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» Professor Zamorra » 001) Die Quelle des Lebens

Cover - Die Quelle des Lebens

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» Unvermittelt blickte Professor Zamorra in die Mündung der Pistole. Der Teufel mochte wissen, woher Gerret sie hatte. »Er ist vorbei, Zamorra, dein Traum von der Unsterblichkeit. Du wirst nicht ewig leben. Ganz im Gegenteil!« Torre Gerret lachte meckernd. Er zog den Schlitten der Pistole zurück, hebelte eine Patrone in den Lauf. »Du wirst sterben.« »Willst du einen Mord begehen?« fragte Zamorra ungläubig. »Ausgerechnet hier?« Abermals lachte Gerret. »Es ist kein Mord«, sagte er. Es ist eine Auslese. Du weißt es. Es kann nur einen geben. Die Unsterblichkeit gehört mir. Für dich bleibt - der Tod.« Noch ehe Zamorra etwas erwidern konnte, drückte Torre Gerret eiskalt ab!
» Regie: Mario Cuneo, Thomas Tippner
» Musik: Carsten Bohn
» Buch/Script: Thomas Tippner
» Umfang (CDs): 1

» VÖ: 2008-05-24
» eine Produktion von Canora MediaWebseite des Labels

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Kritik / Höreindruck von Daniel M.

Professor Zamorra (001) Die Quelle des LebensIm letzten Jahr (2008) hat CanoraMedia mit Professor Zamorra eine weitere Geisterjäger-Serie auf den Markt geworfen, die auf recht bekannten Heftchen-Romanen basiert. Im Gegensatz zum sonst eher üblichen Vorgehen, solche Serien mit der ersten Heft-Vorlage zu starten, steigt diese Hörspielreihe irgendwo um Band 500 herum ins Geschehen ein. Das muss nicht unbedingt schlecht sein, bietet es die Möglichkeit gewisse Füllfolgen oder zumindest für einen Handlungsrahmen wenig bedeutsame Folgen aus der Anfangszeit wegzulassen, kann aber natürlich genauso nach hinten losgehen.
Man startet die neue Serie direkt mit einem Vierteiler. Das ist natürlich nochmals ein zusätzliches Wagnis. Zumal der Abstand zwischen den einzelnen Veröffentlichungen bislang doch nicht ganz kurz ist.
Abseits dieser äußeren Rahmenbedingungen ist die Frage, inwieweit das Hörspiel inhaltlich überzeugen kann, wesentlich interessanter.

Professor Zamorra und Nicole Duval finden sich auf dem Schloss von Bryont Saris ap Llewellyn ein. Dessen Ende naht in unaufhaltsamen Schritten, jedoch wird seine Wiedergeburt bereits vorbereitet. Vor seinem Tod will er dem Professor allerdings ein vergessenes Geheimnis eröffnen, für das sich noch andere zu interessieren scheinen...

Um es direkt vorweg zu sagen. Ein geglückter Start sieht anders aus. Bereits die ersten Minuten hören sich alles andere als wirklich gut an. Das hat sogar fast schon einen etwas amateurhaften Touch. Die einleitenden Sätze von Erzähler Henry König haben meine Erwartungen regelrecht abstürzen lassen. Man gewöhnt sich mit der Zeit zwar etwas an die übertriebenen Betonungen und gegen Ende wird es sogar leicht besser, aber richtig überzeugend hört sich anders an. Zum Glück halten sich die Erzählereinsätze etwas in Grenzen, so dass man nicht ständig aus dem Hörfluss gerissen wird.
Wobei letzterer leider ohnehin nicht so wirklich vorhanden ist. Das große Gesamtbild wirkt auf mich alles andere als stimmig. Und da kann es natürlich nicht gelingen den Hörer in irgendeiner Weise mitzureißen. Die Handlung selbst ist nicht mal unbedingt uninteressant, unter spannend verstehe ich allerdings etwas anderes. Am ehesten ist es noch das Spiel mit den langsam zurückkehrenden Rückblicken, das einen bei Laune hält, aber selbst das ist nicht so umgesetzt, als dass es durchgehend fesseln würde. Blass, uninspiriert und unrund - so lässt sich die Umsetzung am treffendsten charakterisieren.

Eine Besonderheit dieser Serie, mit der auch auf dem Frontcover geworben wird, ist die exklusive Musik von Altmeister Carsten Bohn, der vor allem dank seiner Untermalungen in den Reihen "TKKG" und "Die drei ???" bei vielen Hörspiel-Hörern Kult-Status genießt. Ohne Frage ist die Qualität der Stücke heute immer noch hoch. Das ganze klingt sehr chillig, nimmt aber auch ordentlich Tempo raus, da oftmals deutlich zu lang ausgespielt. Zum Einschlafen ist diese Art Mukke geradezu ideal, aber doch bitte nicht für ein Gruselhörspiel. Bei aller Liebe zur Musik von Carsten Bohn, aber man muss deutlich sagen, dass dieser Schuss eher nach hinten losgeht.
In Sachen Geräuschunterlegung ist noch viel Luft nach oben. Der Optimalfall ist, dass sich die Kulisse nicht von der Realität unterscheidet. Hier wirkt aber vieles schlichtweg leer. Wo sind die Details, die einem auch ohne Erzähler schon sagen, in welcher Art Raum man sich befindet?

Abseits von Henry Königs missglückten Erzählerparts ist die Sprecherriege nicht unbedingt schlecht. Am überzeugendsten agiert für mich Rainer Schmitt als steinalter Lord. Gerhart Hinze passt grundsätzlich gut in die Rolle des Professor Zamorra, wirkt manchmal aber etwas zu unmotiviert. Da könnte die Regie durchaus noch etwas mehr antreiben. Genauso könnte die Regie auch Ghadah al Akel deutlicher in die Mangel nehmen, die zwar eine recht verführerische Stimme hat, sich jedoch nicht immer sicher präsentiert. Einzig Reent Reins als Gegenspieler überzeugt durchgehend.

Fazit: Ein schwacher Auftakt. Dabei kommt die Kernschuld in erster Linie gar nicht mal so sehr der Story zu, wie man es möglicherweise erwarten würde. Es ist vielmehr die Umsetzung, die kein rundes Bild zu schaffen weiß. Es verbleiben zu viele Störfaktoren und es fehlt zusätzlich am Pfeffer, als dass man sich gut unterhalten würde.

Ergänzung: nach einer Trennung innerhalb des Produktionsteams erscheinen neue Folgen von Professor Zamorra nun bei "delicious media productions".

Note 4


2


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Sprecher

SprecherRolle
Henry König Erzähler
Gerhart Hinze Zamorra
Ghadah Al Akel Nicole Duval
Rainer Schmitt Bryont Saris ap Llewellyn
Reent Reins Torre Gerret
Marion von Stengel Lady Patricia
Andreas von der Meden Butler William
Robert Missler McMour
Martin Schäfer Keith Ulluquart
Toula Savvidou Quelle


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