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Cover - Der 50 Millionen-Euro-Coup

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» Bankdirektor Moosgruber wird erpresst. Jemand hat seine Tochter entführt und verlangt 2 Millionen Euro Lösegeld. In seiner Not wendet er sich an die "Freelancer", drei in Ungnade gefallene Ex-Spione. Roland Voss und sein Team finden schnell heraus, dass hinter der Entführung weitaus mehr steckt als zuvor angenommen. Innerhalb der nächsten 24 Stunden droht Berlin ein Terroranschlag, der selbst den 11. September in den Schatten stellen soll. Der Countdown läuft...
» Regie: Markus Topf
» Musik: Sebastian Penno, Robert Herrmann
» Buch/Script: Markus Topf
» Umfang (CDs): 1

» VÖ: 2009-06-26
» eine Produktion von audiowerkstattkoelnWebseite des Labels
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Kritik / Höreindruck von Daniel M.

Freelancer (001) Der 50 Millionen-Euro-CoupFreelancer - das ist der Titel einer neuen Hörspielserie aus dem Hause der audiowerkstattkoeln. Das Cover der ersten Folge mit dem Titel "Der 50-Millionen Euro Coup", der auch einem TKKG-Abenteuer gut zu Gesicht stünde, ist ziemlich minimalistisch gehalten und verrät nicht allzu viel. Deutlich offener gibt man sich dagegen beim Klappentext, der statt nur neugierig zu machen, fast schon etwas zu viel verrät.

Das Läuten des Telefons, eine Frauenstimme, die sich erwartungsvoll mit ihrem Namen meldet und dann einen der größten Schocks ihres Lebens verpasst bekommt, als sie die verstellte Männerstimme am anderen Ende vernimmt, der eine unmissverständliche Botschaft durch die Leitung jagt.
Ohne langes Vorgeplänkel geht es direkt von der ersten Minute an packend und mitreißend zur Sache. Besser kann man den Einstieg in eine neue Reihe eigentlich nicht wählen. Als Hörer ist man sofort elektrisiert und gespannt, ob der Geschehnisse, die zwangsläufig eintreten müssen, wobei keineswegs klar ist, wie die Richtung im Detail aussieht.
Mit recht kurzen, prägnanten Szenen fördert man ein hohes Tempo, das der hier erzählten Geschichte nur zuträglich ist. Auf einen Erzähler wird gänzlich verzichtet und vermissen tut man ihn nur höchst selten.

Was zunächst wie ein normaler Kriminalfall beginnt, bei dem auf ein Einsatzkommando der besonderen Sorte zurückgegriffen wird, entwickelt sich immer mehr zu einem Agentenabenteuer innerhalb der Bundesrepublik. Inwiefern hier tatsächlich alles absolut glaubwürdig ist, ist letztlich gar nicht mal so wichtig, denn in der Art und Weise, wie das Drehbuch vorangetrieben wird, wirkt alles in sich schlüssig.

Die Inszenierung wirkt eher minimalistisch, was aber insbesondere in der ersten Hälfte keineswegs störend ist. Im Gegenteil, sorgt man so doch dafür, dass der Schwerpunkt auf der Geschichte gerichtet und jeglicher unnötige Schnickschnack außen vor bleibt. So rekrutiert sich die Effektkulisse größtenteils aus den Funkübertragungen in veränderter Qualität und einem sanft im Hintergrund unterlegten tiefen Brummen, das sich zwischen den Szenen gemischt mit einer Melodie aus höheren Tönen zu einer zwar ungewohnten, aber zum restlichen Stil des Hörspiels durchaus passenden Kulisse aufschaukelt. Lediglich im zweiten Teil wünscht man sich dann hin und wieder doch schon mal etwas mehr, da es - auch wenn hinsichtlich der Geräusche solide gearbeitet wurde - doch schon mal etwas dünner klingt, als man es in gewissen Situationen erwarten würde.

Bei den Sprechern gibt es im wesentlichen nichts auszusetzen. Viele Namen sind bekannt, einige sagen mir aber auf Anhieb nichts, was jedoch nicht das geringste zu bedeuten hat. Mit Ekkehardt Belle, Sascha Rotermund und Claudia Lössl in den Hauptrollen präsentiert man ein überzeugendes Trio. Simon Roden, Andreas von der Meden, Thomas Friebe und viele andere runden das gelungene Gesamtbild positiv ab.

Fazit: Eine temporeiche, überzeugende Geschichte, gekleidet in ein ansprechendes Drehbuch. Zwar verliert das ganze im zweiten Teil leicht an Spannung, ist aber noch immer mitreißend genug, um über die volle Distanz prima zu unterhalten. Gute Sprecher vermögen die einzelnen Rollen ansprechend auszufüllen und auch die Untermalung wirkt insgesamt passend, nur bisweilen mal etwas dünn. Alles in allem hat man mich mit diesem Auftakt ziemlich positiv überrascht. Luft nach oben sehe ich in Bezug auf die Inszenierung zwar durchaus noch, aber wenn die Geschichten ähnlich überzeugend ausgearbeitet bleiben, dürfte das ganze sicherlich noch für manche unterhaltsame Stunde gut sein.

Note 2


4


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Sprecher

SprecherRolle
Ekkehardt Belle Roland Voss
Claudia Lössl Julia Naumann
Sascha Rotermund Marc Sprenger
Simon Roden Edgar Stahl
Andreas von der Meden Karl Römer
Elisabeth Günther Petersen
Bert Stevens Falkenroth
Thomas Friebe Alexander Moosgruber
Edda Fischer Elisabeth Moosgruber
Caroline von Bemberg Kristina Moosgruber
Christof Maaß General Abdulov
Johannes Raspe Wenning
Jacek Klimontko Schulze
Fabio Sorgini ...
Jörg Vincent Malotki ...
Horst Kurth ...
Markus Topf ...
Anne Apitzsch ...
Daniel Käser ...
Sebastian Penno ...


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