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» Caine » 004) Dunkelheit
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» Die Ereignisse in Cisco spitzen sich zu. Steven Caine wird von den Kyan’kor auf ihren Heimatplaneten gebracht, wo schreckliche Geschehnisse den mächtigen Setho und seinen Gefolgsmann Torrkan beunruhigen. Gleichzeitig wird Kilkenny, der bärbeißige Cop zum wiederholten Male vom FBI in seinen Ermittlungen gestoppt, bis er am eigenen Leib erfahren muss, wer hinter den geheimnisvollen Entführungen steckt...
» Produktion: Günter Merlau
» Regie: Günter Merlau
» Musik: Günter Merlau, BMG Zomba, Mnemic
» Umfang (CDs): 1

» VÖ: 2007-03-23
» eine Produktion von LauschWebseite des Labels

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Kritik / Höreindruck von Daniel M.

Caine (004) DunkelheitCaine leidet noch immer schwer unter seinen letzten Taten, für welche allerdings allein Kartaan die Verantwortung trägt. Immer mehr wird Steven Caine klar, dass er das Penumbra nicht wirklich kontrollieren kann, sondern stattdessen Kartaan mit ihm anstellen kann, was er will. Während auf ihn eine neue Aufgabe wartet und er zusammen mit Torkaan durch das Portal nach Kyan'Kor reist, breitet sich in Cisco noch ganz anderes Unheil aus. Die Aganoi scheinen den Staatsapparat regelrecht zu kontrollieren. Der Ermittler Kilkenny, der noch bis zuletzt das seltsame Verschwinden der Bewohnerschaft von ganzen Straßenzügen untersuchte, wird kurzerhand vor die Wahl gestellt für die Außerirdischen zu arbeiten oder ansonsten sein Todesurteil zu unterschreiben. Im Hintergrund verfolgt die Collin-Drake Bruderschaft die Fährten Caines - allerdings mit ihren ganz eigenen Zielen vor Augen. Unterdessen muss Caine auf Kyan'Kor erkennen, dass die Dunkelelfen an einem tiefen Abgrund stehen. Ein Dämon der Aganoi hat es tatsächlich geschafft nach Kyan'Kor zu gelangen. Caine stellt sich zusammen mit Torkaan der tödlichen Gefahr.

Inzwischen dürfte das eigentlich schon fast nichts Neues mehr sein: Easy Listening ist die Serie absolut nicht. Vielmehr verlangt sie die volle Aufmerksamkeit, ansonsten kann es passieren, dass einem recht schnell der Überblick verloren geht. Denn einen Erzähler, der die rasanten und heftigen Schnitte erläutert, gibt es nicht, so dass sich der Hörer ganz auf sein Wissen der vorangegangenen Ereignisse aus dieser und den letzten Folgen verlassen muss. Nebenher hören geht hier nicht. Die harten Szenenwechsel sind es aber auch, welche Caine zu einem Hörvergnügen der ganz besonderen Art machen. Stand in "Collin Drake und die Bruderschaft" hauptsächlich ein Zusammenschnitt aus vergangenem Erlebten, Erinnerungen und neuen Plänen im Vordergrund, so schreitet die Handlung diesmal gleich an mehreren Stellen weiter voran. Und dabei gilt einmal mehr: nichts für schwache Nerven. Nicht nur, dass die sprachliche Ebene recht derb ist (wobei deutlich harmloser als noch in den Episoden zwei und drei), auch inhaltlich ist das Dargebotene durchaus als heftig zu bezeichnen. Doch Günther Merlau gelingt es auch diesmal wieder das ganze so kunstvoll in Szene zu setzen, dass man einfach nur von einem Gesamtkunstwerk sprechen kann. Caine ist nunmal alles andere als eine "normale" Hörspielserie.

Dies zeigt einmal mehr die Art und Weise wie man Musik, Effekte und Sprecher miteinander kombiniert. Hart, heftig, hektisch. Nicht besonders harmonisch, doch das will diese Serie auch gar nicht sein. Wie zum Beweis dieses Statements steht am Ende der etwa 6minütige Bonussong der dänischen Metal-Band MNEMIC, der in die gleiche Kerbe schlägt. Im Hörspiel selbst: Brilliant die Art und Weise wie Worte, Klänge und Effekte verschwimmen, miteinander verschmelzen, zunächst ein scheinbar wirres Chaos zu ergeben scheinen, jedoch tatsächlich von unglaublicher Deutlichkeit sind.

Wenn es um die Person Steven Caine geht, dann ist die Bezeichnung "sympathischer Profikiller" mehr als gerechtfertigt, so krotesk er anfangs auch anmuten mag. Die Tatsache, dass er gegen Kartaan eigentlich nur verlieren kann, belastet ihn immer weiter. Die harte Hülle bröckelt mehr und mehr und Torsten Michaelis weiß dies hervorragend zu spielen. Ziemlich böse fallen die Auftritte von Lutz Riedel als Kartaan aus. Der schlimmste Schlächter, den Kyan'Kor jemals gesehen hat, fängt jedoch gerade erst an sich warmzulaufen. Sehr gute Leistungen bekommt man auch wieder von den Mitgliedern der Drake-Bruderschaft geboten: Gerald Paradies als Drake, Günther Merlaus als Art Jeffries und natürlich die großartige Claudia Urbschat Mingues als Linda Watkins ("So übel ist die Letterman-Show nicht").

Fazit: Das dies alles nicht unbedingt jedermanns Sache sein mag, ist verständlich. Jedoch kann man zu dem Weg, den Lausch mit dieser Serie beschreitet nur sagen: Chapeau! Caine funktioniert nicht zuletzt aufgrund der Wortgewalt(ät)igkeit der Sprache, der rasanten, fast schon hektischen Handlung und vielschichtigen Charakteren hervorragend. Die Machart der Serie ist einzigartig. Zwar hat mir die vergangene Folge noch einen Tick besser gefallen, jedoch ist dieses Hörspiel ebenso der Wertung sehr gut würdig. Von mir aus könnten die nächsten Folgen schon morgen erscheinen.

Note 1


5


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