Titel-Details

» Einzelhörspiel » 000) Hui Buh - Das Schlossgespenst
Cover - Hui Buh - Das Schlossgespenst
Durchschnitts-Kurzwertung:

- / 15

» Als einziges behördlich zugelassenes Gespenst hat Hui Buh ein herrliches Geisterleben auf Schloss Burgeck. Er kann friedlich und völlig ungestört durch sein märchenhaftes Gemäuer spuken. Der einzige Sterbliche weit und breit ist der alte Kastellan, der das Schloss verwaltet. Hui Buh hat nur ein Problem: er ist nicht gruselig. Trotzdem kann er es nicht lassen, ab und zu seine Spuk-Künste am Kastellan auszuprobieren. Diese Idylle wird gestört, als plötzlich König Julius, der 111. auftaucht, um sein Erbe auf Schloss Burgeck anzutreten. Bei einem prächtigen Empfang will er die Verlobung mit der liebreizenden Leonora Gräfin zu Etepetete bekannt geben. Dabei hat er die Rechnung ohne Hui Buh gemacht, der die störenden Sterblichen natürlich so schnell wie möglich wieder loswerden will. Er macht König Julius einen kräftigen Strich durch die Rechnung, woraufhin Julius wütend Hui Buhs Spuklizenz verbrennt. Das hat ungeahnt gefährliche Folgen... König Julius und Hui Buh stürzen sich in ein haarsträubendes Abenteuer nach dem anderen...
» Umfang (CDs): 2

» VÖ: 2006-07-21
» eine Produktion von EuropaWebseite des Labels
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Kritik / Höreindruck von Daniel M.

Einzelhörspiel (000) Hui Buh - Das SchlossgespenstFolgende Bewertung bezieht sich allein auf das Hörspiel und nicht auf den Film, auf den ich in Ermangelung von Kenntnis nicht eingehen kann.

Hui Buh ist das einzig behördlich zugelassene Gespenst. Als endlich wieder Leben auf Burg Eck einkehrt, sieht auch Hui Buh seine Chance endlich sein ganzes Können als Schlossgespenst zu präsentieren. Doch König Julius der 111. ist von dessen Spukkünsten wenig beeindruckt, sondern regelrecht gelangweilt. Seine Aufmerksamkeit gilt eher der Gräfin zu Etepetete. Doch Hui Buh macht ihm bei seinen Annäherungsversuchen einen Strich durch die Rechnung. Der König ist darüber so verärgert, dass er Hui Buhs Spuklizenz vor dessen Augen vernichtet, was jedoch schwerwiegende Konsequenzen hat und die beiden zur Zusammenarbeit zwingt.

Dieses Hörspiel ist meine erste Begegnung mit Hui Buh. Und ich muss sagen, dass ich doch recht positiv überrascht war, zumal man im Vorfeld der Filmpremiere doch viele kritische Stimmen vernahm, die sich natürlich zum Großteil auf das doch sehr gewöhnungsbedürftige Aussehen von Hui Buh bezogen, das hier mit Ausnahme des Covers eigentlich völlig außen vor bleibt und so dem Hörer die Möglichkeit bleibt seiner Phantasie recht freien Lauf zu lassen. Mit 68 Minuten fällt die Produktion von der Länge her genau richtig aus. Langweilig wird es nicht, denn die ganze Spieldauer über wird angenehme, allerdings nicht übermäßig anspruchsvolle Unterhaltung geboten. Mehr will man aber auch gar nicht, und somit erfüllt das Hörspiel eigentlich völlig die Erwartungen, übertrifft sie jedoch nicht. Solide Kost, in der Hui Buh mal lustig, dann mal wieder eher tollpatschig daherkommt.

Die größten Zweifel hegte ich ob der Besetzung Hui Buhs mit Michael Bully Herbig, der ganz sicher nicht jedermanns Sache sein dürfte. Wer mit dessem leicht rosarot angehauchtem Tonfall partout nichts anfangen kann, der sollte auch von dem Hörspiel besser die Finger lassen, denn ab und an bricht dieser unweigerlich durch. Allerdings hatte ich auch hier wesentlich schlimmeres erwartet und war so doch recht überrascht. Denn wirklich schlecht ist Bullys Leistung nicht. Sicherlich hätte man bessere Besetzungen finden können, aber man kann in diesem Hörspiel durchaus mit Bully als Schlossgespenst leben und für leichte Hörkost reicht es allemal. Andreas Fröhlich übernimmt den Part des Erzählers. Nicht unbedingt eine seiner typischen Rollen, aber nach kurzer Eingewöhnungszeit macht das Zuhören bei ihm richtig Spaß. Überzeugen können auch Christoph Maria Herbst als König Julius der 111., Hans Clarin als Kastellan, Heike Makatsch als Leonora Gräfin zu Etepetete oder Martin Kurz als Tommy. Dagegen völlig in die Hosen gegangen ist der Auftritt von Rick Kavanian. Insgesamt bleibt aber dennoch ein ordentlicher bis guter Gesamteindruck zurück.

Bei der Musik macht man ebenfalls nichts falsch. Die Mischung aus sanft-gruseligen und lustigen Klängen passt hier perfekt zum Geschehen. Da zahlt es sich doch aus, auf ein komplettes Orchester zu setzen. Bei den Effekten lässt sich ebensowenig bemängeln. So gilt bei diesem Punkt ebenso: sehr solide und stimmungsvolle Umsetzung.

Fazit: Hartgesottene Hui Buh Fans könnten sich mit der Modernisierung möglicherweise schwer tun, was ich selbst nicht ausreichend beurteilen kann und auch gar nicht will. Das Hörspiel an sich bietet seichte Unterhaltung ohne unnötige Längen oder sonstige Schnörkel. Gerade die Musik ist wirklich sehr gut und beim Punkt Schauspieler/Sprecher geht auch wenig schief. Letztlich reicht es für ein ganz knappes gut.

Note 2-


3


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Sprecher

SprecherRolle
Andreas Fröhlich Erzähler
Michael Bully Herbig Hui Buh
Michael Bully Herbig Ritter Balduin
Christoph Maria Herbst König Julius der 111.
Heike Makatsch Leonora Gräfin zu Etepetete
Ellenie Salvo González Konstanzia
Kaspar Eichel Daalor
Kaspar Eichel Ritter Adolar
Hans Clarin Kastellan
Rick Kavanian Charles
Martin Kurz Tommy
Wolfgang Völz Major Servatius Sebaldus


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» Hörer-Meinungen (2)
VanDusen schrieb am 09.10.2006 16:26:57 Uhr
Bewertung: k.A.

Ich halte nichts von aufgebackenen Dingen. Wer sich Hui Buh antun möchte, der sollte auf die Originale zurückgreifen.
Hans Clarin war ein famoser Erzähler und nur durch seine Stimme (Hui Buh) wird das Hören zum Genuss.
Das Remake von Bulli reicht nicht an das Original ran.
prof.snape schrieb am 27.09.2006 17:33:14 Uhr
Bewertung: k.A.

"Wer mit dessem leicht rosarot angehauchtem Tonfall partout nichts anfangen kann, der sollte auch von dem Hörspiel besser die Finger lassen"
Viele Dank für die Bestätigung - werde mir das Teil nicht antun :)
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