Titel-Details

» Danger » 006) Die Zisterne
Cover - Die Zisterne

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Durchschnitts-Kurzwertung:

9 / 15

» Die vielen Jahrhunderte sind nicht spurlos an Burg Argus vorübergezogen. Krieg und Belagerung ließen von dem einstmals stolzen Gemäuer nur den wuchtigen Turm unversehrt. Doch schlimmer noch als die Kämpfe außerhalb der Feste, waren die Gräuel, die sich in den Mauern abgespielt haben. Manche Dinge graben sich über die Zeit hinaus tief in das Bewusstsein. Auch wenn es nur aus totem Stein und Mörtel besteht. Wann immer sich dieses verzerrte Echo vergangener Zeitalter einen Weg in unsere Zeit bricht, droht uns tödliche Gefahr.. Aber davon ahnt jene Familie nichts, die gerade ihr Traumhaus gefunden hat. Eine echte Burg, fernab von allem Lärm, fernab vom hektischen Treiben der Großstadt. Ruhe und Stille halten die Räume für sie bereit. Dabei ist schon längst etwas erwacht... Etwas, das keine Ruhe findet - unten in den Tiefen des Gewölbes...
» Buch/Script: Andreas Masuth
» Umfang (CDs): 1

» VÖ: 2008-08-15
» eine Produktion von Maritim ProduktionenWebseite des Labels

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Kritik / Höreindruck von Daniel M.

Danger (006) Die ZisterneEin Titel, der recht spannend klingt. Aber das allein heißt ja selten wirklich viel. Auch im Hörspielsektor hat die Binsenweisheit "never judge a (audio)book by its title" ihre Berechtigung.

"Die Zisterne" konnte mich ebenso wie die letzten Hörspiele dieser Reihe nicht völlig einnehmen. Die Gründe dafür sind immer sehr ähnlich. Das ist umso mehr schade als die Grundideen von Andreas Masuth nicht die schlechtesten sind.

Eine junge Familie will in eine verlassenene Burg einziehen, deren letzte Renovierung aber noch nicht allzu lange zurückliegt, so dass alles recht wohnlich und behaglich erscheint. Einzig das Wasser stammt momentan nicht von einer städtischen Leitung, sondern wird aus der Zisterne durch einen Filter eingespeist. Und wie der Titel schon andeutet, hat es mit eben dieser Zisterne mehr auf sich...

Etwas enttäuschend ist, dass man durch den Rückgriff zu Anfang schon vieles vorweg nimmt. Diese Szene hätte man besser in mehreren Teilen in die laufende Handlung integriert, um damit Neugier und Spannung Stück für Sück anzuheizen, ohne aber zu viel auf einmal zu verraten. Okay, die detaillierten Hintergründe bleiben zwar noch ungelüftet, es wird aber so bereits im Vorfeld klar, was passieren wird, wenn die neue Familie in die Burg einzieht. Das kann man sich zwar mit ein wenig Erfahrung bei Gruselfilmen und -hörspielen auch so ausmalen, aber den den entscheidenden Faktor Unsicherheit verspielt man trotzdem noch bevor es richtig losgeht.

Somit ist es auch schwer mit diesem Setting im Verlauf die Spannung so zu erzeugen, wie es ander möglich gewesen wäre. Es dauert, bis das Geschehen richtig ins Rollen kommt. Solange dies so unterhaltsam abläuft wie hier, gibt es dagegen großartig nichts einzuwenden. Wenn es denn aber tatsächlich losgeht, sollte das ganze schon ein gewisses Tempo und Spannung mitbringen und nicht durch zu ausufernde Dialoge kaputt geredet werden.
Eine der ersten Szenen, die die Bedrohung aufleben lassen sollen, ist diejenige, in welcher der Installateur allein im Keller hantiert. Helmut Krauss spielt hier ziemlich gut, aber was nützt das, wenn sich das so in die Länge zieht, dass die Spannung ab einem bestimmten Punkt einfach einbricht.
Es gibt andererseits zwar auch einige wirklich gut inszenierte düster-gruselige Szenen, andererseits aber auch solche, die zu sehr in die Länge gestreckt wirken bzw. ihr Potential nicht richtig entfalten können. Dabei finde ich auch die Musik nicht immer ganz überzeugend platziert. Das variiert aber ähnlich wie die Geräuschkulisse von Szene zu Szene. Mal stimmt das Ergebnis mehr, mal weniger.

Es ist also mal wieder das schon bekannte Programm. Nette Grundideen, die aber sobald es richtig konkret wird, entweder aufgrund der Längen oder der eher mäßigen Inszenierung nicht den gewünschten Effekt erzielen können.
Vom Unterhaltungswert rangiert der 1. Teil des Hörspiels bei mir zwar höher als die beiden Vorgänger, das Finale fand ich aber dann doch nicht so überzeugend, als dass insgesamt eine bessere Platzierung herausspringen würde. Es bleibt bei recht durchschnittlichem Hörvergnügen.

Hervorragend empfand ich hier vor allem Reent Reins, ebenso der schon erwähnte Helmut Krauss. Und auch Saskia Niendorf als Amelie gefällt mir ziemlich gut. Rein vom Sprechercast gibts diesmal keinen wirklich Grund zum Meckern.

Fazit: Eigentlich habe ich dieses ja zwei Absätze zuvor bereits vorweggenommen. Es bleiben die bekannten Probleme bestehen und damit ergibt sich ein nur durchschnittliches Gruselhörspiel. Aus dem Stoff hätte man insgesamt mehr machen können. Es ist zwar eine kleine Steigerung zu den Vorgängerepsioden da, aber leider hat mich das Finale zu wenig überzeugt, als dass es zu einer besseren Gesamtwertung reichen würde.

Note 3


3


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» Hörer-Meinungen (1)
Daniel Fröhlich schrieb am 30.06.2009 22:20:42 Uhr
Bewertung: 9 / 15

Kommen wir gleich zur Sache.
Das ganze beginnt eigentlich ziemlich spannend und wird gut aufgebaut. Man fragt sich, wohin das alles führt und wie es wohl enden wird und es kommt ausreichend Spannung auf.
Doch dann verflacht die ganze Geschichte doch zunehmends, unnötigerweise taucht auch noch eine Art "Geisterjäger" auf. Die Rückkehr zum Ort des Spuks wird kurzzeitig nochmal spannend allerdings endet das ganze dann viel zu plötzlich und man fragt sich im nachhinein irgendwie "Was war das jetzt?".
Die Sprecher sind durchweg gut, die Story hat allerdings nicht mehr als gute Ansätze, daher guter Durchschnitt ... 3+
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