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» Gruselkabinett » 003) Die Familie des Vampirs
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13 / 15

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» 1788 in Kisolova, einem Dorf in Serbien

Ein Wintereinbruch hindert Serge d’Urfe an der Fortsetzung seiner Reise. Im Haus der Familie des alten Gortscha findet er Schutz vor den Wölfen und gefallen an der schönen Zdenka. Der Hausherr selbst ist vor Tagen aufgebrochen, um den berüchtigten Vampir Alibek zu töten. Zuvor hatte er seiner Familie eingeschärft, ihn keinesfalls mehr einzulassen, wenn er nach einer festgelegten Frist komme, da er dann selbst zum Vampir geworden sei. Mit Ablauf der Frist begehrt Gortscha Einlass in sein Haus ...
» Produktion: Marc Gruppe und Stephan Bosenius
» Regie: Marc Gruppe und Stephan Bosenius
» Musik: Manuel Rössler
» Buch/Script: A. K. Tolstoi
» ISBN: 9783785732427

» eine Produktion von Titania MedienWebseite des Labels


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Kritik / Höreindruck von Daniel M.

Gruselkabinett (003) Die Familie des VampirsGanz dem typischen Muster der Schauerromantik folgt auch dieses Hörspiel, welches die eigentliche Geschichte in eine extra Rahmenerzählung einbettet. Sich nach einer unheimlichen Geschichte wieder in die Geborgenheit des warmen Raums zurückziehen zu können, noch eine wohlige Gänsehaut auf der Haut und zu wissen, dass alles trotz scheinbar erschreckender Realität doch nur Fiktion ist, das ist oft eines der Markenzeichen der Geschichten aus dieser Zeit gewesen. Hier allerdings geht man am Ende etwas andere Wege und bricht mit der sonst so typischen distanzierten Nähe, was die ganze Angelegenheit nur interessanter werden lässt.

Den Erzählerpart übernimmt ein exzellent aufgelegter David Nathan, der sich dabei sowohl in den erzählerischen wie spielerischen Parts profilieren kann, wobei die Grenzen sehr fließend sind, was sich beim Hören als sehr angenehm erweist.
Nathan erzählt als Figur des Serge d’Urfe über eine Reise ins ungemütliche Balkan. Dickes Eis macht die Überfahrt auf der Donau unmöglich und so sieht sich der Franzose gezwungen in dem Dorf Unterschlupf zu finden. Jedoch die Bevölkerung reagiert zunächst sehr ablehnend auf den Fremden und auch in dem Haus des Gortscha, in welchem er schließlich unterkommt, ist er nicht von allen Seiten gleich gern gesehen. Eine düstere Stimmung liegt in der Luft, denn irgendetwas scheint hier ganz und gar nicht zu stimmen. Etwas entscheidendes scheint der heutigen Nacht anzuhaften, doch zunächst ist nicht klar, um was es sich genau dreht.

Erste Ahnungen machen sich zu diesem Zeitpunkt allerdings bereits aufgrund des Titels breit, hat man vielleicht sogar schon den Klappentext gelesen, so dürfte man sogar noch mehr wissen. Letzterer Sachverhalt ist aber schon ein wenig schade, denn damit nimmt man dem Verlauf der Geschichte desöfteren die Spannung. Ein Klappentext, der sich mehr darauf konzentriert hätte Neugier zu wecken ohne dabei schon alles vorwegzunehmen, hätte dem Ganzen deutlich besser zu Gesicht gestanden.

Man ist es von Titania mehr oder weniger gewohnt, dass man sich einiges an Zeit nimmt, um die jeweilige Szenerie voll zu entfalten und einem die einzelnen Akteure genauer vorzustellen. Umso mehr nimmt einen nachher auch das jeweilige Schicksal mit - und das ist neben der Atmosphäre genau der Aspekt aus dem sich der Gänsehautfaktor rekrutiert. Es gibt mehrere Passagen, die einen regelrecht in die Knie gehen lassen, insbesondere ist das aber die Szene, in welcher der Vater mit dem Sohn zurückkehrt. Derartiges zeichnet ganz einfach die Klasse der Titania Produktionen aus und da mag manch einer gewisse Längen noch so störend finden, diese Art von Realität - das Gefühl NUR ein Hörspiel zu hören hat man zu diesem Zeitpunkt schon lange nicht mehr - ist es, die in den Bann schlägt. Wer ordentlich Action erwartet, der ist mit dieser Serie einfach falsch.
Erwähnen muss man ganz klar auch die Atmosphäre. Musik und Effekte leisten da bereits eine ganze Menge und es gibt keine Passage, die einen aufgrund von Unsauberheiten aus dem Hörvergnügen reißen würde.

Neben Nathan sind eine ganze Reihe weiterer bekannter Stimmen zu hören, die das Geschehen in hervorragender Weise vorspielen. Erwähnen muss man dabei vor allem Jürg Löw, Daniela Hoffmann, Peer Augustinski und Arianne Borbach.

Fazit: Die Story selbst mag im Rahmen der gesamten Gruselkabinett-Reihe vielleicht nichtmal die ganz stärkste sein und wenn man so will kann man auch den Aspekt Längen ins Spiel bringen, allerdings gibt es doch so einige Highlights in dieser Folge, so dass man alles in allem sehr gute Unterhaltung geboten bekommt.

Note 1-


4


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Sprecher

SprecherRolle
Friedrich Schoenfelder Erzähler
David Nathan Serge d'Urfé
Jürg Löw Gortscha
Peer Augustinski Grigori
Daniela Hoffmann Polina
Lucas Mertens Sascha
Arianne Borbach Zdenka
Jens Hajek Pjotr
Dagmar von Kurmin Mutter Oberin
Regina Lemnitz Dorfbewohnerin
Manja Doering Isabelle
Dagmar von Kurmin Fürstin
Lothar Didjurgis Gast
Heinz Ostermann Gast


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» Hörer-Meinungen (1)
Akuji schrieb am 19.09.2016 23:05:22 Uhr
Bewertung: 15 / 15

Ich habe dieses Hörspiel gehört und muss immer wieder feststellen das es wohl eines der besten ist die ich je gehört habe.Da mir die umsetzung der ganzen Geschichte gefällt die intensität die dort an den tag gelegt wird sind das mitunter Hauptgründe die mich veranlassen so zu werten.Es geht nicht nur alleine darum immer NUR einen Gruseleffekt erzeugen zu müssen es geht in erster instanz immer darum gut unterhalten zu werden,die Story muss gefallen,die umsetzung,die emotionen die transportiert werden,die Musik und Soundeffekt müssen zur richtigen zeit das gesammte bild abrunden.Ich kann und möchte ich nicht für jeden sprechen dennoch würde ich jedem anraten sich das Hörspiel einmal selbst genauer in Augenschein zu nehmen und sich von der Geschichte ein bild zu machen.Diese Folge gehört wie auch schon die Folge; Carmilla der Vampir zu meinen absoluten persönlichen Favoriten die eine besondere Sogwirkung auf mich haben.Mir bleibt am ende nur zu wünschen das auch andere in den Genuss kommen dieses Hörspiel zu lauschen.
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