Titel-Details

» Mein Name ist Sergej » 001) Der Schrei des Moloch
Cover - Der Schrei des Moloch
Durchschnitts-Kurzwertung:

11 / 15

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» Sergej, der Top-Agent der Rosenkreuzer-Geheimpolizei, wird von einem alten Bekannten im BKA auf eine mysteriöse Seuche aufmerksam gemacht, die anscheinend nur Kinder zwischen 9 und 14 Jahren befällt: Sie erstarren plötzlich und stoßen ohrenbetäubende Schreie aus, wenn man sie berührt. Schnell erkennt der erfahrene Geheimnisträger, wer hier seine Hand im Spiel hat: Der Dämon Moloch ist zurück! Und irgendwie hat das mit den überall verbreiteten Kaugummiautomaten zu tun. Novize Marduk muss sich im Großeinsatz spektakulär seine Sporen verdienen, um eine ungeheure Katastrophe zu verhindern...
» Produktion: Gordon Piedesack, Wolf-Armin Lange, Tobias Graf-Carl
» Regie: Tobias Graf-Carl
» Musik: Patrizio Deidda
» Buch/Script: Tobias Graf-Carl
» Umfang (CDs): 1

» VÖ: 2011-03-00
» eine Produktion von OhjaWebseite des Labels
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Kritik / Höreindruck von Daniel M.

Mein Name ist Sergej (001) Der Schrei des MolochWas ist das für eine merkwürdige Krankheit, mit der sich immer mehr Kinder infizieren? Steckt die Ursache möglicherweise in einem Kaugummi. Und handelt es sich bei der Krankheit womöglich um mehr? Eine Gefahr nationalen Ausmaßes? Davon ist die Organisation der Rosenkreuzer überzeugt. Und so schicken sie ihren besten Mann für den Außeneinsatz: Sergej.

Das erste große Problem, das ich nach den ersten Minuten dieses Hörspiels hatte, war die Frage, was die Geschichte denn eigentlich sein will? Eine Satire? Eine Persiflage auf andere Geschichten oder Hörspiele? Oder doch nur eine ganz normale Erzählung mit jedoch reichlich verrückten Ideen? Als Satire ist das ganze nicht überzogen und auch nicht lustig genug. Für eine normale Geschichte ist das ganze aber bereits schon wieder so schräg, dass man das ganze absolut unmöglich auch nur im Ansatz ernst nehmen kann.
Insofern bleibt eigentlich nur Variante drei: eine Geschichte, die aus verrückten und merkwürdigen Ideen zusammengestellt wird und sich nicht im geringsten um irgendwelche Gesetzmäßigkeiten schert. Anders bekommt man Themen wie Geheimorganisation, Monster, Greiffen, Teleporter und verseuchte Kaugummis wohl auch gar nicht unter einen Hut.
Allerdings vermochte mich die sehr trashige Handlung nicht zu unterhalten. Weder in Punkto Spannung, Ideen, Charaktere und Humor gibt es etwas, in dem sich das Hörspiel hätte hervortun können. Somit wird dieses Hörspiel wohl auch nicht wieder das Weg aus dem Regal ans Tageslicht finden.

Der Cast ist etwas zu durchwachsen, als dass man hier von einem durchgehend gelungenen Bild sprechen könnte. Einerseits kann man mit wirklich guten Sprechern wie Martin Sabel, Richard van Weyden und Gordon Piedesack aufwarten, andererseits gibt es aber auch einige, die weit weniger überzeugen können. Dazu zählt neben Phillip von Saalfeld als Marduk vor allem ausgerechnet die Hauptfigur der Geschichte: Sergej. Okay, der Dialekt soll wohl schon klischeehaft gezeichnet sein, aber für mich war die sehr trockene Darbietung bis zum Ende höchst gewöhnungsbedürftig.

Dagegen ist die akustische Inszenierung sehr ordentlich ausgefallen. Lediglich mit der Musik ist man recht sparsam zu Werke gegangen. Möglicherweise weil einem prägnante Stücke gefehlt haben?
Darüber will ich ehrlich gesagt an dieser Stelle gar nicht spekulieren. In diesem Bereich liefert man jedenfalls die eindeutig beste Leistung ab, wenngleich das Ergebnis nun nicht so herausragend gut ist, als dass man dadurch nochmals massiv Bonuspunkte gewinnen könnte.

Fazit: Ich sage es mal mit aller Deutlichkeit: inhaltlich wird einfach nur hanebüchener Unsinn geboten. Diese Zusammenstellung verrückter Ideen dürfte wohl nur ein sehr spezielles Klientel wirklich gut zu unterhalten wissen. Für mich ergibt diese Komposition aus schrägen Einfällen noch lange keine keine lustige oder unterhaltsame Geschichte.

Note 4


2


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Ja Nein



Sprecher

SprecherRolle
Martin Rafoss Sergej
Bea Kopyto Gaia (Mutter)
Sabina Godec Freya
Richard van Weyden Hermes
Phillip von Saalfeld Marduk
Hennes Bender Ymir
Detlef Tams Horus
Dina Kürten Minerva
Gordon Piedesack Kommissar Schnitter
Heiko Grauel Fritz, sein Assistent
Rüdiger Schade Studer
Martin Sabel Herr Köhler
Sibylle Schemenz Frau Köhler
Wolf-Armin Lange Kinderarzt
Stephan Chrzescinski Hildebrand
Nicklas Hommen Max


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» Hörer-Meinungen (2)
Michael Görlich schrieb am 22.04.2012 02:23:35 Uhr
Bewertung: 7 / 15

Was auch immer mein Vor-Rezensent hier gehört haben will ... ich habe es so nicht wahrgenommen. "Wer gut erzählte Geschichten mag, wird hier viele vergnügliche Minuten erleben. Spannung und Action garantiert, mit Liebe zum Detail als Hörspiel umgesetzt, was will man mehr?"Gut erzählte Geschichten haben vor allem eins: einen sinnvollen Inhalt. Es spricht ja nichts gegen eine spaßige Trashstory, aber bei ihrer Beurteilung sollte man doch etwas auf dem Boden der Realität bleiben. Ungewöhnliche Wendungen und Handlungszusammenstellungen sind nicht alles: sie sollten auch Sinn ergeben. Wo der steckt ... danach suche ich noch.
G. schrieb am 28.11.2011 11:01:25 Uhr
Bewertung: 15 / 15

Bombastisch! Mystisch! Großes Kino! Lachanfall! Und alles in nur einem Hörspiel! Diese großartige Geschichte ist unvergleichlich, passt wohl in kein Genre. Wer gut erzählte Geschichten mag, wird hier viele vergnügliche Minuten erleben. Spannung und Action garantiert, mit Liebe zum Detail als Hörspiel umgesetzt, was will man mehr?
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