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» Hörbuch » 000) Ausgelöscht
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» "Ich bin ganz nah. Und ich habe ein Geschenk für dich." Smoky Barrett sieht von ihrem Handy auf. Die anderen Gäste blicken auf das Brautpaar am Altar. Ein Lieferwagen hält vor der Kirche, eine Frau wird rausgestoßen. Ihr Kopf ist kahl geschoren, sie trägt ein weißes Nachthemd. Ihre Haut ist blutig. Sie stößt einen lautlosen Schrei aus. Die Frau ist vor sieben Jahren spurlos verschwunden, aber sie kann nicht mehr reden: Jemand hat die zentralen Nervenbahnen ihres Gehirns durchschnitten. Es wird weitere Opfer geben.
» Buch/Script: Cody Mcfadyen
» Umfang (CDs): 6
» ISBN: 9783785743317

» VÖ: 2010-03-20
» eine Produktion von Lübbe AudioWebseite des Labels

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Kritik / Höreindruck von Daniel M.

Hörbuch (000) AusgelöschtAlles beginnt mit einem Urlaub in Florida. Smoky Barrett verbringt dort zusammen mit Tommy einige erholsame Tage, bevor sie zurück in Los Angeles wieder das Grauen des Alltags ihres Berufs als Leiterin einer Spezialabteilung des FBI einholt.
Eine merkwürdige SMS auf ihrem Handy ist erst der Auftakt. Nur wenige Minuten später prescht ein Wagen heran und lädt vor den Augen des ganzen FBI-Teams mitten auf der Straße eine kahlgeschorene Frau in völlig verstörtem Zustand ab. Eine Frau, die vor sieben Jahren entführt wurde.

Für alle Kenner der Vorgänger dürften die ersten Minuten wenig interessantes bereithalten. Denn dort erfahren wir von Smoky einmal mehr sämtliche Details aus ihrem Leben, wie wir sie in fast identischem Wortlaut schon in den Vorgängern vernehmen konnten. Für Quereinsteiger ist dies indes eine gute Gelegenheit ohne viel Aufwand in die Geschichte einzusteigen. Denn immerhin ist das Schicksal Smokys auch hier einer der Kernantriebspunkte ihres Privatleben, ihrer Gedanken und Überlegungen. Insofern ist das Wissen um ihre Vergangenheit absolut essentiell. Während manch einer vielleicht versucht sein mag, bei der Wiederholung dieses Parts das Hörbuch bereits wieder abzustellen, könnte es für manch anderen gar eine gute Möglichkeit darzustellen, nochmals das wichtigste zu visualisieren und so besser in die neue Geschichte zu starten.

Da sich Cody McFadyen dankenswerterweise nicht allzu lange mit der bereits bekannten Vorgeschichte aufhält und recht schnell in den neuen Fall startet, kann man über solche Wiederholungen auf jeden Fall hinwegsehen.
Der Stil der Geschichten gleicht sich indes ebenfalls stark. Die Fokussierung auf Smoky, deren Gedankenwelt und die Schilderung der meisten Szenen aus ihrer Sicht heraus bringt das fast zwangsläufig so mit sich. Und auch wenn man anfangs noch zweifelt, ob dieses Verfallen in bereits bestens bekannte Strickmuster tatsächlich ein weiteres Mal wird begeistern können, so muss man am Ende doch einmal mehr feststellen, dass es eben genau dieser Stil ist, der die Erzählung extrem packend gestaltet.

Während sich Smoky über ein neuen Angebot von oberster Stelle der FBI-Zentrale Gedanken machen muss, beginnt bereits die Jagd nach dem gefährlichen Serientäter, der augenscheinlich noch einige Opfer in seiner Gewalt hält.

Es überrascht, wie schnell einen die Ereignisse in ihren Bann ziehen und nicht mehr loslassen. Die Methodik des Täterprofilings bringt immer wieder sehr interessante Denkweisen zu Tage und lässt einen in die tiefsten Abgründe der menschlichen Seele blicken.
Vor allem im zweiten Teil der Geschichte steigt der Grad der Bedrohung nochmals immens an und es gilt einmal mehr eine Warnung auszusprechen: für zarter besaitete Seelen ist das hier garantiert nicht der richtige Stoff. Was Smoky hier stellenweise erlebt, kann man nur mehr als absoluten Albtraum beschreiben. Das ist Horror in seiner ureigensten Form.

Es ist wahrlich schon etwas länger her, dass ich eine Lesung in dieser Geschwindigkeit konsumiert habe - nämlich so gut wie ohne jede Pause - und das liegt nicht allein an der extrem fesselnden Geschichte, sondern auch an Franziska Pigulla, die es einmal mehr perfekt versteht, das ganze so eindringlich zu schildern, dass man als Hörer in jeder Sekunde mitfühlt und mitleidet. Egal ob es die eher nachdenklichen, ruhigen Momente in Smokys Privatleben sind, die einen nicht unbedeutenden Anteil am Gesamtbild haben, oder aber die Darstellung grausamster Abgründe.

Fazit: Angst!
Schon lange hat es kein Hörbuch mehr geschafft, mich in Angesicht einer solchen um den Schlaf zu bringen. Daher kann ich eigentlich nur einen Rat aussprechen: hört euch diese Lesung keinesfalls nachts im Dunkeln an, wenn ihr vorhabt, anschließend noch ruhig zu schlafen.

Note 1


5


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Franziska Pigulla Erzählerin


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» Hörer-Meinungen (1)
Ronny (www.hergehoert.de) schrieb am 08.10.2010 22:06:12 Uhr
Bewertung: 7 / 15

Für mich persönlich war das der bislang schwächste Mcfadyen. Die "Wendungen" der Story waren mir zu vorhersehbar, auch -SPOILER- Smokys unfreiwillige Bekanntschaft mit dem Täter -SPOILER ENDE- war an einem Finger abzuzählen und daß Ende wieder eine "Überraschung" wartet, nun, auch dafür braucht man mittlerweile keine zwei Finger mehr.
Gut gelöst war, daß man die klischeetriefende "Geschichte" des/der Täters/Täterin am Ende platzierte, nicht ohne Zusammenhang querbeet wie im Roman.
Einzig Franziska Pigullas Leistung und die Scriptgestaltung/Regie reißen das Stück für mich aus dem unteren Mittelmaß. Zuviele Banalitäten, zuviele bemüht wirkende Charaktertiefe, zuviel Vorhersehbarkeit - das sind für mich die größten Mankos, die Mcfadyen bereits beim Vogänger, "Das Böse in uns" offenbarte. "Die Blutlinie" und vor allem "Der Todeskünstler" waren brilliant, "Das Böse in uns" schon durchschnittlich und "Ausgelöscht", nun - ich persönlich hoffe, daß Mcfadyen sich beim kommenden Smoky Barrett-Roman wieder auf seine Stärken besinnt. Und dazu gehören nicht Charaktertiefen feat. Gutmenschentum and Vorhersehbarkeiten...
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