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» Offenbarung 23 » 013) Das Wissen der Menschheit
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» Die Melodie eines Dudelsackpfeifers – wurde sie tatsächlich von Tron in einer Datei verewigt? Und wozu ist diese Melodie eigentlich bestimmt? Die Spur führt nach Schottland zur berühmten Rosslyn-Kapelle, der alten Kirche der Tempelritter, welche die Familie Saint Clair einst mitten in die schottische Hochebene gebaut hat. Doch welche Offenbarungen – und Gefahren – warten hier auf den Studenten Georg Brand, der nur das Rätsel um Trons Tod lösen will?
» Buch/Script: Jan Gaspard
» Umfang (CDs): 1

» VÖ: 2007-07-06
» eine Produktion von Lübbe AudioWebseite des Labels

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Kritik / Höreindruck von Daniel M.

Offenbarung 23 (013) Das Wissen der MenschheitEine seltsame Melodie, die Tron in einem Forum erwähnt hat, führt T-Rex und seinen Kumpel Kim Schmittke nach Schottland in ein altes Kirchengemäuer. In der Hoffnung mit dem Hinweis und dem nötigen Wissen über Trons Chiffren bereits des Rätsels Lösung in Händen zu halten, beginnt Kim dort die Melodie auf einem Dudelsack zu spielen. Urplötzlich taucht der undurchsichtige Saint Clair auf, welcher den beiden Studenten anscheinend eine ganze Menge zu dem alten Geheimnis erzählen kann.

Überraschend - sofern dieser Begriff in dem Zusammenhang angebracht ist - zu Beginn vor allem, dass man auf das Ende der letzten Folge keinerlei Bezug mehr nimmt. Anscheinend wusste man nun selbst nicht mehr, wie man sich aus dieser Predulle retten sollte und hat den einzigen halbwegs gangbaren Weg gewählt, nämlich einfach so weiterzumachen, als ob nichts geschehen wäre. Dass dies aber dennoch keine wirklich intellegente Lösung darstellt, leuchtet wohl ein. Umso mehr erscheint das Ende von "Der Piratenschatz" überflüssig und vor allem ärgerlich. Denn es klaffen gigantische Logiklöcher im Gesamtkontext, die man wohl auch nicht mehr so schnell - wenn überhaupt beseitigen kann. Damit büsst die Serie weiter an Glaubwürdigkeit ein. Allerdings ist diese mittlerweile ohnehin auf ein recht geringes Maß geschrumpft und man kann über eine solch geballte Ladung an Unlogik nur den Kopf schütteln.
Wenn wir den Fokus rein auf diese Episode richten, so fällt vor allem eines negativ auf: Man wird förmlich mit Monologen überschüttet, die sich dann durchaus auch mal über zehn Minuten und mehr erstrecken können. Damit ergibt sich das Problem, dass man bei all den auf einen einprasselnden Fakten und Theorien irgendwann nicht mehr zuhört, sich erst wieder eine kurze Pause gönnen muss, um dann wieder neu einzusteigen. Dass dabei die Spannung ziemlich auf der Strecke bleibt, dürfte wenig verwunderlich sein. Die ganze Zeit redet man um den heißen Brei herum anstatt mal konkret auf den Punkt zu kommen. Letztlich muss man der Folge also bescheinigen, dass sie mit 80 Minuten eindeutig zu lang ausfällt. Ab und an wird es zwar durchaus interessant, aber die vielen und vor allem nicht enden wollenden Monologe machen die Story sehr zäh. Da nützt es auch nur wenig, dass die Theorien grundsätzlich recht ordentlich ausfallen und der Anfang eigentlich vielversprechend daherkommt.
Für sich betrachtet ist das neueste Kapitel von Offenbarung 23 letztlich nur unterdurchschnittlich.

Bei den Punkten Musik und Effekte gibt es recht wenig zu erwähnen, was schlichtweg daran liegt, dass kaum etwas zu hören ist. Die typische Hintergrund-Untermalung während der Dia- und Monologe, ein wenig Dudelsacksound und ein paar wenige Zwischenmusiken. Alles in allem sicherlich okay, aber keineswegs weltbewegend. Irgendwie kann ich mich nicht des Eindrucks erwehren, dass die akustische Untermalung in den beiden letzten Folgen ein Stück besser ausgefallen ist.

Solide sieht es dagegen bei den Sprechern aus. Den größten Part hat diesmal Lutz Mackensy. So lang die Monologe leider oft ausfallen, Lutz Mackensy kann man hier nichts vorwerfen. Er macht seine Sache durchaus gut. Das Problem ist vielmehr, dass man über einen zu langen Zeitraum mit zu viel Inhalt überfrachtet wird. Hier hätte man das Geschehen unbedingt auflockern sollen. So hat das Hörspiel fast schon den Touch eines langatmigen Referats. Das aber kann sicherlich nicht der Sinn und Zweck einer solchen Produktion sein.
Mit von der Partie sind die beiden altbekannten Charaktere Georg T-Rex Brand (David Nathan) und Kim Schmittke (Dietmar Wunder), bei denen nichts schief geht.

Fazit: Eine äußerst zähe Angelegenheit. Den Cliffhanger aus der 12. Episode löst man, indem man einfach so tut, als wäre nie etwas geschehen, womit sich die Serie in Sachen Logik wahrhaftig verdammt nahe an eine steile Felsküste bringt. Nur für sich betrachtet, bietet die Folge einen langen und noch längeren Monolog nach dem anderen, immer mal wieder kurz unterbrochen von ein paar wenigen Dialogen, und verspielt damit in Sachen Dramaturgie und Spannung leider so ziemlich alle Pluspunkte. Wussten "Die Hindenburg" und "Der Piratenschatz" noch durch eine spannende Aufarbeitung der Theorien zu überzeugen, ist dies hier nicht mehr der Fall.

Note 4


2


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Sprecher

SprecherRolle
Helmut Krauss Erzähler
David Nathan Georg Brand
Lutz Mackensy Saint Clair
Dietmar Wunder Kim Schmittke
Dagmar Berghoff Nachrichtensprecherin
Benjamin Völz Tron
Friedrich Schoenfelder Stimme der Wahrheit


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