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» Caine » 006) Mordendyk
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» elbst die stolzen Führer Kyan‘kors müssen einsehen, dass sie ohne Steven Caine dem übermächtigen Gegner machtlos gegenüber stehen. Aber wird der Profikiller aus San Francisco seine neu gewonnene Macht auch für das Wohl des Volkes der Kyan‘kor einsetzen, oder wird er sich gegen sie wenden?
Auf Aramatos, dem Heimatplaneten der Aganoi, wird das Vertrauen und die Loyalität des New Yorker Cops Kilkenny auf eine harte Prüfung gesellt, während Colin Drake und Linda Watkins einen ersten bitteren Vorgeschmack auf die alles entscheidende Schlacht bekommen.
» Produktion: Günter Merlau
» Regie: Günter Merlau
» Musik: Limbogott, Günter Merlau, Universal PPM
» Umfang (CDs): 1

» VÖ: 2007-11-23
» eine Produktion von LauschWebseite des Labels

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Kritik / Höreindruck von Daniel M.

Caine (006) MordendykCaines Blick in die Zukunft verändert alles. Zumindest scheint es so.
Was Torsten Michaelis hier an spielerischem Können an den Tag legt ist beeindruckend. Da wechseln die zahlreichen Facetten innerhalb kürzester Zeit, ja teils schon im Sekundentakt.
"Ich bin der Tod" - und das ist so langsam wirklich etwas, das mehr als nur eine Phrase ist und einem mehr als nur eine Gänsehaut über den Rücken laufen zu lassen vermag. Denn was das bei dieser Serie bedeutet, ist nach den zumeist extrem harten und grenzwertigen Vorkommnissen klar.
Der nukleare Sprengkopf direkt auf Caines Brust - Kartaan, der Schlächter - bringt den "Helden" an den Abgrund des menschlich verkraftbaren. Das Gefühl zwischen Gottallmacht und Willenlosigkeit ist etwas, das den Handlungsstrang rund um den einstigen Profi-Killer so faszinierend macht. Der dabei eingesetzte Sprachstil - der in Kinderzimmern natürlich mal gar nichts zu suchen hat - ist ein perfektes Mittel Caines Situation zu transportieren. Obgleich die Sprache derb und nicht allzu Knigge-Konform ist, schwingt in ihr doch eine ganz eigene Ästethik.
Wenn man das absolut Böse darstellen will, dann verlangt das einem Sprecher doch einiges ab. Das, was Lutz Riedel als Kartaan in den beiden neuen Folgen wieder abgeliefert hat, verdient allerhöchstes Lob. Ein perfektes Spiel.

Der Caine-Part indes macht nur einen kleinen Teil des ganzen Hörspiels aus. Man greift aufs neue die Ereignisse rund um Sergant Kilkenny auf, der nun zusammen mit einer außerirdischen Helferin den Weg zurück auf seinen Heimatplaneten, der Erde sucht. Dieser Handlungsstrang hat fast schon etwas märchenhaftes - selbst Kilkenny bemüht diesen Vergleich ("Bin ich hier in einem beschissenen Märchen gelandet, oder was?"). Die ganz eigene Klangkulisse von Caine weicht in diesen Momenten etwas zurück, bricht aber in den schnellen Szenenwechseln brachialst wieder zurück. Die beiden Begleiter von Kilkenny (ausgezeichnet gesprochen von Karl Schulz) sind Dhalarin (Reinhilt Schneider) und JonJon (Hennes Bender). Hennes Bender - eigentlich eher als Comedian unterwegs muss hier eine ausgesprochen strange und ungemein schwierige Rolle bewältigen, was er jedoch mühelos schafft - mit brilliantem Ergebnis.

Als drittes begleiten wir Colin Drake auf seinem Kampftrip des Grauens gegen das Volk von Kyan'Kor, das mit ausufernden Tunnelsystemen dabei ist die Erde zu unterwandern. Neben der bereits in der vorangehenden Folge aufgegriffenen Ereignisse, streut man immer wieder Szenen aus Drakes Vergangenheit ein, die einem dessen Motivation in aller Deutlichkeit vor Augen führt. Anfangs etwas schwierig zu durchschauen, doch wenn man einmal begriffen hat, nach welchem Muster Lausch vorgeht, ist dieser Part sogar der beste. Denn auch inhaltlich geht es hier reichlich zur Sache, was selbstverständlich mit ordentlich Effektfeuerwerk unterlegt werden will.

Am Ende wartet diesmal wiederrum ein Bonussong der Band Limbogott, der mir besser als der vorige gefällt. Aber so wirklich meinen Musikgeschmack trifft das dann doch nicht. Dennoch: zu der Serie passt es.

Fazit: Wer mit Caine bislang nicht warm geworden ist, der wird es auch nicht mehr werden. Die Serie verfolgt ihren eigenen Stil konsequent weiter und das ist auch gut so. Ich zumindest bin absolut begeistert. Eine Stunde Caine ist wie mit Ecstasy auf der Autobahn im Gegenverkehr.

Note 1


5


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