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» Einzelhörspiel » 000) Lufer Haus
Cover - Lufer Haus

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14 / 15

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» Im Jahr 2008 verbringt ein parapsychologisches Forscherteam zu Untersuchungszwecken einige Tage im legendären Spukhaus der Familie Lufer und verschwindet dort spurlos. Lediglich die Tonaufnahmen der Expedition liefern ein verstörendes Zeugnis der Geschehnisse.
» Buch/Script: Kai Schwind
» Umfang (CDs): 2
» ISBN: 9783943046076

» VÖ: 2012-02-24
» eine Produktion von LauscherloungeWebseite des Labels

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Kritik / Höreindruck von Daniel M.

Einzelhörspiel (000) Lufer HausDass Kai Schwind, einer der Erfinder der berüchtigten Ferienbande, deutlich mehr drauf hat als nur Comedy hat er ja bereits beweisen. Hier zeigt er nochmals, dass er über ein sehr vielseitiges Talent verfügt.
Mit dem Lufer-Haus bedient er sich einem realen Vorbild und strickt darum eine Hörspiel-Dokumentation nach dem Mitschnitt-Konzept. Zu den Details in den folgenden Abschnitten mehr.

Ein Forscherteam des Instituts für Parapsychologie in Innsbruck nimmt ein neues Projekt in Angriff. Ihr Ziel ist es vermeintlich übernatürliche Phänomene nach streng wissenschaftlichen Regeln zu dokumentieren und verifizieren. Ins Blickfeld von Professor Lindner ist nun das Lufer-Haus gerückt. Ein Haus, das von der Familie Lufer erbaut wurde und in dem vor einigen Jahren eine Familie spurlos verschwunden ist. Doch es gibt eine Dokumentation der unerklärlichen Ereignisse unmittelbar vor dem Verschwinden. Da das Haus nun abgerissen werden soll, wollen die Forscher die letzte Chance nutzen, dem Haus sein Geheimnis zu entlocken.

Wer die Reihe Mitschnitt kennt, dem wird das Konzept von Tonbandaufzeichnungen als Dokumentationsmaterial eines besonderen Ereignisses schon bekannt vorkommen. Natürlich haben wir es hier nicht mit echtem Material zu tun, sondern mit eigens für dieses Hörspiel neu produziertem. Ziel ist es aber natürlich, dass man das als Hörer gar nicht merkt, sondern der Illusion erliegt, echten Mitschnitten zu lauschen. Dazu haben sich Kai Schwind und sein Team mitsamt den Schauspielern extra in eine geeignete Location zurückgezogen und das gesamte Hörspiel vor Ort aufgenommen. Eine gute Idee, denn das Ergebnis klingt wahrhaft vollkommen real. Und das nicht nur der realistischen Kulisse wegen, sondern auch dank der eindrucksvollen schauspielerischen Darbietungen. Der Cast ist dabei recht bunt gemischt. Teilweise sind die Stimmen durchaus schon aus der Hörspiel- bzw. Synchronecke her bekannt, teilweise aber auch völlig neu. Einen Unterschied hört man aber nicht. Sowohl die eine als auch die andere Fraktion geht voll in ihren Rollen auf und interagiert wunderbar miteinander, so dass sich die Illusion nie verliert.

Anders als bei Mitschnitt hat man es hier nicht mit einem am Stück durchlaufenden Mitschnitt zu tun, sondern vielmehr mit allerhand Schnipseln an unterschiedlichen Orten und zu verschiedenen Zeiten. Warum das so ist, wird schlüssig zu Beginn des Hörspiels erklärt. Detlef Bierstedt gibt als Zeit- und Ortsansage jeweils einen Anhaltspunkt über die Einordnung der jeweils zu hörenden Szene. Zudem ist das ganze bereits zeitlich sortiert, so dass man als Hörer also problemlos dem Geschehen linear folgen kann (anders als z.B. beim Hörspielprojekt „Das Haus“).

Interessant ist das Konzept, nicht nur Szenen einzuspielen, in denen Dialoge oder Stimmen zu hören sind. In einigen Fällen hört man einfach nur Geräusche ohne einen weiteren Kommentar dazu. Teilweise ergeben sich Hinweise im weiteren Verlauf aus Gesprächen, oftmals bleiben die Ereignisse dieser Szenen aber völlig der Phantasie des Hörers überlassen. Eine spannende Sache, die aber nicht zwangsläufig immer funktionieren muss. Hier tut sie das, da eigentlich erst diese Szenen die Möglichkeit geben, die Bedrohung so richtig zu entfalten. Denn man weiß nie, was einen als nächstes erwartet.

Das Konzept mag nicht neu sein, genausowenig wie die Handlung, der man hier lauscht. Dass das ganze trotzdem fesselt, liegt an der bereits beschriebenen sehr gelungenen Inszenierung. Gerade in der ersten Hälfte nimmt man sich viel Zeit, die gesamte Vorgeschichte zu erzählen. Und so bleibt da erstmal nicht allzuviel Raum für besonders spannende Ereignisse. Aber bereits die Geschichte des Hauses und das aufkeimende Interesse an der wissenschaftlichen Arbeit des Teams reichen völlig aus, um einen als Hörer bei Laune zu halten. Zum Finale dreht man dann – wie eigentlich auch nicht anders erwartet – richtig auf, nur um schließlich in einem sehr offenen Ende zu münden. Dieses wird vielleicht nicht jeden völlig zufrieden stellen, ist letztlich aber nur die logische Konsequenz des vorliegenden Konzeptes.

Fazit: Mag die Idee ein Hörspiel in Form einer mitgeschnittenen Tondokumentation zu erzählen, vielleicht nicht gänzlich neu sein, ist sie doch noch unverbraucht genug, um mitreißen zu können. Vor allem, wenn die Kulisse derart realistisch eingefangen ist, wie hier.

Note 1


5


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Sprecher

SprecherRolle
Detlef Bierstedt Sprecher Ansagen
Oliver Siebeck Prof. Lindner
Gabriele Blum Dr. Marianne Weimar
Uve Teschner Thomas Laufer
Rodja Martin Tröscher Max Reekers
Vera Molitor Christine Reekers
Christian Martin Schäfer Bruder Matthias
Reinhard Scheunemann ...
Andrea Bertschinger ...
Demian Sant'Unione ...
Simon Ostermann ...
Gabriel Stohler ...
Kieran Joel ...
Mirko von Matthey ...
David Basten ...
Line Behrens ...
Luise Lunow ...


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» Hörer-Meinungen (1)
blackmail82 (www.hoerspiel-freunde.de) schrieb am 19.06.2012 13:26:40 Uhr
Bewertung: 14 / 15

Sehr, sehr gut. Da zücke ich die Note eins. Ich bin mir zwar noch nicht sicher, wie ich alle Ereignisse deuten soll und bin mir auch nicht sicher, ob die Dinge so gedacht sind, wie ich sie mir erkläre, aber das spielt nur eine kleine Rolle. Subtil und unterschwellig, schockend und beängstigend, in fast jeder Szene, mal die Einleitung ausgenommen, habe ich mich voll konzentriert um auch ja keine Kleinigkeit zu verpassen. Ganze klare Empfehlung meinerseits, erst Recht für Fans von Blair Witch Project, Paranomral Activity und der Mitschnitt-Reihe.
Durchschnittliche Userwertung: 14 | User-Top-Liste

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So bewerten andere Rezensenten:

»Tofu NerdpunkDirektlink zur Rezension8,4 von 10
»SaraSalamanderDirektlink zur Rezension9,5 von 10
»Audio-KritikenDirektlink zur Rezension17 von 20


Durchschnittliche Kritikerwertung: folgt

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