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» Gruselkabinett » 059) Das violette Automobil

Cover - Das violette Automobil

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» Georgia Kane, eine freischaffend tätige Krankenschwester, verlässt das neblige London, um die Betreuung eines Kranken in den Downs an der Küste zu übernehmen. In dem einsam gelegenen Farmhaus findet sie eine äußerst gespannte Atmosphäre vor, die durch vielfältige merkwürdige Heimlichkeiten geprägt ist.
» Buch/Script: Edith Nesbit
» Umfang (CDs): 1
» ISBN: 9783785745304

» VÖ: 2011-11-11
» eine Produktion von Titania MedienWebseite des Labels
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Kritik / Höreindruck von Daniel M.

Gruselkabinett (059) Das violette AutomobilGeorgia Kane ist Krankenschwester und als Pflegerin auf dem Weg zum Ehepaar Eldridge, das etwas abgelegen wohnt. Als sie dort völlig durchnässt von einem Gewitter mitten in der Nacht eintrifft, scheint zunächst niemand zu öffnen. Als sie bereits nahe dran ist aufzugeben, schwingt die Tür schließlich doch noch auf. Der Empfang ist herzlich, doch irgendetwas ist merkwürdig. Denn einen Kranken sieht Georgia weit und breit nicht. Wer von den beiden hat ihr denn nun geschrieben und um ihre Hilfe gebeten?

Das Covermotiv von Firuz Askin, der in diesem Jahr überraschend verstorben ist, trifft die Stimmung, die auch in dieser Hörspielfolge vorherrscht ziemlich gut. Das violette Automobil ist das Kernelement der Geschichte, was sich aber erst im Laufe der Geschichte deutlicher herausstellen soll. Anfangs lebt die Erzählung vor allem von der Ungewissheit, was in dem Haus des älteren Ehepaars vorgeht. Die Andeutungen hinsichtlich der geistigen Zurechnungsfähigkeit beider stellen sich als harmloser heraus, als man es sich anfangs vielleicht ausmalt. So bietet die Erzählung von Edith Nesbit durchaus einige schaurige Momente wie die nächtliche Ankunft an dem einsamen Haus oder auch das Warten an der Landstraße auf das Erscheinen des Automobils, letztlich ist die Geschichte aber eher harmlos gestrickt. Was aber keineswegs heißen soll, dass sie nicht unterhalten könnte. Die Art und Weise, wie die Geschichte vorangetrieben wird, ist jedenfalls geheimnisvoll genug, um einen nicht loszulassen. Letztlich sollte man hier aber eher Schauerstimmung denn das ganz große Grauen erwarten.

Die akustische Umsetzung kommt in gewohnter Qualität daher. Teils träumerisch-romantische, teils düster angehauchte Musikklänge schaffen eine schöne Stimmung.
Beim Cast finden sich Sprecher wieder, die man sonst nicht ganz so oft zu hören bekommt. Dies trifft vor allem auf Solveig Duda in der Hauptrolle zu. Aber auch Doris Gallart ist mir bisher noch nicht ganz so oft begegnet. Ganz im Gegensatz zu Urgestein Eckart Dux. Eine schöne Mischung, die Titania Medien hier vor den Mikrophonen versammelt hat. Mal abgesehen von Millys Rolle, die mir ein klein wenig aufgesetzt vorkam, gibt es nichts zu bemängeln. Und da auch diese Rolle wirklich sehr klein ist, kann man durchaus von einem rundum gelungenen Eindruck sprechen.

Fazit: schöne Schauergeschichte in gewohnter Titania Inszenierung. Das ganz große Grauen darf man hier allerdings nicht erwarten.

Note 2


4


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Ja Nein



Sprecher

SprecherRolle
Solveig Duda Georgia Kane
Doris Gallart Marian Eldridge
Eckart Dux Robert Eldridge
Roland Hemmo Mr. Dawson
Monika Barth Amanda Dawson
Sophia Abtahi Milly Dawson
Michael Schwarzmaier Chauffeur


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» Hörer-Meinungen (1)
Hauke (blog.hspweb.de/2012/03/gruselkabinett-nr-59-das-violette.html) schrieb am 20.03.2012 15:35:04 Uhr
Bewertung: 14 / 15

Dieses Meisterwerk der Gruselkabinett-Reihe betont stark das Romantische: eine wunderschöne, einsame, idyllische Umgebung dazu ein ruhiger Erzählstil sowie ein Geheimnis, das es zu lüften gilt. Unheimliche Momente sind ab und an vorhanden, Stellen zum Gruseln finde ich nicht. Das ist auch gar nicht nötig. Die Geschichte wird getragen von dem erwähnten Geheimnis, welches einige Menschen schrecklich mitnimmt. Die Neugier des Hörers wird ins Unermessliche getrieben, bis es die dramatische Auflösung gibt und das Hörspiel kurze Zeit später tragisch endet.Einige Hörer mögen bemängeln, dass sie im Gruselkabinett richtig unheimliche Hörspiele erwarten. Diese werden sicherlich enttäuscht. Wer kein Gruseln erwartet wird mit einem unglaublich guten Hörspiel belohnt, bei dem besonders die Sprecher Doris Gallart und Eckart Dux ein tolles Duo abgeben.Solveig Duda spricht eine Krankenschwester, die in einer langen Einstiegsszene vom nebeligen London in die ländliche Idylle reist, um eine Arbeitsstelle anzunehmen. Dort angekommen weiß sie nicht nicht so recht, warum sie gerufen wurde. Doch schon bald vertrauen sich ihr die Hauseigentümer Eldridge, genial von Doris Gallart und Eckard Dux gesprochen, an...Diese drei Sprecher sind die meiste Zeit zu hören und überaus überzeugend. Die anderen Rollen werden nicht minder gut gesprochen. Besonders gut hat mir Sophia Abtahi gefallen. Oftmals habe ich bei Kinderrollen Kleinigkeiten auszusetzen, hier jedoch nicht. Erstklassig!Ich freue mich jedes Mal sehr darüber, bei Titania Medien neue Stimmen zu hören. Solveig Duda ist eine tolle Sprecherin und bis dahin noch nie in einem bekannten Hörspiel beteiligt gewesen. Ähnliches gilt für diejenigen, die bisher nur bei Titania Medien oder nur sehr wenigen Hörspielen mit von der Partie waren. Dazu gehören beispielsweise Doris Gallart, Monika Barth oder Sophia Abtahi. Bei all diesen Sprechern hoffe ich auf ein Wiederhören in anderen Hörspielen.Titania Medien zeigt damit immer wieder, dass es noch viele großartige Stimmen / SprecherInnen / SchauspielerInnen neben den bekannten SynchronsprecherInnen gibt, die es mehr als verdient haben, bei einem Hörspiel mitzuwirken und somit gleichzeitig die Vielfalt erhöhen.Bei den Sprechern gibt es nichts auszusetzen. Vermisst habe ich dennoch zwei: Die Bediensteten im Haus der neuen Arbeitsstelle sind nie zu hören. Ich hätte mir gewünscht, ab und zu eine knappe Antwort auf das Rufen der Hauseigentümer zu hören. So kam mir der Aufenthalt unheimlich vor – ich hatte schon die Vermutung, die Angestellten könnten Einbildung sein oder der Krankenschwester würde alles vorgespielt und tatsächlich sind das alte Ehepaar die einzigen Bewohner. Vielleicht ist diese Interpretationsmöglichkeit gewollt. Natürlicher hätte es dennoch gewirkt, einfach zwei-drei Sätze dafür einsprechen zu lassen.Musikalisch und auf Geräuschebene hält Titania Medien ihr gewohntes Niveau. Etwas irritiert hat mich dennoch der Wartebereich am Anfang des Hörspiels. Dort ist es absolut still – nur als die Tür geöffnet ist, sind Außengeräusche hörbar. Meine Erfahrungen mit abgetrennten Warteräumen sind gänzlich anders: Außengeräusche waren nie unhörbar.Ganz begeistert hat mich das Cover. Ich mag besonders die gelungene Nachtszene mit den windverzerrten Bäumen, dem Vollmond und den Wolken am Firmament. Das violette Automobil ist modellgetreu und ein echter Hingucker. Tolle Arbeit!FazitNach einem fröhlichen Anfang, der aus einem „Anne“-Hörspiel hätte stammen können, entwickelt sich die Handlung schnell in eine interessante, die Neugier weckende Richtung. Der Spannungsbogen kann bis zum Ende aufrecht gehalten werden.Insgesamt ein sehr spannendes romantisches Hörspiel ohne nennenswerten Gruselfaktor.
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»Tofu NerdpunkDirektlink zur Rezension7 von 10
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