglosen Zwiespalt gefangen. Einerseits ist da die Liebe zu einer bezaubernden Frau namens Clarimonde, zum anderen das Versprechen an Gott, als Priester nur für diese eine Aufgabe zu leben. Doch kann er seine Liebe nicht so einfach vergessen. Eines Abends kommt es schließlich zu einem schicksalhaften Vorfall...

Typisch ist die Einbettung der eigentlichen Geschichte in einen äußeren Rahmen, der das Geschehen in distanzierter Ferne neu auferstehen lässt und der Mahnung und Lehre dienen soll.
Thematisch dreht sich alles um die Verführung eines jungen Priesters durch die Liebe zu einer unglaublich schönen Frau. Ein alles in allem recht vorhersehbares Spiel, jedoch nicht ohne eine gewisse Faszination erzählt.
Wie so oft beim Gruselkabinett ist der Tiefgang der Protagonisten mit viel Feingefühl umgesetzt worden, was es dem Hörer nicht allzu schwer macht, in die Charaktere einzutauchen, deren Empfindungen mitzuerleben. Eine der großen Stärken der Schauerromantik, die nicht auf plakative Gruselelemente setzt. In diesem Fall liegt der Fokus nochmals ein Stück weit mehr auf dem schaurig schönen als dem schaurig gruseligem.
Man bleibt bei dieser Erzählung knapp unter 60 Minuten, was letztlich nur positiv ist. Denn weiter hätte man diese Thematik wohl nur schwer ausreizen können. So bleibt eine gut erzählte Geschichte, die nicht zu gezogen, annehmend temporeich, allerdings etwas zu geradlinig und mit fehlenden größeren überraschenden Momenten daherkommt. Somit nicht unbedingt eine der allerbesten Geschichten dieser Reihe, aber nach wie vor mit einem hohen Unterhaltungswert, der durch die Inszenierung maßgeblich unterstützt bzw. verstärkt wird.

Das Hörspiel gewinnt viel durch die musikalische Akzentuierung. Treffend gewählte und gezielt eingesetzte Klänge sorgen für eine phantastische, druckvolle Atmosphäre, die nicht nur einmal für Gänsehaut-Stimmung sorgt. Die lateinischen Chorgesänge, die zum vorliegen Stoff nicht besser passen könnten, tun ihr übriges, um die nötigen Emotionen für dieses Hörspiel zu wecken.

Die Sprecherauswahl ist sehr gelungen. Die beiden Sprecher der Hauptfiguren sind vor allem auch im Rahmen der Reihe selbst unverbraucht und liefern eine in allen Belangen erstklassige Darbietung ab. Das gilt genauso für die verschiedenen weiteren Rollen, in denen man auch auf recht bekannte Größen wie Torsten Michaelis, Kaspar Eichel und Christian Rode trifft.
Ein schönes Stilmittel ist immer wieder die Darstellung von Charakteren in verschiedenen Zeitaltern durch unterschiedliche Sprecher, bei denen die Unterscheidung jung-alt sehr eindeutig ausfällt. Ob die Änderung der Stimmfärbung in echt ebenfalls so stark ausfällt, ist natürlich eine andere Frage, aber zum Erreichen des entsprechendes Ziels erfüllt die gewählte Verfahrensweise voll und ganz ihren Zweck.

Fazit: Ein sehr emotionales Hörspiel. In allen Belangen. Angefangen von der Geschichte selbst, der Verführung eines jungen Priesters, über die herausragenden Sprecherleistungen bis hin zur Musik. Obgleich die Story selbst mit Wendungen und Überraschungen etwas geizt, so reicht es doch für einen guten Unterhaltungswert in der gewohnt hohen Qualität des Gruselkabinetts.

Note 2


4


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Sprecher

SprecherRolle
Kaspar Eichel Alter Romuald
David Turba Bruder Mathieu
Julien Haggège Junger Romuald
Sabine Arnhold Clarimonde
Christian Rode Abbé Serapion
Torsten Michaelis Margheritone
Cornelia Meinhardt Barbara
Frank Schaff Bruder Vincent


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» Hörer-Meinungen (1)
Daniel Klages (www.hoerspiel-freunde.de) schrieb am 15.12.2010 10:14:50 Uhr
Bewertung: 13 / 15

Die liebende Tote, das klingt auf Anhieb schon wie ein 100%ig ins Kabinett passender Titel - man wird nicht enttäuscht! Ja, richtig, irgendwo hat man das alles schon ein mal gehört, aber nicht so gut in Szene gesetzt. Die Tatsache, dass in dieser Geschichte nicht nur die Verführung der Toten eine Rolle spielt, sondern dieser Punkt vom Standpunkt eines Proesters beleuchtet wird. Als Sahnehäubchen gibt es dazu alles noch verpackt als Überlieferung der gealterten Priesters.
Diese gute Geschichte, kombiniert mit dem Händchen von Titania Atmosphäre zu erzeugen, guten Sprechern und klasse Musik macht einen sehr guten Eintrag ins Gruselkabinett.
Durchschnittliche Userwertung: 13 | User-Top-Liste

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