Titel-Details

» Das schwarze Auge » 001) Das Tor in die Vergangenheit

Cover - Das Tor in die Vergangenheit
Durchschnitts-Kurzwertung:

10 / 15

» Aventurien - Land der Abenteuer und der Magie. Phantastische Welt dunkler Geheimnisse und
drohender Gefahren über dem allzeit wachend ruht: Das schwarze Auge… <br /><br />

1020 nach Bosparans Fall – aventurische Gegenwart. Devin – ein Jüngling aus den schwarzen
Landen – flüchtet vor der Dämonenherrschaft des Kaisers Galotta durch einen magischen
Wald. Unversehens findet er sich im Jahre 916 und beschließt, von hier aus die Rückkehr
Borbarads zu verhindern - nur um festzustellen, dass der Dämonenmeister in dieser Zeit
überhaupt kein Thema ist. Eine ganz andere Bedrohung zieht ihn und seine Feuerstreiter
unaufhaltsam in ihren Bann - der Kampf um sieben magische Bücher beginnt…
» Produktion: Lausch
» Regie: Günter Merlau
» Musik: Günter Merlau
» Buch/Script: Linda Budinger

» VÖ: 2008-09-26
» eine Produktion von EuropaWebseite des Labels
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Kritik / Höreindruck von Daniel M.

Das schwarze Auge (001) Das Tor in die VergangenheitMit großen Vorreden hält sich dieses Hörspiel nicht auf und stürzt den Hörer mitten in die laufenden Handlung. Das erfordert in den ersten Minuten natürlich ein erhöhtes Maß an Konzentration, um nicht den Überblick zu verlieren, doch macht man so zugleich ziemlich neugierig. Allzulange dauert es ohnehin nicht, bis man die Übersicht gewonnen hat und die zwei verschiedenen, parallel ablaufenden Perspektiven immer näher zusammenrücken.
Inhaltlich schafft man es vor allem aufgrund einer interessanten Mischung an Charakteren recht problemlos auf die Fantasy-Reise einzustimmen, die einem hier und im weiteren Verlauf der Serie noch bevorsteht.

Devin ist zusammen mit seiner Mutter auf der Flucht. Sie flüchten sich vor einem Angreifer durch den Wald zu den Ruinen, um welche sich zahlreiche dunkle Gerüchte ranken. Plötzlich findet sich Devin in einer anderen Zeit wieder und trifft dort auf eine Gruppe von waghalsigen Abenteurern. Die Sprecherauswahl wirkt sehr frisch und gelungen. Da ist es Lausch gelungen eine sympatische Mischung an interessanten Stimmen zusammenzutrommeln, die im Hörspielsektor allesamt völlig unverbraucht sind. Da wären Jonas Zumdohme als Devin, Thomas Klotz als Harsim, Annabelle Krieg als Banjatki und Björn Ahrens als Jannos.
Als Erzähler sorgt Peter Groeger mit seiner tiefen Tonlage für den passenden Unterton. Allerdings dürfte man ihn etwas mehr zu Wort kommen lassen, um den zahlreichen Selbstgesprächen entgegenzuwirken. Diese gilt es zurückzuschrauben oder zumindest deutlicher als Gedanken herauszustellen (z.B. durch einen veränderten Erzählereinsatz). So wirkt es etwas unnatürlich und stört den Fluss des Hörspiels.

Ist der Einstieg noch ziemlich rasant, strahlt das darauf folgende Geschehen eher etwas unbeschwertes, unbedarft lockeres aus. Man erahnt allerdings durch Devin die Bedrohung seitens der dunklen Schatten und Mächte, welche in der Zukunft lauern und schon im Laufe dieser Geschichte Bedeutung erlangen. Dise Bedrohung wird durch die Atmosphäre allerdings noch nicht so recht unterstrichen.
Kaum eine Szene spielt sich ohne die mittelalterlich angehauchte Musik ab. Diese ist nicht unbedingt von außergewöhnlicher Qualität, aber als untermalendes Mittel erfüllt sie ohne Frage ihren Zweck. Dennoch: abwechslungsreicher, vor allem aber auch unheimlicher und düsterer dürfte es mitunter schon zugehen. Hier gälte es die passende Mischung zu finden. So verfälscht man das Bild etwas zu sehr hin zu einer beschaulichen, wenig bedrohlich wirkenden Kulisse.

Zukünftig wird uns sicherlich noch einiges bevorstehen, denn das titelgebende Schwarze Auge ist bislang z.B. noch gar nicht aufgetaucht. Da steht wohl noch so einiges bevor.

Fazit:
+ Inhaltlich gelungen und macht Lust auf mehr.
+ Schöne Mischung von interessanten Charakteren
- Atmosphäre könnte noch etwas düsterer ausfallen
- Das Spannungspotential könnte bisweilen stärker ausgeschöpft werden.

-> Ein Auftakt der Spaß macht und für gute Unterhaltung steht. Luft nach oben ist aber ordentlich vorhanden.

Note 2


4


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Sprecher

SprecherRolle
Peter Groeger Erzähler
Jonas Zumdohme Devin &quot;Feuerfechter&quot;
Dorothea Hagena Devins Mutter
Elga Schütz Harpyie
Thomas Klotz Harsim &quot;Feuerreiter&quot;
Annabelle Krieg Banjatki &quot;Feuerklinge&quot;
Björn Ahrens Jannos &quot;Feuerläufer&quot;
Kurt Glockzin Ferrus, der Meckerdrache
Jürgen Holdorf Travian
Katinka Springborn Casta
Günter Kütemeyer Druide
Gwenyth Dimonye ...
Carlheinz Heitmann ...


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» Hörer-Meinungen (1)
blackmail82 (www.hoerspiel-freunde.de) schrieb am 07.10.2009 20:00:18 Uhr
Bewertung: 10 / 15

Ja, es gibt wohl leider Macken an dieser Serie, die jetzt bereits wieder eingestellt ist. Leider, denn die Grundidee in drei H&ouml;rspielen drei verschiedene Handlungsstr&auml;nge zu starten ist mutig und st&ouml;&szlig;t auf mein Interesse.
An der Geschichte gibt es wenig zu bem&auml;ngeln - sehr bunt, mit ordentlich Tempo erz&auml;hlt und fantasiereich, wie es sich f&uuml;r das Genre geh&ouml;rt.
Mit den Sprechern kommt frischer Wind, sicher nicht immer perfekt, aber angenehm zu h&ouml;ren. F&uuml;r die Musik schimpft sich das &quot;Hamburger H&ouml;rspielorchester&quot; verantwortlich. Was wie eine Symbiose aus richtigem Orchester und bezahlbarer Studiotechnik angepriesen wird, klingt teilweise leider arg k&uuml;nstlich. Umso st&ouml;render ist deren Einsatz durch einen Gro&szlig;teil des H&ouml;rspiels als Hintergrundbeschallung.

Alles inhaltlich im gr&uuml;nen Bereich, an der Umsetzung hakt es leider ein wenig, aber nicht genug, um die Note in den Keller ziehen zu k&ouml;nnen.
Durchschnittliche Userwertung: 10 | User-Top-Liste

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