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» Die letzten Helden » 002) Die Katakomben von Danbar

Cover - Die Katakomben von Danbar

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Durchschnitts-Kurzwertung:

11 / 15

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» Das sagenumwobene Konzil der Elemente wird nur der finden, der sich einem geheimen Ritual unterzieht und durch eine mit einem Dolch gezogene Runenzeichnung auf dem Körper einen Seelenvertrauten erschafft.
Nach ihrer Ankunft in Danbar steckt der Magier X in Schwierigkeiten, denn die blutigen Runen auf seinem Arm wachsen und zeigen ihm in immer gefährlicheren Visionen den weiteren Weg zum Konzil der Elemente. Währenddessen lernt der junge Krieger Amon von Falkenfels den zwielichtigen Draco kennen, der die Gefährten durch das meilenweite Labyrinth der unterirdischen Katakomben Danbars führen soll. Doch die Expedition in die Unterwelt ist gefährlicher als sie ahnen, denn in den Katakomben warten nicht nur lebensgefährliche Fallen und Rätsel auf die Helden, sondern auch die Geißel der Stadt: ein riesiger Drache!
» Regie: Björn Korthof
» Musik: Konstantinos Kalogeropoulos
» Buch/Script: David Holy
» Umfang (CDs): 1

» VÖ: 2010-07-16
» eine Produktion von HolysoftWebseite des Labels
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Kritik / Höreindruck von Daniel M.

Die letzten Helden (002) Die Katakomben von DanbarDie zweite Folge stellt hinsichtlich der Laufzeit eine Ausnahme dar. Während die restlichen Episoden jeweils mindestens zwei CDs umfassen werden, kommt diese mit nur einer CD aus, die dafür aber randvoll gefüllt ist.

In Danbar.
Ein minimaler Zeitsprung lässt uns über die Ereignisse direkt nach der Prügelei in der Gaststätte im Ungewissen. Schon während des Traums und Erwachens von Sir X, mit dem eine deutliche körperliche Veränderung vor sich geht, erfahren wir von der Gefangenschaft Amons.
Nach dessen Befreiung beginnt die Suche nach dem Drachen, der sich in den Katakomben von Danbar aufhalten soll und der einen weiteren Schlüssel auf dem Weg der beiden (drei) Gefährten darstellt.

Die erste Hälfte des Hörspiels widmet sich den Vorbereitungen für den Abstieg in die Katakomben und all dem, was vorher an Problemen noch aus dem Weg zu räumen ist. In diesem Rahmen finden auch die Prophezeihungen Platz, mit denen sich X immer wieder konfrontiert sieht. Langeweile hat dabei trotz des bis dahin eher gemütlichen Tempos keinen Platz. Nicht zuletzt aufgrund der lebendigen Inszenierung, der ich mich später in dieser Rezension nochmals genauer zuwenden will, bereitet es schlicht großen Spaß den Geschehnissen zu lauschen.
Dass Fantasy sich gerne in epischeren Bahnen entwickelt ist allgemein bekannt, gilt es immerhin eine völlig fremde Welt an das Publikum heranzutragen und so zu schildern, dass dieses völlig in jener aufgehen kann. Drehbuchschreiber David Holy findet in seiner Schöpfung stets den richtigen Ausgleich zwischen Ernsthaftigkeit und amüsanten Momenten. Letztere halten vor allem in Form von Eyes Kommentaren Einzug, welcher von Engelbert von Nordhausen einfach nur großartig verkörpert wird.

Mit dem Abstieg in die Katakomben steigt das Tempo deutlich. Eine Gefahr reiht sich an die nächste. Und was einem hier um die Ohren geschlagen wird, kann man als Fantasy in Reinform bezeichnen. Zwar weckt die reine Aneinanderreihung von zu lösenden Aufgaben bei mir nicht automatisch ein großes Spannungsgefühl, doch erweisen sich die einzelnen Stationen hier als so dicht miteinander verknüpft und aufregend, dass sie durchgehend mitzureißen verstehen.
Einzig bei der Einbindung der sehr deutlichen Anleihen an Schneewittchen und die sieben Zwerge bin ich mir nach wie vor etwas unschlüssig, ob mir dies aufgrund der Ungewöhnlichkeit der Idee nun gefällt oder aus genau dem gleichen Grund eher nicht. Solange sich derartiges nicht häuft, kann ich mit diesem Experiment leben. Die Geschichte hat es jedenfalls nicht nötig auf derartiges zurückgreifen zu müssen.

Begeistert hat mich vor allem die hochinteressante Entwicklung ganz am Ende, welche bereits aufgegriffene Fäden, aus denen diese fremde Welt gestrickt ist, weiter verfolgt. Was hat es mit denen auf sich, die wie Götter unter den Menschen wandeln und als Hüter des Schicksals in deren Belange eingreifen? Man darf gespannt sein, was einen diesbezüglich noch erwartet.

Das Stilmittel des Wechsel der Erzähler findet seine Fortsetzung. Während sich Christian Rode fast komplett zurückzieht, tritt vor allem Kim Hasper als Amon stärker in den Mittelpunkt.
Jürgen Kluckert, Wolfgang Pampel und Wolfgang Bahro sind die Namen, die es neben dem Stammcast um Dietmar Wunder auf jeden Fall zu nennen gilt. Der Sprechercast ist erneut sehr umfangreich ausgefallen und auch wenn sich diesmal nicht ein ganz großer Name an den nächsten reiht - genug solche sind es aber nach wie vor -, so sind die Leistungen durchgehend sehr gut.

Hatte ich bei Folge eins noch angemerkt, dass es der Serie an einem ausgeprägten Haupttheme fehlen würde, so zeichnen sich inzwischen doch so einige Stücke ab, die der Reihe ein ganz spezielles Gesicht geben und für Wiedererkennungswert sorgen. Dabei sind die Kompositionen von Konstantinos Kalogeropoulos erstklassig in die jeweiligen Szenen eingefügt, so dass sich eine schneidend dichte Atmosphäre ergibt. Woran aber genauso die detailreiche Geräuschkulisse ihren Anteil hat.

Fazit: Die Geschichte verläuft diesmal ein wenig anders als das Pilotabenteuer - alles andere wäre aber auch langweilig. Zwar bedeutet dies, dass es anfangs noch nicht ganz so spannend zur Sache geht, jedoch erhöht sich das Tempo später deutlich. Man darf sich auf jeden Fall auf einige unerwartete Entwicklungen freuen. Das in Verbindung mit der erstklassigen Inszenierung in allen Belangen ergibt Fantasy-Kost, die man jedem Hörspielfan nur ans Herz legen kann.

Note 1


5


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Ja Nein



Sprecher

SprecherRolle
Christian Rode Chronarius
Dietmar Wunder X
Kim Hasper Amon
Engelbert von Nordhausen Eye
Lutz Riedel Wanderer
Wolfgang Pampel Stimme der Zeit
Ingo Albrecht Artemis
Sven Hasper Stadtwache 1
Jürgen Kluckert Stadtwache 2
Kristina von Weltzien Schneedreckchen
Wolfgang Bahro Draco
Klaus-Dieter Klebsch Albin Adersin
Santiago Ziesmer Ticker
Thorsten Pehl Bürger
Tobias Kluckert Abenteurer 1
Nico Kießling Abenteurer 2
Nadine Zaddam Abenteurer 3
Tamara Fleckenstein Abenteurer 4
Katharina von Daake Adeptin
Henry König Alter Sam
Mario Gießler Mergol
Stefanie Puke Verkäuferin
Felix Becker Wasserspeier 1
Michael Seeboth Wasserspeier 2
Katie Pfleghar Wasserspeier 3
Jörg Schuler Wasserspeier 4
Steffen Wolff Geist 1
Karen Schulz-Vobach Geist 2
Jennifer Weiß Geist 3
Juliana Cukier Geist 4
Nicole Hannak Geist 5
David Denemark Geist 6
Andreas Krebs Geist 7
Benno Lehmann Zwerg 1
Dirk Stollberg Zwerg 2
Tino Kießling Zwerg 3
Roman Rehor Zwerg 4
Nicolai Tegeler Zwerg 5
Steffan Drotleff Zwerg 6


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» Hörer-Meinungen (2)
Daniel Fröhlich schrieb am 29.10.2010 18:43:55 Uhr
Bewertung: 7 / 15

Nach all den positiven Kritiken habe ich bei meiner letzten Hörspielbestellung mal das Promo-Hörspiel der Serie (eben diese Folge) mitbestellt um mal reinzuhören, ob das was für mich wäre....

Vorab kann ich nur sagen, das war wohl nichts....

Ich ging bei den geradezu euphorischen Kritiken mit den größten Erwartungen an die Sache heran. Mag sein, dass Folge 1 etwas fehlt und sich mir der Beginn daher nicht so erschließt...aber wie dem auch sei.

Die Sprecher sind durchweg sehr gut besetzt und sind meiner Meinung nach der einzige Lichtblick bei der Sache. Es geht hinab in die Katakomben um einen Drachen zu beseitigen. Die zwei Protagonisten machen sich nebst führer auf den Weg. Rätsel werden gelöst und gekämpft wird auch....aber irgendwie weiß die Story mich nicht mitzureißen, da wird zwischendurch eine Jungfrau befreit, die einfach spurlos verschwindet....wie kann die alleine aus dem Labyrinth verschwinden....völlig sinnfrei, wie ich finde. Und als die dunklen Zwerge dann noch "Hiho, wir sind die sieben Zwerge" anstimmen wollte ich schon ausmachen....so was lächerlich dummes hab ich lang nicht gehört...dafür gibts mindestens eine Note Abzug...
Zum Schluß entpuppt sich der Führer als der Drache, die Helden werden geschlagen und liegen danieder und was passiert dann? Ein Unbekannter "der Wanderer" taucht auf reißt dem Drachen das Herz raus und das wars....ENDE
Eeecht tolle Sache das und sehr heldenhaft und spannend, wie die beiden Protagonisten in Sekundenschnellt abgefrühstückt werden. Also wenn man gute Promo machen will hat man mit der Auswahl dieser Folge in meinen Augen ins Klo gegriffen. Ich gebe mit Wohlwollen eine 3- .... Hihohiho
Daniel Klages (www.hoerspiel-freunde.de) schrieb am 29.10.2010 15:05:19 Uhr
Bewertung: k.A.

Da schließe ich mich im Großen und Ganzen meinem Namensvetter an. Es freut mich, dass auch noch in der zweiten Episode vielen meiner Bedenken gegenüber Fantasy-Stoffen nicht erfüllt wurden. Diese hier gebotene Geschichte dürfte ein fest für jeden Fantasy-Freund sein. Besondes Spieler von Computer und/oder P&P Rollenspielen fühlen sich bei der Erkundung des Drachen-Dungeons direkt wie zu Hause. Augrund der kurzweiligen Unterhaltung über die länger von "nur" einer CD, ohne übermäßig mit einer folgenübergreifenden Geschichte zu arbeiten, bietet sich diese Folge zum Antesten sehr gut an. Zum Ende gibt es inhaltlich auch genug weitere Anhaltspunkte für die Zusammenhänge der Serie; inhaltlich sehe ich hier keine größeren Probleme wie in der, mir etwas überladenen, Folge 1.
Daniel hat es schon angesprochen... es gibt Anleihen an Schneewittchen und die sieben Zwerge. Diese hätte man sich für meinen Geschmack besser verkniffen. Leider kommt man auch in Folge 3 an einem albernen Schenkelklopfer mit Ali Babab und den 39 Räubern nicht vorbei.

Minimale Ecken und Kanten beim rundum gelungenen Gesamtpaket.
Durchschnittliche Userwertung: 7 | User-Top-Liste

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