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» Grusel-Serie » 001) Schrecken ohne Gesicht

Cover - Schrecken ohne Gesicht
Durchschnitts-Kurzwertung:

- / 15

» In einer stürmischen Gewitternacht sitzt der alte Henry zusammen mit seiner Schäferhündin Tosca in seinem Kiosk und wartet auf verspätete Kundschaft. Die Ereignisse die sich in dieser Nacht zutragen lassen den alten Mann an seinem Verstand zweifeln. Etwas unfassbar Böses schleicht in dieser Nacht durch die Straßen und Gassen Londons und Henry wird ungewollt Zeuge einer Treibjagd, wie sie sich nur die Hölle selbst hat ausdenken können...
» Regie: David Frenzel
» Musik: Klaas van de Loo, Michael Donner
» Buch/Script: David Frenzel
» Umfang (CDs): 1

» VÖ: 2012-08-31
» eine Produktion von Studio HörsturzWebseite des Labels

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Kritik / Höreindruck von Daniel M.

Grusel-Serie (001) Schrecken ohne GesichtDer Start von David Frenzels neue Serie schien anfangs unter keinem guten Stern zu stehen. Lange Zeit war nicht sicher, ob die Serie überhaupt würde erscheinen können. Nach einem erfolglosen Crowdfunding hat es jetzt aber doch noch geklappt. Und so dürfen sich alle Gruselfreunde auf eine weitere Serie am Markt freuen. Dass es davon nicht gerade wenige gibt, dürfte bekannt sein. Und so nimmt es David Frenzel mit seiner Gruselserie gleich mit zahlreicher Konkurrenz auf. Wobei unter denen, sie sich Grusel auf die Fahne geschrieben haben, längst nicht alle auch echten Grusel bieten können. Ob dieser Serie der echte Grusel gelingt?

Henry ist Kioskbesitzer. Doch in dieser stürmischen und regnerischen Nacht ist nicht wirklich was los. Zusammen mit seiner Hündin harrt er aus. Und tatsächlich erscheint doch noch ein Kunde. Sir Andrew, der erst kürzlich von einer Ausgrabung zurückgekehrt ist und äußerst gehetzt wirkt. Wie er Henry anvertraut, fühlt er sich verfolgt. Von einer Kreatur jenseits dieser Welt...

Mehr kann man eigentlich in Bezug auf den Inhalt nicht verraten ohne eben schon zu viel zu erzählen. Vom Aufbau her erinnert dieses Hörspiel ein klein wenig an das Vorgehen, das auch beim Gruselkabinett desöfteren vorzufinden ist. So die Erzählung in der Erzählung, die nochmals Auswirkungen auf die Gegenwart hat, der insgesamt recht ruhige Aufbau und die Ausrichtung eher auf Atmosphäre denn allzu ereignisreiche Momente.

Die ruhige, ja fast schon gediegene Atmosphäre steht auch ganz im Kern dieser Geschichte. Da eignet sich eine stürmische Gewitternacht in einer scheinbar menschenverlassenen Gegend natürlich ideal. Akustisch vermag man dies auch gelungen umzusetzen. Mit einem geschickten Schachzug lenkt man den Fokus noch etwas stärker auf die akustische Seite der Ereignisse, was sich bei einem Hörspiel natürlich unweigerlich anbietet. Zur Atmosphäre trägt ebenfalls Ernst Meincke als Erzähler bei. Allerdings ist einiges seiner Texte doch etwas redundant und hätte sich problemlos auch kürzen lassen und direkter umsetzen lassen können. So ist mein Urteil dahingehend auch etwas zwiegespalten. Einerseits ist das ganze als atmosphärisches Stilmittel durchaus interessant, andererseits reduziert man so das ohnehin schon nicht allzu hohe Tempo der Geschichte noch ein Stück weiter.
Die Grundidee der Erzählung ist interessant und gerade anfangs ist man auch sehr neugierig, mit was man es hier zu tun bekommt. Rückblickend fällt die Handlung dann aber doch eine Nummer zu simpel aus. Da hätte ich mir dann noch die ein oder andere Wendung mehr gewünscht.

Der Cast ist so überschaubar wie professionell. Mit Leuten wie David Nathan, Oliver Rohrbeck, Helmut Krauss hat man Profis an Bord, die ihr Handwerk einfach verstehen. Insbesondere David Nathan und Helmut Krauss wissen hier sehr zu gefallen.

Fazit: Grusel erschafft man imho eher durch Atmosphäre als durch stöhnende oder kreischende Zombies und massenweise Action. Das versucht auch dieses Hörspiel umzusetzen. Allerdings verfällt man in ein stellenweise doch etwas zu gediegenes Tempo. Während man durchgehend sehr neugierig lauscht, überfällt einen am Ende aber doch eine leichte Ernüchterung: denn ein klein wenig mehr hätte es aus inhaltlicher Sicht meines Erachtens schon sein dürfen. Von daher würde ich sagen: gute Ansätze, wobei man aber sicherlich noch eine Schippe drauflegen kann – vor allem was inhaltliche Überraschungen anbelangt.

Note 2-


3


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