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» Hellboy » 004) Der Teufel erwacht (Teil 2)

Cover - Der Teufel erwacht (Teil 2)

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» In Rumänien hat HELLBOY, der coolste Agent der "Behörde zur Untersuchung und Abwehr Paranormaler Erscheinungen", den Vampir Giurescu aufgespürt. Doch nicht nur aus Giurescus Schloss droht HELLBOY Unheil... Die Behörde wird offensichtlich sabotiert, seine Kameraden in tödliche Fallen gelockt und HELLBOY sieht sich erneut einem bekannten Gegner gegenüber, der ihn an seine Bestimmung erinnert. Ist HELLBOY wirklich auf der Welt, um das Ende der Menschheit herbei zu führen?
» Produktion: Günter Merlau
» Regie: Günter Merlau
» Musik: Günter Merlau, Hamburger Hörspiel-Orchester
» Buch/Script: Robert Schlunze, Mike Mignola

» VÖ: 2008-10-10
» eine Produktion von LauschWebseite des Labels

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Kritik / Höreindruck von Daniel M.

Hellboy (004) Der Teufel erwacht (Teil 2)Vampire und Nazis, das sind laut eigener Aussage Hellboys Lieblingsthemen. Dass diese Aussage nicht ganz ernst gemeint ist, klar, aber dieser Satz spiegelt eigentlich ganz wunderbar den Charakter der Serie wieder.

Das betrifft zum einen die lockere, flapsige Art Hellboys mit den Bedrohungen umzugehen. Es vergeht eigentlich keine Situation, in der er nicht einen ironischen Spruch auf den Lippen hat. Und dabei gilt: je heftiger es zugeht, desto krasser wird das ganze. Das allein sorgt schon für ein Hörvergnügen der besonderen Art. Macht aber auch mehr als deutlich, dass diese Serie trotz der aufgegriffenen Themen nicht den Drang hat ins völlig düstere abzurutschen. Von den aufgegriffenen Thematiken wäre das nämlich absolut gegeben. Man präsentiert eine sehr komplexe Rahmenhandlung, in welche die geheimen Projekte der Nationalsozialisten, die im dritten Reich ihren Anfang genommen haben und bis in die heutige Zeit andauern, eingesponnen werden. Der sich daraus ergebende Mix wirkt nicht nur wild, er ist es.

Als Hörer ist man bei dieser Serie ziemlich gefordert und abschalten oder nebenherhören kann man sich absolut gar nicht erlauben.

Das liegt an zweierlei.
Zum einen die Tatsache, dass die Geschehnisse auf den ersten Zweiteiler aufbauen, so dass man dessen Hintergründe entsprechend im Hinterkopf behalten haben sollte. Ohne diese Vorkenntnisse dürfte man nur wenig Spaß an den Hörspielen haben, denn hier baut alles aufeinander auf und ein Zahnrädchen greift ins nächste. Sogar die Existenz Hellboys scheint äußerst eng mit dieser Hintergrundgeschichte verknüpft, die alles andere als leicht zu durchschauen ist.
Und damit wären wir eigentlich schon beim zweiten Punkt angelangt. Das ganze ist ein Aspekt, den man bei LAUSCH nicht zum ersten Mal findet, sondern der schon fast so etwas wie einen individuellen Fingerabdruck darstellt. Das könnte eventuell Leute stören, die sich von Hellboy etwas anderes erwartet und sich eher eine Abgrenzung von den anderen Lausch-Serien gewünscht haben, jedoch bleibt es ein stilistisches Merkmal, das die Hörspiele ordentlich aufzuwerten weiß. Jedenfalls für diejenigen, welche sich an einem komplexeren Handlungstil in keinster Weise stören.
Aber Klartext: Einen neutralen Erzähler gibt es in den Hörspielen nicht, so dass viele Überleitungen - wenn nicht gerade Hellboy am Zug ist - aprupt, überraschend und in raschen Wechseln vonstatten gehen. Zum einen gilt es sich hier schnell umschalten zu können und zum anderen nicht den Überblick über die zahlreich parallel ablaufenden Vorgänge zu verlieren. Manchmal kommt man sich fast schon wie in einer anderen Welt vor (und gerade Rasputin scheint ja auch in einer solchen zu leben).
< Zusammengefasst: Dieser Stil und die komplexen Mysterien, welche die Rahmenhandlung bestimmen, machen die Hörspiele nicht unbedingt leicht zu durchschauen, trotzdem oder gerade deswegen zu sehr wohlschmeckender Kost. Hellboy ist somit weit mehr als Haudrauf-Action. Wer derartiges von der Reihe erwartet, ist hier falsch.
Interessant finde ich persönlich einige Parallelen (nicht nur stilistischer, sondern auch inhaltlicher Natur) zu "Die schwarze Sonne".

Nun habe ich viel allgemeines über den Aufbau und Stil der Hörspiele gesagt, doch worum geht es inhaltlich überhaupt?

Wie bereits erwähnt ist das, was Hellboy und der Rest des Teams der BUAP hier erlebt, eng mit dem verknüpft, was man bereits in den ersten Hörspielen bewältigt hat. Die Behörde erfährt von einem Überfall, bei dem augenscheinlich nur eine leere Kiste entwendet wurde. Bei Nachforschungen stößt man aber schnell auf eine alte Legende aus NS-Zeiten. Es sieht so aus als ob die Wiedererweckung eines mächtigen Mannes geplant wird. Dies muss um jeden Preis verhindert werden - doch die Zeit eilt.

Der Cast in beiden Hörspiel-Teilen ist erneut sehr üppig ausgefallen. Die agierenden Sprecher bleiben jedoch im wesentlichen die gleichen. Das sind zum einen die Mitglieder der Behörde: Hellboy, Ape, Liz und die führenden Köpfe. Ein großartiger Michael Prelle als Rasputin ist ebenfalls wieder sehr präsent vertreten. Um ihn herum gibt es außerdem eine Vielzahl kleinerer Rollen, die größtenteils mit den - und das soll an dieser Stelle keineswegs abwertend klingen - "üblichen Lausch-Verdächtigen" besetzt sind.
Somit stellt die Sprecherliste nach den ersten beiden Hörspiele keine wirkliche Überraschung mehr da. Doch schmälert DAS die Leistungen natürlich in keiner Weise.

Die Hintergrundmusik ist bei Lausch ein sehr beständiges Stilmittel. Doch wie passend, wie individuell und wie qualitativ ist diese wirklich? Im Falle von Hellboy lässt sich eigentlich recht pauschal zu allen drei Punkten sagen: sehr. Da hat man für meinen Geschmack eine tolle Untermalung gefunden.

Fazit Teil 1:
Dieser kommt nicht ganz so schnell in Schwung. Es gilt einige Hintergründe klar zu machen und damit einher gehen auch diverse Monologe, die das Tempo etwas ausbremsen. Langweilig wird es deswegen aber noch lange nicht. Trotzdem hat es dieser Teil nicht vollständig geschafft mich so zu fesseln wie die vorherigen beiden Hörspiele.

Note 2+

Fazit Teil 2:
Damit geht man schon eher in die Vollen. Teils wird es hier zwar wirklich sehr verzwickt - als jemand, der aber gerade diese Art Hörspiel viel lieber als pur linear verlaufende Geschichten hört, hat mir dies aber sehr gut gefallen.

Note 1

Dazu kommt eine in beiden Teilen vortreffliche Umsetzung, die das Hörvergnügen zusätzlich ordentlich anfacht.



5


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Sprecher

SprecherRolle
Tilo Schmitz Hellboy
Joachim Tennstedt Abe Sapien
Ranja Bonalana Liz Sherman
Simone Ritscher Prof. Corrigan
Michael Prelle Rasputin
Jürgen Holdorf Waller
Klaus Dittmann Dr. Manning
Günter Kütemeyer Nicholas
Dorothea Hagena Baba Jaga
Kurt Glockzin Priester
Elga Schütz Hekate
Peter Woy Krönen
Helmut Gentsch Helmut Kurtz
Wolfgang Berger Tonbandstimme
Peter Tabatt Koku
Katinka Springborn I. Hauptstein
Hennes Bender Von Klempt
Klaus Robra Teufel
Stefan Brentle Clark
Wolfgang Berger Llyod
Wolf Frass Giurescu
Bernd Hölscher ...
Wolfgang Berger ...
Frieder Schölpple ...
Janet Sunjic ...
Gerd Samariter ...
Nadja Grotefend ...
Martin Schleiss ...
Roland Floegel ...
Martin Wolf ...


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