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» Edgar Allan Poe » 001) Die Grube und das Pendel
Cover - Die Grube und das Pendel

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» Der erste Name, der dem Mann ohne Identität und Gedächtnis einfällt, ist Edgar Allen Poe. Aus seinem Unterbewußtsein steigen schaurige Dinge auf. Plötzlich findet er sich in einem Kloster wieder. Was ist geschehen? Woher kommen die geheimnisvollen Seufzer im Klostergarten? Als das Brunnenwasser eines Nachts voller Blut ist, flieht er. Doch er verlässt das Kloster ausgerechnet um Mitternacht. Seine nächste Wahrnehmung sind eine Grube und eine Pendel...
» Umfang (CDs): 1
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Kritik / Höreindruck von Daniel M.

Edgar Allan Poe (001) Die Grube und das PendelEin Mann ohne Namen, der aufgrund eines Unfalls nun in einer Nervenheilanstalt einliegt. Er hat keinerlei Erinnerung mehr an die Zeit vor dem Unfall, weder an seine Identität, noch an seine Taten. Nacht für Nacht wird er von schlimmen Albträumen heimgesucht, die ihn kaum zur Ruhe kommen lassen. So findet er sich diesmal in einem alten katholischen Kloster wieder, in dem unerklärliches vor sich zu gehen scheint. Er will das Kloster verlassen, doch der Abt und die Brüder wollen ihn nicht gehen lassen. Was für ein Geheimnis soll hier geschützt werden?

Wahnsinn! Selten erlebt man in einem Hörspiel eine solch dichte Atmosphäre, die wirklich mit den Händen zu greifen ist. Diese ständige Beklemmung, dieser andauernde depressive Touch, aber zugleich auch die spannende Geschichte in dem alten Kloster. Die anfänglich zunächst unerklärbaren Phänomene fügen sich am Ende zu einem großen Ganzen zusammen, das fulminanter kaum sein könnte. Aber auch am Ende ist nicht alles abgeschlossen, denn die wichtigste Frage bleibt offen: wer ist denn nun eigentlich der Unbekannte? Das allein bietet schon eine Menge Stoff für den übergeordneten Handlungsstrang. Der Auftakt war auf jeden Fall schon einmal sensationell. Das ist wieder mal so ein Hörspiel, bei dem das Gänsehautfeeling grandios geschaffen wird, ohne dass es sich aber dabei irgendwelcher ausgelutschten Klischee-Storys bedient. Eigentlich schon vorher klar, der Name Edgar Allan Poe steht ja nicht umsonst auf dem Cover. Da die Bearbeitung nicht so rasant ist wie andere ähnliche Produktionen, jedoch zu keinem Zeitpunkt langweilig, gibt man der Atmosphäre die Möglichkeit sich voll zu entfalten. So darf, nein so muss es weitergehen!

Ulrich Pleitgen in der Hauptrolle dürfte wohl so etwas wie eine Art Idealstbesetzung sein. Dabei betätigt er sich sowohl als (Ich-)Erzähler, lebt sich als handelnde Figur aber auch richtig in die Szenen hinein. Sehr gut sind ebenso die Auftritte von Sprechergrößen ala Till Hagen als Dr. Templeton, Joachim Kerzel als Abt, Klaus Jespen als Abt oder Viola Morlinghaus als einfühlsame Nonne Berenike. Man bietet also durchwegs gute bis sehr gute Leistungen und lässt nichts anbrennen.

Musik und Effekte. Das sind die Punkte, die hier für die schon erwähnte Atmosphäre sorgen. Und das geht so richtig unter die Haut. Hier findet man gewiss keine fröhlichen Klänge und so hat man es als Hörer durchgehend mit einem _sehr_ düster gehaltenem Hörspiel zu tun, was in diesem Fall natürlich genau richtig ist. Immer wieder werden gregorianische Gesänge eingestreut, die einfach perfekt zur Klosterstimmung passen und niemals aufdringlich wirken. Insbesondere der dezent eingesetzte "Pendel"schlag, wenn sich Szenen dramatisieren ist einfach nur eine Wucht. Wer hier völlig unberührt bleibt, dem ist wahrlich nicht mehr zu helfen. Wenn eine Serie Gabriel Burns toppen kann, dann diese.

Fazit: Einfach fallen lassen und genießen. Am besten dürfte das Hörspiel wohl an einem grauem Herbstabend wirken. Empfehlenswert ist aber auch eine dunkle Umgebung. Das Hörspiel ist ganz klar eine Atmosphärengranate, bietet dabei aber eine spannende und fesselnde Handlung. Langeweile kommt bei der Spieldauer von knapp 60 Minuten keine auf. Für die nächsten Folgen steht einiges an Potential bereit und ich bin gespannt, wie man es zu nutzen weiß. Eine absolute Empfehlung für Fans von Grusel- und Horror für die Ohren.

Note 1


5


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Ja Nein



Sprecher

SprecherRolle
Ulrich Pleitgen Edgar Allan Poe
Viola Morlinghaus Berenike
Till Hagen Dr. Templeton
Joachim Kerzel Abt
Klaus Jepsen Amontillado
Michael Arnold Sonstige
André Sander Sonstige
Frank Briegel Sonstige
Peter Groeger Sonstige
Penny Shepherd Sonstige
Heinz Rudolf Kunze Sonstige


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» Hörer-Meinungen (1)
Freibeuter © schrieb am 08.09.2010 16:02:59 Uhr
Bewertung: 15 / 15

Der Start einer fulminanten Hörspiel-Serie bei dem jeder Grusel-Fan mal reinhören sollte. In der ersten Folge der bereits 37 Folgen umfassenden Reihe erlebt Edgar Allan Poe (gesprochen von Ulrich Pleitgen) in einem seiner sehr beängstigten Träume die Zeit der spanischen Inquisition die sich hier in aller Brutalität zeigt. Als Hörer erlebt man das Grauen dieser Zeit und der beteiligten Personen so real durch die dichte Atmosphäre und toll gemachten Musikuntermalung das man dieses Hörspiel nur am Stück zu Ende hören kann um das Geheimnis des Klosters in dem Edgar Allan Poe sich wiederfindet endlich gelöst ist.
Durchschnittliche Userwertung: 15 | User-Top-Liste

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