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» Drizzt » 005) In Acht und Bann
Cover - In Acht und Bann

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» Den Fängen seiner Familie endgültig entkommen, hat sich Drizzt auf den Weg an die Oberfläche gemacht, einer für den Dunkelelfen völlig neuen Welt, der Welt des Lichts. Nach einiger Zeit mit seiner Gefährtin Guenhwyvar, dem magischen Panther in der Einsamkeit der Berge, zieht es Drizzt zu den Menschen von Maldobar hin, die ihm jedoch mit Ablehnung und Furcht begegnen. Drizzt gerät in den gefährlichen Sog einer giftigen Intrige und wird erneut zu einem Gejagten. Wird er auf ewig einsam auf Faeruns Antlitz wandeln?
» Produktion: Günter Merlau
» Regie: Günter Merlau
» Musik: Günter Merlau, BMG Zomba
» Umfang (CDs): 1

» VÖ: 2007-08-24
» eine Produktion von LauschWebseite des Labels

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Kritik / Höreindruck von Daniel M.

Drizzt (005) In Acht und BannDrizzt verlässt die wabernden Schatten, eine Welt, die er lange Zeit als seine Heimat bezeichnen musste. Das Sonnenlicht blendet seine empfindlichen Augen, doch der rote Schimmer bewirkt zugleich ein tiefes Verlangen. Verlangen nach Freundschaft, Freiheit, einem neuem Leben.
Wer die Serie bis hierher verfolgt hat, der wird bereits ahnen, dass diese Idee in Drizzt Geist nur von kurzer Dauer ist. Denn auch an der Oberfläche bieten die gesponnen Intrigen wieder viel Raum für eine rasante Geschichte. Die Bösartigkeit ist kein reines Produkt der Düsternis, sondern findet auch jenseits der Unterwelt eine weite Verbreitung. So muss sich der Dunkelelf erneut - allein, nachdem er seinen Freund Belwar Dissengulp im letzten Abenteuer zurückgelassen hat - großen Gefahren in den Weg stellen, um seinen persönlichen Weg zum Glück zu finden.
Konsequent beschreitet man die mit den ersten Folgen eingeschlagene Richtung weiter. Das heißt zum einem, dass wie bei allen Lausch-Hörspiele größte Aufmerksamkeit Pflicht ist und sich mehrmaliges Hören auf jeden Fall empfielt, um letztlich alle Facetten dieses Hörspiels auffangen zu können. Langeweile war bei Lausch schon immer ein Fremdwort und da ist es völlig egal, ob das Hörspiel nun 80 oder nur 60 Minuten läuft. Inhaltlich vollgepackt bis obenhin.
Erneut ist es der Tiefgang der Serie, welcher sehr gefällt und das ganze zu mehr als einem x-beliebigen Fantasy-Hörspiel werden lässt. Obgleich mich "Im Zeichen des Panthers" diesbezüglich noch etwas mehr mitgenommen hat, steht diese Produktion in ihrer Gesamtheit in kaum etwas nach. Fans der Serie müssen einfach zuschlagen.

Hatte man bei Lausch in allen Szenen, die in der Unterwelt spielen, einen extrem dichten Klangteppich, so zeigt man, dass die Welt des Lichts nicht minder geräuschereich und bisweilen bedrohlich sein muss. Eine zielsichere und mitreißende Soundkulisse, welche die Serie zu einem umfassenden Fantasy-Genuss vollenden. Hiebe, Zauber, Metzeleien. Die Palette an Situationen ist reichhaltig - und stets hat man das Gefühl völlig in eine andere Dimension eingetaucht zu sein. Erst mit den letzten Klängen des Hörspiels findet sinnbildlich eine Art Erwachen statt.
Wenn immer wieder erwähnt wird, dass die Lausch-Hörspiele ein echter Trip sind, so kann man nur betonen, dass dies dies alles andere als eine Übertreibung darstellt.

Mit zahlreichen Sprechern versucht man die Geschehnisse an der Oberfläche so lebendig wie möglich zu gestalten und das gelingt ohne Probleme. Tobias Meister ist hier mehr in der auktorialen Erzählerrolle wiederzufinden. Da erschienen diesbezügliche Passagen früher persönlicher und besser auf Drizzt gemünzt. Aber das ist lediglich ein kleines Detail am Rande und nicht wirklich störend. Nachdem man die Unterwelt nun hinter sich lässt, fällt auch die Stammbesetzung aus den ersten vier Hörspielen weg. Dafür kommen zahlreiche neue Namen ins Spiel und es ist wirklich bewundernswert, was Lausch hier auf die Beine gestellt hat. Ich möchte an dieser Stelle gar niemanden explizit herausheben, denn das Gesamtbild erscheint einfach absolut stimmig.

Fazit: Stark. Aber wer hat auch schon groß etwas anderes erwartet? Die Fantasy-Saga rund um den Dunkelelfen nähert sich nun immer weiter der entscheidenden Phase. Inhaltlich wird so einiges geboten. Da ist Langweile ein absolutes Fremdwort. Die druckvolle Untermalung des Geschehens setzt dem ganzen dann wie gewohnt die Krone auf und so spielt auch dieses Hörspiel wieder ganz oben mit.

Note 1


5


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Sprecher

SprecherRolle
Tobias Meister Drizzt Do'Urden
Robert Missler Tephanis
Karl Straub Bartholomäus Distelwolle
Jonas Zumdohme Connor Distelwolle
Caspar von Hollander Liam Distelwolle
Maren Garn Taube Falkenhand
Stefan Brentle Kellendil
Uwe Hügle Kempfana
Günter Küttemeyer Montolio de Brouchee
Helmut Gentsch König Graul
Wolf Frass Roddy McGristle
Günter Merlau senior Bürgermeister Delmo
Heidi Straub Mutter Distelwolle
Gwenyth Dimonye Eleni Distelwolle
Kurt Glockzin Fret Felsenschmetterer
Konrad Halver Ulgulu
Kurt Glockzin Nathak
Martin Schleiß Runan
Peter Woy Ornok
Günter Merlau ...
Udo Baumhögger ...
Frederik Bolte ...
Jens Pfeifer ...


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