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» Point Whitmark » 023) Der Duft der Finsternis

Cover - Der Duft der Finsternis

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Durchschnitts-Kurzwertung:

11 / 15

» Während einer abendlichen Radiosendung im alten Leuchtturm bricht plötzlich der Kontakt mit einer Anruferin ab. Auch am nächsten Tag bleibt Christy verschollen. Auf ihrer Suche nach dem vermissten Mädchen betreten Jay, Tom und Derek den Nachtpark und stoßen auf eine Mauer des Schweigens.

Einzig das Haus der Apollonia scheint Antworten parat zu halten. Oder verklären die Worte der alten Frau nur den Blick auf die wahren, abscheulichen Hintergründe? Christys Fährte verliert sich in den lichtlosen Stunden zwischen Mitternacht und Morgengrauen. In der verschneiten Wildnis lauert das Unbegreifliche.
» Produktion: Volker Sassenberg
» Regie: Volker Sassenberg
» Musik: Matthias Günthert

» VÖ: 2008-07-25
» eine Produktion von UniversalWebseite des Labels

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Kritik / Höreindruck von Daniel M.

Point Whitmark (023) Der Duft der FinsternisDie abendliche Radiosendung führt die Jungs vom Sender in einen neuen Fall. Derek hat zwei Anrufer in der Leitung. Einen ihrer Stammhörer Dave und Christy, die sich vom Nachtpark aus gemeldet hat. Im Hintergrund vernimmt man leise das Heulen von Wölfen, von denen Christy meint, dass diese neuerdings erstaunlich nervös seien. Man erlebt mit, wie sich offenbar jemand dem Mädchen nähert, als plötzlich ein erstickter Schrei ertönt und die Leitung unterbrochen wird.
Point Whitmark ist von einem dichten Schneekleid verhüllt. Tom, Jay und Derek machen sich einen Tag nach dem eigenartigen Vorfall auf den Weg zum Nachtpark, einem Zoo, dessen besondere Attraktion die nachtaktiven Tiere sind, um sich dort auf Spurensuche zu begeben.

Die Grundthematik, die man sich für dieses Hörspiel ausgesucht hat, ist eine besonders passende. Viel Wert wird auf die akkustischen Reize gelegt und soetwas funktioniert im Medium Hörspiel natürlich besser als sonstwo. Ist bei dem Telefonat, das sich die Jungs später nochmals anhören, nicht vielleicht doch ein verdächtiges Hintergrundgeräusch zu vernehmen? Schleicht in einer späteren Szene, die in nahezu kompletter Dunkelheit spielt, tatsächlich jemand durch den Raum?
Derartiges macht diese Episode außergewöhnlich interessant und spannend. Ansonsten ist sie aber eher ruhig gehalten, legt dafür den Fokus mehr auf die Atmosphäre, die nicht nur wegen oben angesprochenem sehr gelungen erscheint. Winter in Point Whitmark ist ohnehin ein eher selten gewähltes Setting - fast etwas erstaunlich, wenn man hört, wie detailverliebt und gelungen dies umgesetzt wird.

Die Musik der Serie ist ziemlich eigen, doch das schmälert ihre Qualität keineswegs. Die Klänge, die man diesmal zu hören bekommt, sind größtenteils bekannt, tragen jedoch ganz erheblich ihren Teil zur gelungenen Atmosphären-Akzentuierung bei.
Auf die Effekte legt man wie bereits erwähnt einen besonderen Fokus. Hier will direkt ein ganzer Zoo musikalisch untermalt werden, was keine ganz einfache Aufgabe ist, wenn man einerseits nicht übertreiben und andererseits auch keinen geräuschleeren Raum schaffen will. Die Tiere sind wie erwähnt größtenteils nachtaktiv und damit ist tagsüber natürlich weniger los als in den Nachtstunden. So ganz kann ich mich des Gefühls aber dennoch nicht erwehren, dass es unter Tags eine Spur zu ruhig zugeht.
Im großen und ganzen ist der Einsatz bei den Effekten dennoch äußerst vorbildlich. Im Vergleich dazu gibt es genug Hörspiele, die an einen solchen Standard nicht heran- geschweige denn darüber hinauskommen. Dies mag bei der Gesamtbewertung sicherlich nicht der entscheidenste Punkt sein - ist bei dieser Point Whitmark-Folge aber doch ein besonderer und damit auch einer eingehenderen Betrachtung wert.

Als Stargast ist diesmal Mr. Reedoo von Culcha Candela angekündigt - wüsste man es nicht, würde es einem wohl überhaupt gar nicht erst auffallen. Ein Zeichen, dass die Stargäste, die Sassenberg vors Mikrophon holt, keinen Promibonus bekommen, wenn es darum geht Leistung abzuliefern.
Überraschungen gibt es beim restlichen Cast keine - dafür aber durchgehend überzeugende Leistungen, so dass das Hörvergnügen garantiert sein dürfte.

Fazit: Eine gelungene Episode, toll umgesetzt, wenngleich einzig die Auflösung etwas gestrickt erscheint. Für ein sehr gut reicht es in jedem Fall. Der Ausblick auf die nächste Folge klingt jedenfalls bereits jetzt schon sehr vielversprechend. Man darf gespannt sein...

Note 1-


4


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Sprecher

SprecherRolle
Jürg Löw Erzähler
Sven Plate Jay Lawrence
Kim Hasper Tom Cole
Gerrit Schmidt-Foss Derek Ashby
Mr Reedoo Dave
Josephine Schmidt Christy
Sabine Mazay Mrs Denver
Engelbert von Nordhausen Mr Stewart
Uli Krohm Clayton
Gundi Eberhard Mrs Gailan
Klaus-Peter Grap Wesley
Werner Ziebig Mr Bishop
Regina Lemnitz Apollonia


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» Hörer-Meinungen (1)
Daniel Klages (www.hoerspiel-freunde.de) schrieb am 15.02.2009 14:31:40 Uhr
Bewertung: 11 / 15

Ein guter Fall. Der Plot hat was, ist stellenweise schön gruselig. Die bekannten Musikstücke und düster geht es auch wieder zu... man ist der Serie treu geblieben.

Was mich allerdings an der Serie allgemein stört:
Wo bleibt die Lockerheit? Teilweise benehmen sich die drei wie Erwachsene Mit-Zwanziger die nur Kollegen sind. Das sind beste Freunde und irgendwie kommt das bei mir nicht mehr so rüber. Kaum Scherze und Neckerein, in den Dialogen kommt einfach wenig Charakter durch, das ist meist ein Frage-Antwort-Spiel. Finde ich einfach sehr schade.

Eine andere Sache ist die Erzählstruktur. Anfangs wird meist direkt losgelegt, was an sich ja nicht verkehrt ist. Auf jeden Fall ist mir das viel lieber als wie zu letzt bei den drei ??? im Geister-Canyon, wo erst ein mal 10 Minuten alle Einzelheiten beschrieben werden müssen.
Dann geht es aber häufig darum, so empfinde ich das, das man möglichst viele Personen in kurzer Zeit einführen will, wobei die Handlung auf der Strecke bleibt. Hier, das sind Mrs. A und Mr. A, die machen das und das... Faktensammlung wird so stehen gelassen, man denkt sich, ok die werden noch was mit dem Fall zu tun haben später, und auf geht es zu Mr und Mrs. B. Immer so weiter, bis dann ab der Hälfte des Hörspiels wirklich etwas passiert. Kommt das nur mir so vor? Das ist ja grundsätzlich kein Fehler, aber mich reissts halt nicht (mehr) vom Hocker.
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