Nur knapp entgeht die Ikarus einem Attentat. Lediglich ein überraschender Rettungseinsatz verhindert, dass der Plan ihrer Gegner aufgeht. Ein verlassenes Raumschiff bildet den Auftakt für einen unangenehmen Besuch auf einem nicht erforschten Planeten. Der Gesuchte namens Leroc scheint von den Bewohnern des Planeten Donari als Gott verehrt zu werden und bietet so den Priestern dieser Welt die Möglichkeit nahezu unbeschränkte Macht auszuüben. Wird es dem Rettungsteam gelingen Leroc gemäß ihrem Auftrag von Donari wegzubringen?
Und wieder präsentiert der Hörplanet eine verdammt rasante und gelungene Bearbeitung. Nun bereits das dritte Abenteuer in Folge, das sehr gut zu unterhalten weiß. Diesmal sieht sich das Team der Ikarus mit einem neuem Planeten konfrontiert und als Hörer fiebert man ständig mit der Crew, die diesmal sogar geteilt wird, so dass man im Verlauf des Hörspiels zwei unterschiedliche Handlungsstränge verfolgt, ohne dass einer von beiden langweilig wird. Durch geschickte Sprünge wird die Spannung immer mehr vorrangetrieben und so darf man auf jeden Fall von der bisher besten Story der Serie sprechen. Auch wenn ich mich nicht unbedingt als absoluten Science-Fiction-Fan bezeichnen möchte, so hat es die Serie auf jeden Fall verstanden mich sehr gut zu unterhalten. In diesem Muster darf es gerne weitergehen und ich warte schon sehr gespannt auf weitere Abenteuer mit dem Rettungskreuzer Ikarus und ihrer sympatischen Mannschaft.
Natürlich gibt es diesmal wiederrum die Sprecher der Ikarus-Crew zu hören, die sich voll ins Zeug legen und überzeugend agieren. Selbst Dennis Rohling hört man inzwischen gar nicht mehr so herraus und das Gefühl, dass er sich immer mehr in die Rolle einfindet, bestätigt sich weiter. Santiago Ziemser darf diesmal ohne seinen "Herrn" in Erscheinung treten und seine kurzen Autritte sind nach wie vor absolut klasse. Natürlich bekommt man auch wieder Barbara Ratthey und Hendrik Riehemann zu hören, welche sich endlich einmal über positive Nachrichten für das Unternehmen freuen können. Als Gastsprecher sind unter anderem Anja Welzel als Priesterin, Jan Schreiber als Julien Robert Leroc und Oliver Meskendahl als Marekal an Bord. Mit der immer besser werdenden Sprecherleistung von Dennis Rohling nähert sich nun auch der Punkt Sprecherleistungen der Wertung sehr gut an.
Bei der Musik hat Dennis Rohling in dieser bisher drei Folgen umfassenden Serie alles richtig gemacht. Bedrohliche und triumphale Stücke im Wechsel sorgen für perfekte Atmosphäre. Bestimmte wiederkehrende Zwischenmusiken verleihen der Serie dabei ein eigenes Gesicht. Auch die Effekte sind einmal mehr sehr passend integriert. Nicht übertrieben auffällig, gerade so, dass sie vorhanden, aber eben nicht nervig sind. Der technischen Seite kann man auf jeden Fall und gerade wegen ihrer Eigenständigkeit ein großes Lob aussprechen.
Fazit: Eine wirklich sehr fesselnde Story. Die Bearbeitung weiß auch diesmal durch ihre Kürze und Konzentration zu bestechen. Musik und Effekten sind sehr gelungen und verpassen der Serie ein eigenes Flair. Und bei den Sprechern geht es ebenfalls souverain zur Sache. Auf diese Weise darf es gerne weitergehen. Alle Science-Fiction-Fans sollten unbedingt einmal in diese Serie hineinhören. Der Hörplanet hat auf jeden Fall bewiesen, dass er mit "Rettungskreuzer Ikarus" ganz oben mitmischen kann.
Note 1

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