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» Drizzt » 003) Der Wächter im Dunkel
Cover - Der Wächter im Dunkel

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» Nachdem Drizzts Mentor und Freund Zaknafein von der Familie Do'Urden der Spinnenkönigin geopfert wurde, verlässt Drizzt seine Heimat für immer. Nach Jahren der Abgeschiedenheit in den gefährlichen Labyrinthen des Unterreichs schließt er Freundschaft mit Belwar, dem Höhlenvater und Tiefengnom aus Blindgenstein, der Stadt der Swirfnebli. Doch die Zeit des Friedens währt nicht lange, schon hat ein fürchterlicher Gegner Drizzts Fährte aufgenommen...
» Produktion: Günter Merlau
» Regie: Günter Merlau
» Musik: Günter Merlau, BMG Zomba
» Umfang (CDs): 1

» VÖ: 2006-11-03
» eine Produktion von LauschWebseite des Labels
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Kritik / Höreindruck von Daniel M.

Drizzt (003) Der Wächter im DunkelDrizzt hat seine Familie verlassen. Nachdem sein Vater, der Waffenmeister der Do'Urdens sich für Drizzt geopfert hat, sollte eigentlich er dessen Lücke ausfüllen. Doch er kann nicht mit den grausamen Gesetzen der Drow leben und zieht so hinaus in die Unterwelt, in der tausende tödlicher und tückischer Gefahren lauern. Der Dunkelelf wird zu einem Jäger, dessen Reflexe ins unermessliche wachsen. Dass Haus Do'Urden sieht sich währenddessen dem erwarteten Kampf mit dem Hause Hun'ett konfrontiert, nun allerdings mit einer deutlich schwächeren Ausgangsposition und demgemäß sieht es auch alles andere als wirklich gut aus. Doch tatsächlich können sie den gegnerischen Angriff abwehren und steigen so in der Rangordnung der Häuserer um einen weiteren Platz auf. Da die Do'Urdens aber die Gunst der Spinnenkönigen verloren haben, schickt die Oberin sowohl Dinin als auch Briza mit einigen Soldaten aus, um Drizzt zu finden. Doch dieser kann den Angriff ohne größere Schwierigkeiten abwehren und es ist sehr schnell klar, dass er zu einem der mächtigsten Drow überhaupt herangewachsen ist. Drizzt findet Unterschlupf bei den Gnomen. Loth allerdings fordert nun den Tod von Drizzt. Zaknafein wird wieder zum Leben erweckt und soll als brutale Kampfmaschine diesen Auftrag ausführen.

Die dritte Epsiode der Dunkelelfensaga steht dem zweiten Teil in nichts nach. Wirklich leicht zu verstehen ist die Handlung erneut nicht, man muss sich also schon vollkommen auf die Handlung konzentrieren. Wenn man aber genau das macht, dann wird man mit einem absolut berauschenden Hörspiel belohnt. Die Story ist durchgehend fesselnd, den Charakteren fehlt es zu keiner Zeit an Tiefe und wer auf das Genre Fantasy steht, der wird hier ohnehin vollkommen auf seine Kosten kommen. Die Story entfaltet sich immer mehr in epischer Breite und nur noch wenig ist von den kleinen Startschwierigkeiten der ersten Folge übrig geblieben. Hat man sich einmal in diese fremde Welt eingelebt, gibt es daraus so schnell kein Entrinnen mehr. Und noch immer steckt verdammt viel Potential im Plot, was garantiert noch für einige spannende Hörspiele aus dem Hause Lausch sorgen wird. Und ich kann es wirklich kaum erwarten, zu erfahren, wie es mit Drizzt weitergehen wird.

Tobias Meister muss genauso wieder den Großteil der Sprecherparts übernehmen und spielt sich so richtig in den Vordergrund. Seine Leistung ist absolut klasse, egal ob er nun als Drizzt auftritt oder als Erzähler durch das Geschehen führt. Ebenso überzeugend ist Elga Schütz, deren Stimme zu der erbarmungslosen und keinen Widerspruch duldenden Mutter-Oberin Malice Do'Urden perfekt passt. Bekannt sein dürften auch die meisten der anderen agierenden Personen, die da unter anderem wären: Dinin (Tim Grobe), Rizzen (Günter Merlau der Ältere), Briza (Miriam Hensel), Si Nafay Hun'ett (Carla Becker) und Belwar Dissengulp (Carlheinz Heitmann). Da diese jedoch allesamt nicht wirklich bekannte Synchronstars sind, überraschen die guten Leistungen durchaus. Ich hätte zumindest im Vorfeld der neuen Serie so nicht damit gerechnet.

Musikalisch und effektetechnisch erneut eine Wucht. Hier spielt wirklich alles Hand in Hand. Nur so kann man eine andere Welt vor dem inneren Auge real werden lassen. Da scheint Lausch echt ein verdammt gutes Gespür für zu haben. Insbesondere, wenn es darum geht die Gefühle von Drizzt zu unterstreichen, sorgt man beim Hörer mittels passender Musik immer wieder für Gänsehaut-Feeling. Und auch die Probleme, dass man teilweise die Sprecher aufgrund im Vergleich etwas arg lauter Musik schlecht verstanden hat, scheinen nun ziemlich der Vergangenheit anzugehören.

Fazit: Wer Fantasy-Serien mag, der wird Drizzt lieben. Gute Hörspiele ist man von Lausch mittlerweile gewohnt und dementsprechend ist auch die Erwartungshaltung nicht gerade gering. Doch das Lausch-Team schafft es immer wieder den Hörer auf andere Weise zu begeistern. Die episch angelegte, zwar nicht immer ganz leicht zu verfolgende Geschichte ist sehr spannend und auch an Tiefgang fehlt es gewiss nicht. Ich freue mich auf jeden Fall bereits jetzt schon auf ein Wiederhören mit dem Klingen schwingenden Dunkelelfen. Einzig, wer mit dem Fantasy-Genre überhaupt nichts am Hut hat, dürfte mit den Hörspielen wenig anfangen können. Den anderen kann ich diese aber uneingeschränkt empfehlen.

Note 1


5


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Sprecher

SprecherRolle
Tobias Meister Drizzt Do'Urden
Günter Merlau senior Rizzen Do
Miriam Hensel Briza Do'Urden
Viola Livera Maya Do'Urden
Dorothea Reinhold Oberin Baenre
Roland Floegel Hatch'nett
Jürgen Holdorf Jarlaxle
Klaus Dittmann Schnicktick
Elga Schütz Malice Do'Urden
Tim Grobe Dinin Do'Urden
Nele Jung Vierna Do'Urden
Carla Becker Si Nafay Hun'ett
Dorothea Reinhold Yochlol
Helmut Gentsch Shar Nadal/Firble
Carlheinz Heitmann Belwar Dissengulp
Martin Schleiß Seldig


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