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» Die Originale » 047) Rübezahl
Cover - Rübezahl

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» Vier spannende Geschichten in Hörspielform über den sagenumwobenen Berggeist.
Trackpunkte:
1. Wie der Berggeist Rübezahl zu seinem Namen gekommen ist
2. Wie sich Rübezahl nicht ungestraft verspotten lässt
3. Rübezahl und der Glashändler aus Kirsdorf
4. Rübezahl und die ungläubige Gräfin
» Regie: Konrad Halver
» Umfang (CDs): 1

» VÖ: 2007-09-07
» eine Produktion von EuropaWebseite des Labels



» Weitere Informationen:

Weitere Informationen:
Im Riesengebirge zwischen Schlesien und Böhmen treibt ein listiger Berggeist namens ?Rübezahl? sein Unwesen. Er hat große Freude daran, die Menschen an der Nase herumzuführen und ihnen Streiche zu spielen. Wer Rübezahls Bergwelt durchquert, sollte wissen, dass der Name ?Rübezahl? ein Spottname ist, der auf die verschmähte Liebe der schönen Prinzessin Hedwig zurückzuführen ist. Deshalb sollte es keiner wagen, laut seinen Namen zu rufen und den Zurückgewiesenen zu verspotten. So lässt er über einer schlesischen Wandergesellschaft, die laut und belustigt nach Rübezahl schreit, seinen Zorn in Form eines gewaltigen Gewitters herniedergehen.
Rübezahl hat aber im Grunde einen guten Kern und vor allem einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn, der ihn antreibt, den Armen mit mancherlei Wohltaten zu helfen und hartherzige und geizige Reiche zu bestrafen. So findet sich der arrogante und erbarmungslose Offizier Baron Sparre plötzlich in Lumpen wieder, weil er einen Leinenwebergesellen verhöhnt und um seinen gerechten Lohn gebracht hat. Einem armen Bauern hingegen, dessen Kind schwer erkrankt ist und für das er dringend Geld für Medikamente braucht, hilft Rübezahl in der Gestalt eines Kräutersammlers und zeigt sich mild und wohltätig. Der Berggeist stellt die Menschen, die ihm begegnen, gerne auf die Probe, gibt ihnen ihr Schicksal aber meist selbst in die Hand. So muss jeder für sein Handeln und seine Entscheidungen selbst gerade stehen. Dem einen bringt es Schimpf und Schande, dem anderen Liebe und Glück. Diejenigen aber, die raffgierig sind und Rübezahls Bergschatz mit all dem Gold und den Edelsteinen bergen und an sich reißen wollen, legt er kurzerhand aufs Kreuz und sie werden nie mehr wieder gesehen? .

Jetzt hören auf Spotify (Web-Player).

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Kritik / Höreindruck von Daniel M.

Die Originale (047) RübezahlWie kommt Rübezahl eigentlich zu seinem ausgefallenen Namen? All denjenigen, die sich das Ergebnis nicht eben mal schnell ergoogeln oder bei Wikipedia nachschlagen wollen, sei das gleichnamige Hörspiel aus der Europa "Die Originale"-Reihe ans Herz gelegt. Gleich die erste Geschichte nämlich erzählt, wie dieser eigenwillige Name zustande kommt. Drei weitere Abenteuer rund um den sagenumworbenen Berggeist sind auf diese CD in Vinyllook gepresst. Ursprünglich erschien das Hörspiel im Jahre 1969.

Gewöhnungsbedürftig empfängt einen zunächst mal die altertümliche Sprache. Ganz klar, dass man erst mal ein paar Momente braucht, um sich in dieser fremden Welt zurechtzufinden. Das gelingt - selbst man wann man es sich zu Anfang selbst nicht recht vorstellen kann.
Mit Geschichte eins, die uns erzählt, wie Rübezahl zum ersten Mal die Welt der Menschen betritt und dabei eine herbe Enttäuschung erlebt, ist zugleich die schwächste. In der Welt Rübezahls geht es ziemlich märchenhaft zu. Daran nicht ganz "unschuldig" wohl auch Hans Paetsch, den man heute nicht ganz umsonst als DEN Märchenerzähler der damaligen Zeit bezeichnet. Sein Können stellt er hier ebenfalls sehr eindrucksvoll unter Beweis und die Schilderungen Paetschs sind ein wirklicher Genuss.
So gut mir die Besetzung des Rübezahls mit Josef Dahmen gefällt, so wenig überzeugt mich die liebe Mechthild (Heike Kinkel). Dafür gibt es mehrere Gründe: für die Rolle der Prinzessin erscheint mir die Stimme etwas zu gereift, die inhaltlich bedingten Selbstgespräche wollen nicht so hundertprozentig überzeugen und schlussendlich die Doppel-Rolle als Elster - das wirkt schon arg aufgesetzt.

Die weiteren Geschichten, in denen die Haupthandlung in der Welt der Menschen spielt, sagen mir deutlich mehr zu und machen größtenteils richtig Spaß. Man kann allenfalls der Erzählung um den Schneider vorwerfen, dass es etwas unwahrscheinlich ist, dass dieser nach den Vorfällen am Galgen ein völlig unbemerktes Leben führen bzw. sogar entspannt öffentlich heiraten kann, wenn er nicht gerade sehr weit weg zieht. So richtig wird dies leider nicht herausgearbeitet.

Die beiden Töchter der Gräfin im letzten Abenteuer-Abschnitt fallen leider genauso in die Kategorie aufgesetzt. Die anderen Sprecher sind abseits der erwähnten Ausnahmen ziemlich stark. Viele bekannte Namen, wenngleich mit ein paar unnötigen Doppelbesetzungen.

Es wird viel mit Musik gearbeitet, die wunderbar zum Stil des Hörspiels passt. Die Effekte sind nach heutigen Standards etwas dünn ausgefallen, doch das geht in Ordnung, denn das mit der Musik erreichte Ergebnis lässt sich prima hören.

Fazit: Das hört sich jetzt zwar nach ziemlich viel Kritik an, doch ist der Gesamteindruck letztlich durchaus positiv, da erwähnte Punkte eher nur Kleinigkeiten. Die völlige Begeisterung mit dem Gefühl einen bislang unentdeckten Hörspielschatz gefunden zu haben hat sich beim Hören meinerseits nicht eingestellt, aber ich denke, diejenigen, welche mit den Klassikern aus der Europa-Schmiede, insbesondere aus dem Bereich Märchen etwas anfangen können, dürften an diesem Hörspiel viel Freude haben.

Note 2-


3


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Sprecher

SprecherRolle
Hans Paetsch Erzähler
Josef Dahmen Rübezahl
Herma Koehn Adelheid
Heike Kintzel Mechthild
Susanne Beck Gerlind
Heike Kintzel Elster
Konrad Halver Ratibor
Konrad Halver Benedix
Albert Johannes Kaufmann
Horst Beck Richter
Susanne Beck Klärchen
Rolf Jahncke Geschworener
Heike Kintzel Ilse
Walter Petersen Pfarrer
Peter Folken Steffen
Helga Panzer Gräfin Cäcilie
Rudolf Fenner Johann
Herma Koehn 1. Tochter
Michael Poelchau Bursche
Susanne Beck 2. Tochter
Curt Timm Dr. Springsfeld


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