Titel-Details

» Die Baadingoo-Feriendetektive » 002) Der Dieb von Venedig
Cover - Der Dieb von Venedig
Durchschnitts-Kurzwertung:

- / 15

» Kaum sind Timo, Lillie und Max in der Lagunenstadt Venedig angekommen, wird ihren Eltern die gesamte Urlaubskasse gestohlen. Eine aufregende Jagd durch die Stadt der Tauben beginnt. Die Spur führt durch schmale Gassen und Kanäle, über unzählige Brücken und in verfallene Gemäuer. Immer wieder stehen die Urlaubsdetektive vor neuen Rätseln: Welches Geheimnis verbirgt sich hinter den sonderbaren Masken? Wer ist der Mann mit der Narbe? Und wer hat Monster geklaut?
» Produktion: ME-On Air Design, Cord Ehlers
» Regie: Ulf Blanck
» Buch/Script: Ulf Blanck
» eine Produktion von USM AudioWebseite des Labels
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Kritik / Höreindruck von Daniel M.

Die Baadingoo-Feriendetektive (002) Der Dieb von VenedigFür die Feriendetektive geht es diesmal nach Venedig. Der Schreck sitzt tief als man feststellen muss, dass sich Taschendiebe aller Wertsachen der Familien bemächtigt haben. Da ist es schon mehr als nur eine Frage der Ehre, dass Baadingoo die Fährte aufnimmt, um den Dieben das Handwerk zu legen.

Wie man es von der Serie kennt, gibt es rund um den eigentlichen Fall eine Menge zu erleben. Man macht keine großartigen Abstriche und schildert dies alles recht ausführlich. Eine Menge hat mit den Ermittlungen natürlich indirekt zu tun, ist für den Fortgang der Geschichte aber nicht unabdingbar. Das schöne daran ist, dass es recht gut gelingt die Ferienstimmung einzufangen und die Geschichte bunt zu gestalten, so dass Langweile eigentlich keine Chance hat sich durchzusetzen. Im Vergleich zu den beiden vorangehenden Abenteuern ist das "Drumherum" diesmal zudem etwas zielgerichteter an den Fall angepasst.
Das allerdings führt natürlich in Versuchung Nebenhandlungsstränge in die Ermittlungen zu verflechten. Dieser Versuchung scheint auch Ulf Blanck hier erlegen und das geht leider gar nicht gut. Dass die Spur der Glasbläserei, welche die Kinder völlig abseits ihrer Ermittlungen im Rahmen eines Familienausflugs besichtigen, ausgerechnet diejenige sein soll, welche schließlich den Durchbruch bringt, wirkt nicht nur sehr zufällig, sondern schlichtweg übelst konstruiert. Genausowenig schmeckt mir das Verhalten der Täter gegen Ende der Geschichte, wo sämtliche Motivation und Handlungsweise unglaubwürdig erscheint. Es mag sicherlich der leichteste Weg sein, die Täter ihre Pläne in allen Einzelheiten ausplaudern zu lassen, logisch ist das insbesondere vor dem Hintergrund deren Pläne aber ganz und gar nicht.
Diese Aspekte sind es, welche der Geschichte das Genick brechen. Sicherlich, ein gewisser Unterhaltungswert ist nach wie vor irgendwie gegeben, da die Erlebnisse der Feriendetektive ansonsten sehr ansprechend erzählt werden.

Die Kulisse Venedigs wird gut eingefangen. Man merkt, dass die Produzenten sich bei der Geräuschkulisse Mühe gegeben haben. Daraus entspringt ein sehr hörbares Ergebnis, das vielleicht nicht hundertprozentig perfekt ist, aber die Situationen immer wieder gelungen zu transportieren weiß. Schade, dass man diese Mühe nicht bei der Musikuntermalung aufgewandt hat. Es gibt immer mal wieder ein Stück, das dezent in den Hintergrund gemischt wird, wenn es spannender zugeht, ansonsten beschränkt sich die musikalische Unterstützung aber allein auf den Baadingoo-Sprechgesang. Und als wirkliche Unterstützung kann ich diesen nicht bezeichnen, dazu wirkt dieser auf Dauer viel zu nervig.

Der Versuch der Hauptsprecher jung zu klingen ist bemüht, aber es will nicht immer gelingen, dies glaubwürdig zu transportieren. Das Ergebnis lässt sich letztlich zwar hören, aber einen wirklichen Gefallen hat man sich mit dieser Art von Besetzung meiner Ansicht nach nicht getan.
In den Nebenrollen geht es dafür sehr hochkarätig zu. Hier trifft man auf Namen wie Robert Missler, F.J. Steffens, Susanne Sternberg oder Konstantin Graudus, die sich allesamt sehr gut machen.

Fazit: Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht. Das Erzähltempo dieser Folge ist an und für sich sehr gelungen und auch das inhaltliche wirkt lange Zeit sehr überzeugend. Doch dann werden die Schwachpunkte in der Story überdeutlich und so findet sich auch dieses Hörspiel nur im durchschnittlichen Bereich wieder. Dazu tragen schlussendlich nochmals bereits bekannte "Mängel" bei, die sich wie ein roter Faden durch die Reihe ziehen. Das Potential ist da und es steckt einiges in den Hörspielen, das für viel Hörspaß sorgt, aber so richtig hat man es bisher leider nicht geschafft in allen Belangen zu überzeugen.

Note 3


3


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Sprecher

SprecherRolle
Ingo Abel Erzähler
Patrick Bach Timo
Jennifer Böttcher Lillie
Valentin Stilu Max
F. J. Steffens Georgio
Ines Saß-Kömpe Mutter
Robert Missler Vater
Lia Pahl Signora Moroni
Marco Sand Mario
Kristine Ehlers Kundin mit Maske
Susanne Sternberg Signora Lucia
Ron Matz Glasbläser Alfredo
Konstantin Graudus Cristo
Jens Wendland Sportreporter
Arndt-Helge Grap Polizist


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