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» Geister Schocker » 004) Der Hexenjäger

Cover - Der Hexenjäger

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Durchschnitts-Kurzwertung:

13 / 15

» In London regiert der Schrecken. Eine unheimliche Sekte treibt in der Weltstadt ihr Unwesen. Harmlose Mädchen werden überfallen und verschleppt. Sie tauchen nie mehr lebend auf. Nur ihre Köpfe werden von entsetzten Verwandten oder Freunden gefunden. Der Privatdetektiv Cliffort Sharp heftet sich auf die Spur der geheimnisvollen Killer. Wer ist der Anführer dieser Sekte? Er scheint über übermenschliche Fähigkeiten zu verfügen. Handelt es sich nur um einen Fanatiker, der in jedem jungen Mädchen eine Hexe sieht oder ist er der Satan selbst? Hörspiel-CD-Ausgabe, ca 70 Minuten.
» Regie: Romantruhe
» Musik: Michael Reffi
» Buch/Script: A. F. Morland
» Umfang (CDs): 1

» VÖ: 2009-10-30
» eine Produktion von RomantruheWebseite des Labels

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Kritik / Höreindruck von Daniel M.

Geister Schocker (004) Der HexenjägerDie vierte Folge der Geister-Schocker-Hörspielreihe basiert diesmal auf der Vorlage von A.F. Morland.

Ohne lange Vorrede startet die Episode direkt mit einer ziemlich heftigen Szene. Die Schreie einer Frau ertönen in einem unterirdischen Gewölbe. Ganz offenbar ist sie in die Fänge von Wahnsinnigen geraten, die es darauf abgesehen haben, den Teufel aus ihrem Leib zu treiben.
Zusammen mit dem Titel "Der Hexenjäger" sind damit sämtliche Konstanten gesetzt. Es ist klar, worum es in dieser Episode gehen wird. Einzig den genauen Weg kennt man zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Doch der lässt sich nach weiteren Minuten des Hörens schnell festmachen.

Cliffort Sharp ist Privatdetektiv und erhält Besuch von John Steel. Dieser hat einen schrecklichen Fund gemacht. In einem Karton liegt der abgetrennte Kopf seiner Tochter. Der Privatdetektiv weiß, dass dies nicht der erste diesbezügliche Fund ist.

Die Bahnen, in welcher diese Geschichte verläuft sind recht typisch für das Groschengrusel-Genre. Es gibt nur wenige Überraschungen, auch Wendungen sind rar gesäht. Sind die erwähnten Grundsteine erst einmal gelegt, bleibt es geradlinig. Doch das ist hier insofern nicht allzu dramatisch, da zum einen die Geschichte recht ereignisreich und unterhaltsam ausfällt und zum zweiten die Bearbeitung ziemlich temporeich ist.
So gibt es eine ganze Reihe von Schaltstellen zwischen denen man im schnellen Wechsel hin und her schaltet. Gerne bricht man dabei auch in sich besonders zuspitzenden Situationen ab, um die Spannung verstärkt auf die Spitze zu treiben. Auch wenn sich aufgrund des etwas zu typischen Strickmusters des Handlungsverlaufs die Spannungskurve nicht allzu stark anhebt, wird man von diesem Umsetzungstil doch unweigerlich mitgerissen.
Für Langeweile bleibt da nur wenig Platz und das ist auch gut so. Im direkten Vergleich zum Vorgänger tun sich hinsichtlich des Verlaufs zwar gewisse Ähnlichkeiten auf, jedoch diese Folge weiß bedeutend besser zu unterhalten.

Sehr schön ist auch, dass man auf so viele professionelle Sprecher setzt. Man merkt diesen deutlich an, dass sie ihr Handwerk absolut verstehen. Dies wirkt sich auf den Unterhaltungswert nur positiv aus. Es macht eben doch einen Unterschied, ob man beispielsweise eine markanten Stimme wie der von Udo Schenk im Kampf gegen den Hexenjäger begleitet oder aber jemanden, der noch nicht über derart viel Erfahrung verfügt. Das Udo Schenk hier mal nicht der Rolle des Bösewichts agiert ist hier in jedem Fall einer extra Erwähnung wert.
Wenn man schon nicht über allzu starke Geschichten verfügt, muss man dies fast zwangsläufig durch einen starken Sprechercast aufwiegen, wenn man letztlich beim Hörer punkten will. Heute, wenn immer mehr neue Serien auf den Markt drängen, mehr denn je...
Natürlich sollte man dabei aber andere handwerklich wichtige Punkte wie die Drehbuchbearbeitung nicht aus den Augen verlieren. Doch da hat man, wie bereits erwähnt, in dieser Folge vieles richtig gemacht.

Weitere Sprecher, die man hier zu hören bekommt sind Thomas Danneberg, Till Hagen und Katja Brügger. Einzug Juliane Ahlemeier fällt vor allem während ihrer ersten Auftritte in diesem direkten Vergleich etwas ab.

Den Musikstil hat man in dieser Folge etwas verändert. Dieser kommt nun noch eine Spur düsterer und dramatischer rüber als zuletzt, was der recht temporeichen Geschichte zu zusätzlichem Drive verhilft. Man erreicht damit zwar nicht die einzigartige Qualität anderer Reihen, vermag aber einen solide-guten Eindruck zu hinterlassen.
Schön ist auch, dass man sich dem Seriennamen besinnt und immer mal wieder diverse akkustische Schreckmomente einbaut.

Fazit: Eine eher durchschnittliche Story, die aber dank der Umsetzung zu unterhalten weiß, sogar ein wenig mitreißen kann. Wer nicht unbedingt eine Rafinessen- und Ideenreiche Geschichte braucht und auch mit einem eher plumpen Standard-Finale gut lebt, der kann durchaus mal ein Ohr riskieren. Diesen Grusel-Schocker-Eintrag zähle ich zu der Form von Unterhaltung, die man sich zwischendurch gut mal geben kann, wenn man Appetit auf rasant gestaltete Gruselkost hat.

Note 3+


3


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Ja Nein



Sprecher

SprecherRolle
Helgo Liebig Erzähler
Udo Schenk Clifford Sharp
Reent Reins Meister
Gabriele Wienand Junges Mädchen
Thomas Danneberg Noel Evans
Till Hagen Don Radgrave
Eckart Dux John Steel
Gerhart Hinze Vincent Collinson
Katja Brügger Jane Collinson
Juliane Ahlemeier Mary Lee
Tanja Dohse Sarah Lee
Hanns Jörg Krumpholz Gustav Willman
Marion von Stengel Dienerin
Henry König Professor Asher
Karen Schulz-Vobach Sitzwache


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» Hörer-Meinungen (1)
Murphy © schrieb am 23.01.2011 17:50:09 Uhr
Bewertung: 13 / 15

Gibt es Hexen wirklich?

In London regiert der Schrecken. Eine unheimliche Sekte treibt in der Weltstadt ihr Unwesen. Harmlose Mädchen werden überfallen und verschleppt. Sie tauchen nie mehr lebend auf. Nur ihre Köpfe werden von entsetzten Verwandten oder Freunden gefunden. Der Privatdetektiv Cliffort Sharp heftet sich auf die Spur der geheimnisvollen Killer. Wer ist der Anführer dieser Sekte? Er scheint über übermenschliche Fähigkeiten zu verfügen. Handelt es sich nur um einen Fanatiker, der in jedem jungen Mädchen eine Hexe sieht oder ist er der Satan selbst?

Die Story des vierten Geisterschocker hat alles was eine gute Gruselstory braucht: Einen Helden, einen wirklich bösen Schurken, viele Opfer sowie Aktion und Spannung. Diesmal gibt es wirklich gruselige Szenen und ein bisschen Splatter zwischendurch. Die Figurenzeichnung ist hervorragend geworden. Mit 50 Minuten ist die Folge auch genau richtig auf den Punkt produziert worden: nicht zu lang und nicht zu kurz. Das Cover ist nicht gut. Auch das Coverdesign gefällt mir nicht.

Die hervorragenden Sprecherleistungen steigern das Hörvergnügen: Von dem namhaften Sprecherensemble haben mir Udo Schenk als Privatdetektiv Clifford Sharp, Eckart Dux als John Steel, Till Hagen als Don Radgreve sowie Gerhart Hinze als Vincent Collinson am besten gefallen. Helgo Liebig als Erzähler ist auch eine gute Wahl gewesen.

Die Zwischenmusiken Geräusche und Effekte sind auch sehr gut ausgewählt und eingesetzt worden.

Fazit: "Der Hexenjäger" gehört zu den besten Folgen der Reihe "Geister-Schocker". Die CD wird sicherlich nicht in meinem Regal verstauben. Sehr empfehlenswert.

4,5 Sterne.
Durchschnittliche Userwertung: 13 | User-Top-Liste

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