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» Die Baadingoo-Feriendetektive » 001) Schatzsuche auf Mallorca
Cover - Schatzsuche auf Mallorca

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Durchschnitts-Kurzwertung:

14 / 15

» Endlich Urlaub! Doch schon am Flughafen geht mit einem verwechselten Koffer das Abenteuer für Timo, Lillie und Max los. Gibt es wirklich den sagenumwobenen Schatz der Templer auf Mallorca? Ein klarer Fall für die Baadingoo-Feriendetektive! Eine geheimnisvolle Karte führt sie mitten in die berühmten Drachenhöhlen von Porto Cristo. Aber sie sind nicht die Einzigen, die versuchen, das Rätsel zu lösen ...
» Produktion: ME-On Air Design, Cord Ehlers
» Regie: Ulf Blanck
» Buch/Script: Ulf Blanck

» VÖ: 2008-07-00
» eine Produktion von USM AudioWebseite des Labels
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Kritik / Höreindruck von Daniel M.

Die Baadingoo-Feriendetektive (001) Schatzsuche auf MallorcaBadingoo - der Name, dessen Bedeutung so geheim ist, dass ihn nicht mal die Feriendetektive kennen. Ein groteskes Markenzeichen, mit dem im Verlauf des Hörspiels noch ein gewisser Nervfaktor einhergehen soll. Dazu aber später.
Die Feriendetektive sind auf dem Weg nach Mallorca. Dröhnende Triebwerke erheben das Flugzeug mit den drei Kindern und den mitreisenden Eltern in die Luft und steuert in Richtung Süden. Nach einem für Hörspielfans recht amüsanten Zwischenfall landen alle sicher im sonnigen, 27 Grad warmen Mallorca. Dort quält sich Max allerdings bereits mit dem nächsten Schreck. Sein Koffer wurde vertauscht und die größte Sorge im Moment die nach seinen Badehosen. Die Aussicht vorerst mit den gut zwei Nummern zu großen von Timo vorlieb nehmen zu müssen, gefällt ihm nur wenig. Doch zum entspannenden Sonnenband am Strand kommt es gar nicht erst. Denn der Koffer scheint ein paar interessante Geheimnisse zu verbergen...

Ein Aufhänger, wie man ihn nicht gerade zum ersten Mal in diesem Genre serviert bekommt. Doch darüber lässt sich hinwegsehen, denn die Aussicht auf eine Schatzsuche auf Mallorca klingt doch ziemlich verlockend. Bis es dazu kommt, ist es aber noch ein weiterer Weg, der in der Anfangsphase nicht so hundertprozentig rund und öfters mal gezwungen wirkt. Ihren Bonus verspielt der Plot aber an dem Punkt, als die Kinder ohne irgendwelche Schwierigkeiten auf unglaublich banale Art und Weise mal eben die entscheidende Entdeckung eines Rätsels machen, die ein Professor trotz 20jähriger Nachforschungen und scheinbar auch sonst niemand bemerkt haben soll. Damit begibt man auf sehr dünnes Eis und die Glaubwürdigkeit dessen ist fast null. So macht man es sich arg leicht. Im Finalteil weiß die Geschichte durch einige Spannungspunkte nochmals zu überzeugen, doch das rettet den Plot nicht mehr. Mal abgesehen vom wenig überzeugenden Fall selbst, ist die Bearbeitung gelungen. Es geht insgesamt recht kurzweilig zu, viele Schauplatzwechsel und ein paar Wendungen inklusive. Angesichts der Zielgruppe ist vieles recht einfach gehalten, was die Betonung auf den Unterhaltungswert des Abenteuers legt. Und Ulf Blanck versteht es wirklich blendend amüsante Szenerien und Figuren zu schaffen.

Bereits in den ersten Minuten kommt ein wenig Verwirrung auf, die ein Blick in die Sprecherliste schließlich beseitigt. Die Stimme der Stewardess im Flugzeug klingt nur einfach ähnlich wie die der Mutter, es ist ein- und diesselbe. Dies stört zwar nur ganz am Anfang und die Rollen sind nicht allzu bedeutsam, aber es fällt eben doch auf und hätte sich eigentlich ohne Probleme vermeiden lassen. Die Vierfach(!)-Besetzung von Robert Missler fällt da erstaunlicherweise deutlich weniger auf. Liegt wohl schlicht und ergreifend daran, dass Missler wie kaum ein anderer mit seiner Stimme spielen kann und man schon zweimal hinhören muss, um ihn immer zu erkennen. Zudem sind drei der gespielten Rollen nur von marginaler Bedeutung.
Die drei Hauptsprecher sind - wie man nicht nur den Fotos im Inlay entnehmen kann - nicht gerade das, was man sich unter Kinderdetektiven vorstellt. Die Stimmen klingen auch eher nach etwa 13 bis 14jährigen und dazu passt das Verhalten während der Geschichte natürlich gar nicht - zumal sich auch im recht nett gestalteten Booklet die "tatsächlichen" Altersangaben befinden: Lillie als jüngste mit 9 Jahren, Timo und Max beide 10 Jahre.

Bei der musikalischen Seite kann man nun auch nicht gerade davon sprechen, dass man seine Asse voll ausspielt. Das viel zu oft eingesetzte "Badingoo"-Geplärre als Überleitung nervt nach einer gewissen Zeit leider nur noch. Während mancher Szenen, wie z.B. während des Berichts von Professor Bellino über den Schatz, wird im Hintergrund ein wenig Melodie eingestreut, doch der Gesamteindruck hat mich noch nicht einhundertprozent überzeugt.
Die Effekte und Geräusche sind dagegen größtenteils gelungen eingesetzt. Hall in den Höhlen, Plätschern von Wasser, das Kreischen von Möwen. Im Hintergrund ist eigentlich immer irgendetwas los, was die Szenerie deutlich macht.

Fazit: Das Hörspiel ist eigentlich ziemlich unterhaltsam, aber nimmt man den dahinterstehenden Plot etwas genauer unter die Lupe, so bemerkt man recht schnell, dass dieser auf recht bröcklige, instabile Pfeiler gestellt wurde und damit einem sehr ähnlichem Schicksal wie ein Kartenhaus im Wind ausgesetzt ist. Dazu weitere kleinere Kritikpunkte bei den Sprechern und der musikalischen Inszenierung - das reicht nur für ein durchschnittlich. Allerdings sind einige vielversprechende Grundzüge zu erkennen, die sich mit einer stärkeren Geschichte bestimmt stärker entfalten können.

Note 3


3


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Ja Nein



Sprecher

SprecherRolle
Ingo Abel Erzähler
Patrick Bach Timo
Jennifer Böttcher Lillie
Valentin Stilu Max
Oliver Böttcher Stefan
Tanja Dohse Simone
Robert Missler Riko
Robert Missler Fotograf
Robert Missler Vater
Robert Missler Kapitän Zenus
Utz Richter Professor Bellini
Ines Saß-Kömpe Mutter
Ines Saß-Kömpe Stewardess


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» Hörer-Meinungen (1)
Dino schrieb am 18.02.2009 18:11:48 Uhr
Bewertung: 14 / 15

Die Wiederveröffentlichung der Folge ist sehr gut gelungen. Das Innlay wurde super gestaltet, und das Hörspiel ist der perfekte Einstieg in die Serie. Am Cover finde ich lustig, dass die Schatztruhe stark vergrößert wurde.
Durchschnittliche Userwertung: 14 | User-Top-Liste

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