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» Offenbarung 23 » 023) Der Jungbrunnen
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» Mit seiner Flötenmusik soll einst der Rattenfänger von Hameln die Kinder der alten Stadt so betört haben, dass sie ihm blindlings auf Nimmerwiedersehen folgten. Doch welches dunkle Geheimnis steckt wirklich hinter dieser Legende? Student Georg Brand entdeckt die unvorstellbar grausame Wahrheit. Und die Frage steht im Raum: Ist auch der tote Hacker Tron einst einem "Rattenfänger" ins Verderben gefolgt?
» Produktion: Lars Peter Lueg, Marc Sieper
» Regie: Lars Peter Lueg
» Musik: Andy Matern
» Buch/Script: Jan Gaspard

» VÖ: 2008-05-13
» eine Produktion von Lübbe AudioWebseite des Labels

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Kritik / Höreindruck von Daniel M.

Offenbarung 23 (023) Der JungbrunnenDie 23. Folge der Serie Offenbarung 23 beginnt sehr untypisch inmitten in der Handlung. Man weiß eigentlich überhaupt nicht, was im Detail vor sich geht, doch ist die Situation unglaublich dicht gehalten und weckt damit eine Menge Spannung. Gerade wegen des tollen Spiels der Sprecher weiß das unheimlich gehaltene Setting richtig durchzugreifen, bricht schließlich wie erwartet zunächst offen ab. So macht man die Hörerschaft neugierig!
Nach den einleitenden Worten des neuen Erzählers Ian G kehrt man zurück ins bekannte Ägypten, wo man wieder an die dort zuletzt behandelten Thematiken anknüpft. Die gebotenen Diskussionen fördern eine Menge interessantes und gleichsam ekelhaftes zu Tage. Bei weiteren Recherchen stoßen T-Rex und Nolo auf gewisse Seltsamkeiten in Bezug auf Nat Mickler und beschließen kurzerhand diesem nachzureisen. Ein Fund in dessen Hotelzimmer führt schließlich wieder zurück nach Deutschland. Hier erfolgt dann allerdings ein Sprung, der auf sehr wackligen Beinen steht und entweder konsequenter hätte dargestellt oder aber völlig anders aufgezogen werden müssen, so aber zu konstruiert wirkt.
Konkret: Die Kombinationen T-Rex in Zusammenhang mit dem Grab des Tutanchamun und der Höhle in Hameln wirkt auf mich wenig schlüssig. Wie sagt Nolo zu diesem Zeitpunkt recht treffend: "das ist doch völlig an den Haaren herbeigezogen". Möglicherweise ist meine Denkweise tatsächlich zu beschränkt, aber die hier dahinterstehenden Schlüsse erschließen sich mir nicht. Kann man nicht, wenn man will überall solche scheinbaren Spiegelsymmetrien finden?
Nun also wieder in Deutschland und man merkt, dass alles auf die Anfangsszene hinsteuert. Bis dahin beschäftigt man sich eingehend mit der Sage des Rattenfängerns von Ham(m)eln. Und es ist schon eine besondere Begabung, dass T-Rex immer über die richtigen Leute stolpert, die ihm praktischerweise einen neuen Informationsschub verpassen können.
Das Thema wird aber recht mitreißend verarbeitet und die Zahl an Monologen ist im Vergleich zum Vorgänger deutlich zurückgegangen, so dass das Gesamttempo wesentlich ansprechender ausfällt.
Schließlich dann das Ende, welches sich nicht gerade harmlos ausnimmt. Allerdings bin ich mir nicht so richtig im klaren darüber, was ich von dieser Wendung halten soll.
Beide Themen zusammen wollen nicht so recht harmonieren, insbesondere weil der konkrte Link zu wenig nachvollziehbar ist, bieten aber jedes für sich doch interessante Ansätze.

Den meisten Text bewältigen David Nathan (T-Rex) und Marie Bierstedt (Nolo) sozusagen im Duett. Eine Szene, in welcher die beiden hier länger getrennt sind, gibt es nicht. Beiden agieren auf hohem Niveau und spielen prächtig zusammen.
Dass der Erzähler - der sich ja nun offiziell als Ian G. bekennt, über die volle auktiorialer Perspektive verfügt, die er so eigentlich nicht haben kann, wenn er nochmals als Protagonist in die Handlung zurückkehren sollte, stellt sich damit als problematisch dar. Hier gilt es den weiteren Verlauf abzuwarten, doch der Grundstein für eine weitere Diskontinuiät innerhalb der Rahmenhandlung ist gelegt. Zumal weiterhin der Erzählertausch nicht schlüssig aufgearbeitet wird. Sieht sich die Reihe noch als eine fiktive Hörspielgeschichte oder läuft es darauf hinaus, dass man sich mittels der Verschmelzung des eigentlich hinter dem Hörspiel stehenden mit den Hörspielen selbst und dem damit einhergehenden Bewusstsein, dass Sprecher im Studio nur nach belieben in die Rollen fiktiver transponierter Figuren schlüpfen, die typische innerserische Logik aufhebt und nur noch eine Spielwiese für Experimente bereitstellt?

Die Musik besteht aus den typischen Klängen Andy Maters, die der Serie ihren eigenen Stempel aufdrücken.

Fazit: Insgesamt wieder gefälliger, vor allem weil mitreißender erzählt als das letzte Hörspiel der Serie. Es gibt allerdings zwei Punkte, die dieses Hörspiel für mich nicht in die Kategorie gut aufsteigen lassen.

Note 3+


3


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Sprecher

SprecherRolle
Till Hagen Ian G. als Erzähler
David Nathan Georg Brand alias T-Rex
Helmut Krauss Nat Mickler
Marie Bierstedt Tatjana Junk alias Nolo
Hannelore Fabry Hexe
Erich Räuker Abdul
Arianne Borbach Margo
Jodie Blank Annie
Susanne Vogdt Empfangsdame
Jaron Löwenberg Boris F. alias Tron
Benjamin Völz Intro
Jaron Löwenberg Intro
Friedrich Schoenfelder Stimme der Wahrheit


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