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» Christoph Schwarz » 003) Das Keltengrab von Kirn

Cover - Das Keltengrab von Kirn

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Durchschnitts-Kurzwertung:

- / 15

» An einer alten Grabstätte in der Stadt Kirn erschienen unerwartet Kelten Krieger aus einer Nebelwand. Als dabei mehrere Menschen getötet wurden, stand die Polizei vor einem Rätsel. Von meiner Ex-Kollegin Conny erfuhr ich von diesen Vorgängen und machte mich auf, das Rätsel zu lösen. Während meiner Nachforschungen geriet ich in die mysteriöse Nebelwand und fand mich plötzlich in der Vergangenheit wieder ... Hörspiel-CD-Ausgabe, ca 70 Minuten.
» Regie: Horst Kurth
» Musik: Dirk Hardegen
» Buch/Script: Gunther Arentzen, Horst Kurth, Mareike Möller
» Umfang (CDs): 1
» Dauer: 78 Minuten

» VÖ: 2009-11-00
» eine Produktion von RomantruheWebseite des Labels

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Kritik / Höreindruck von Daniel M.

Christoph Schwarz (003) Das Keltengrab von KirnNachdem das letzte Hörspiel um Christoph Schwarz leider wenig überzeugend ausgefallen ist, war ich doch ein wenig gespannt, ob man sich der zahlreichen Kritikpunkte annehmen und mit der dritten Folge wieder mehr überzeugen würde.
Und in der Tat scheinen die Anmerkungen nicht ganz ungehört verhallt.

Zwar bleiben noch immer einige - wohl auch strukturell bedingte Schwachpunkte bestehen - so beispielsweise die Tatsache, dass bei den Nebenrollen eigentlich nur zwischen den üblichen Hörfabrik-Verdächtigen durchgewechselt wird, doch ist der Gesamteindruck diesmal deutlich positiver ausgefallen. Aber der Reihe nach:

Ein merkwürdiger Mord in Kirn. Feiernde Jugendliche machen eine höchst seltsame Begegnung im Nebel, in deren Folge sogar einer von diesen zu Tode kommt. Christoph Schwarz, der von seiner ehemaligen Kollegin Conny Black von dem Vorfall erfährt, macht sich zusammen mit seiner neuen Freundin Nadine Weyer auf dem Weg, um diesem Geheimnis auf dem Grund zu gehen, auch wenn er diesmal keinen Auftrag seitens eines Klienten vorliegen hat. Bei seinen Nachforschungen macht er selbst Bekanntschaft mit der geheimnisvollen Nebelwand, die ihn in eine ziemlich unangenehme Situation schleudert...

Dass man sich innerhalb der Reihe nicht nur mit x-beliebigen Dämonen oder ähnlich gelagerten Gegenspielern befasst, sondern sich auf alte Sagen beruft, ist etwas, das diese sehr angenehm von vielen anderen Gruselserien auf dem Markt abhebt. Nur nützt dies wenig, wenn die Inszenierung diese Stärken nicht auszuspielen vermag. Das sieht diesmal, wie bereits erwähnt, aber etwas besser aus.

Bereits die Einstiegsszene mit den feiernden Jugendlichen hält manch amüsanten Moment bereit. Allerdings gestaltet sich das Auftauchen des Mannes mit dem Schwert nicht als wirklich gruselig und dessen Gebrummel nicht wirklich furchteinflößend. Insofern fällt der Einstieg noch etwas ambivalent aus, doch sobald Christoph Schwarz einmal in Erscheinung tritt, steigt der Unterhaltungswert ein ganzes Stück an und verbleibt auf recht solidem Niveau. Dazu trägt hauptsächlich Sascha Rotermund bei, der den Protagonisten sehr überzeugend spielt und ebenso als Ich-Erzähler eine sehr glaubwürdige Figur macht - und nicht zuletzt immer mal wieder einen amüsanten Kommentar auf den Lippen hat.
Da stört es dann auch gar nicht so sehr, dass es wiederum ein wenig dauert, bis das eigentlich Abenteuer richtig in Fahrt kommt. So richtig interessant wird es nämlich erst in der zweiten Hälfte, wenn sich der Detektiv des Übersinnlichen in der Vergangenheit wiederfindet. Hierbei ist es vor allem die Interaktion zwischen Sascha Rotermund und Leif Schmidt als Erwin Wahlberg, die für unterhaltsame Minuten steht. Zudem versteht man es aber auch die Naturkulisse geräuschtechnisch lebendig werden zu lassen. Allerdings hat man nicht unbedingt den Eindruck sich in einer menschlichen Siedlung wiederzufinden. Das sind dann einfach solche Details, die den soliden Eindruck noch eine ganze Stufe höher hieven könnten.

Neben diesen beiden Sprechern können nicht alle anderen gleichermaßen bestehen. So gibt sich Lea Kohns beispielsweise zwar redlich Mühe, wirkt aber neben Sascha Rotermund doch stets etwas blass. Ähnliches gilt auch für die üblichen Hörfabrik-Sprecher, die zwar ebenfalls allesamt sehr bemüht sind, aber nur sehr bedingt einen erinnerungswürdigen Eindruck hinterlassen können. Über manche Auftritte wie jene von Cornelia Diesing-Vonau als Frau Mahrzahn hüllt man besser einen Mantel des Schweigens. Zum Glück sind solche montonen Darbietungen aber insgesamt nicht von allzu großer Relevanz.

Die Musik wird deutlich auffälliger eingesetzt - aber so wirklich stark ist das Ergebnis dennoch nicht - vor allem, wenn man vergleichbare Hörspiel-Serien zum Vergleich heranzieht. Da fehlt es momentan noch an Aussagekraft und der Fähigkeit auch auf emotionalener Ebene mitzureißen. Verstärkt versucht man auch Dialoge mittels Musikunterlegung zu unterstützen, was aber noch nicht vollständig überzeugt. Dies eine Spur subtiler einzusetzen und dafür an anderen Stellen gezielt aufzudrehen wäre gewiss kein schlechter Ansatzpunkt für Veränderungen.

Hört sich alles natürlich noch immer nach viel Kritik an, nichtsdestotrotz ist das Ergebnis im Vergleich zum unmittelbaren Vorgänger schon wesentlich überzeugender.

Fazit: Inhaltlich bekommt man hier ein sehr unterhaltsamen und ungewöhnliches Abenteuer rund um den Detektiv des Übersinnlichen geboten. Vor allem die zweite Hälfte wusste mich recht gut zu unterhalten. Auch wenn man bei der Inszenierung noch nicht so ganz oben mitspielen kann, ist man insgesamt auf dem richtigen Weg.

Note 3+


3


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Sprecher

SprecherRolle
Sascha Rotermund Christoph Schwarz
Karen Schulz-Vobach Conny Blank
Lea Kohns Nadine Weyer
Marion von Stengel Jaqueline Berger
Leif Schmidt Erwin Wahlberg
Jörg Schuler Ansage
Christopher Albrodt Kevin Mahrzahn
Melissa Kumpmann Silke
Marcus Görner Hans Dieter Wagner
Mareike Möller Sybille Wiegalt
Johannes Osmond Philip Felder
Dirk Hardegen Kommissar
Oliver Theile Moser
Cornelia Diesing-Vonau Frau Mahrzahn
Johannes Casser Kellner
Heinz-Dieter Vonau Professor Rombach
Bert Stevens Professor Schneider
Ronald Salert Angestellter
Simona Pahl Awn


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