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» Offenbarung 23 » 030) Lazarus

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Durchschnitts-Kurzwertung:

1 / 15

» "Nur, weil du nicht paranoid bist, heißt das noch lange nicht, dass sie dich nicht beobachten. Wer bestimmt was wahr ist? Die Realität liegt bei dir, sie entsteht in deinem Kopf. Lass dich nicht täuschen, dann wirst auch du nicht enttäuscht. Und denke immer daran: Vertraue niemandem!"

In einer Zeit, in der kein Geheimnis sicher ist vor unbarmherzigen Erpressern, rücksichtslosen Verschwörern, bestechlichen Behörden oder machthungrigen Geheimdiensten, können wir nur uns selbst vertrauen. Wenn wir die Wahrheit wirklich wissen wollen, brauchen wir Stärke und Mut. Niemand wird uns dafür danken, aber vielleicht können wir die Welt verändern. Erheben wir uns endlich von den Toten und gehen hinaus, denn das ist das Ende aller Lügen!
» Produktion: LPL
» Regie: Lars Peter Lueg
» Musik: Andy Matern
» Buch/Script: Devon Richter, Nikola Frey
» Umfang (CDs): 1

» VÖ: 2009-04-14
» eine Produktion von Lübbe AudioWebseite des Labels

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Kritik / Höreindruck von Daniel M.

Offenbarung 23 (030) LazarusMit dem neuen Untertitel "Das Ende aller Lügen" beginnt ein neues Kapitel innerhalb der Serie Offenbarung 23. Nachdem sich Lübbe Audio und Serienautor Jan Gaspard getrennt haben, schreiben nun Devon Richter und Nicola Frey die Drehbücher.

Doch das sind nicht die einzigen Veränderungen, mit denen die Fans der Reihe zu kämpfen haben. Auch wenn sich äußerlich auf den ersten Blick überhaupt nichts verändert zu haben scheint, so ist nichts mehr wie es war.

Ich gehöre zu den Leuten, die mit den alten Folgen keineswegs immer etwas anfangen konnten. Das meiste Missfallen haben bei mir die Langatmigkeit durch Monologe und die eigenwillige Rahmenhandlung ausgelöst. Insofern war ich auf die neue Ära ziemlich gespannt. Ob man die Chance nutzen würde, die Mängel zu beseitigen, um eine durch und durch spannende Thrillerreihe mit interessanten Verschwörungstheorien zu servieren?

Der Einstieg klingt schon mal verdammt spannend und erfüllt die Erwartungen absolut. Gefesselt an einen Zahnarztstuhl in einem unterirdischen Kellerraum, den Blick auf Plasmabildschirme gerichtet, die Augen qualvoll offen gehalten. Eine absolut grausame Szenen, die einen innerlich erschaudern lässt.

Ohne Frage, die darauffolgende Entwicklung stellt schon einen ziemlichen Bruch zum bisherigen Geschehen dar. Allerdings ist dies nicht der erste. Ich erinnere da gerne an den Übergang von Folge 12 auf 13, als am Ende ein Überfallkommando das Hörspielstudio gestürmt hat. Nichts ist so wie es scheint. Und genau dieses Motto hat sich LPL zur Brust genommen. Nachdem man aufgrund der äußeren Rahmenbedingungen gezwungen war die alte Geschichte über den Haufen zu werfen, hat man sich für die Radikalkur entschieden, die imho auch nicht viel schlimmer ist als die Brüche, die es innerhalb der Serie bereits gab.
Für Fans, die gerne das gehört hätten, was Jan Gaspard als Lösung letztlich als Lösung anbietet, ohne Frage ein ziemlicher Schlag ins Gesicht - für viele andere aber die willkommene Chance für einen Neustart.

Doch leider hat man diese nur halbherzig zu nutzen verstanden, denn nach dem starken Beginn fängt das Hörspiel leider ziemlich schnell an vor sich hinzuplätschern. Nach dem vielversprechenden Beginn von Spannung und Thrill schon bald keinerlei Spur mehr.
Dazu gesellen sich gewisse Entwicklungen, die nicht gerade das Gelbe vom Ei sind. Beinahe jeder plaudert hier ganz vertrauensvoll über seine Spionage-Tätigkeit (Hallo, ich bin der Klaus, und ich hör am liebsten Handygespräche ab) - das ist keinen Deut besser als die Rahmenhandlung von Gaspard, sogar eher noch schlimmer, da ziemlich unglaubwürdig und trashig. Ernst nehmen kann man das nämlich nur schwer und allzu schlüssig ist die Abfolge der Geschehnisse außerdem nicht.
Schade, schade, denn die unbekannte Bedrohung hätte einiges an Potential geboten, doch leider besinnt man sich nicht darauf, sondern präsentiert ziemlich flache und platte fast schon soapartige Dialoge. Zugegeben, in gewisser Weise mögen diese schon amüsant und unterhaltsam sein, aber sind wahrlich nicht das, was ich mir von dem Neustart bzw. von einer Thriller-Verschwörungs-Serie im allgemeinen erwartet habe.

Nachdem man sich also über 50 Minuten lang in irgendwelchen Dialogen verloren hat, die zwar alle irgendwo dem Ziel folgen, Tom sein altes (langweiliges) Leben wieder näher zu bringen, aber nie auch nur eine Spur fesselnd sind, kommt gegen Ende gottseidank nochmals Fahrt in die Angelegenheit. Hier vermag man die Trümpfe einer starken Inszenierung in Verbindung mit exzellenten Sprechern und einer spannenden Grundthematik nochmals entsprechend auszuspielen. Insgesamt ist das aber zu wenig.

Und eine Frage bewegt mich immer noch: warum zum Teufel lässt man denn das Kloster nicht überwachen, wenn man schon so gute Kontakte zum Geheimdienst hat, die einem auch noch so stolz ihre geheimsten Abhöreinrichtungen vorzeigen? - Ja, wozu das ganze denn bitte, wenn man es dann doch nicht braucht? Zumal die Gegenspieler auch noch dumm genug zu sein scheinen, den vernichteten Kellerraum mittels einer neu eingesetzten Tür zu tarnen.

Die Sprecher sind gleich geblieben, jedoch nicht die Rollen. Das spielt bei David Nathan, Dietmar Wunder, Marie Bierstedt und co. aber keine große Rolle. Sie verstehen es, jede Rolle das richtige Leben einzuhauchen. Insofern liefert die Reihe diesbezüglich weiterhin die gewohnt hohe Qualität ab.
Das tut sie ebenso bei der musikalischen Untermalung. Größere, auffällige Veränderungen gibt es hauptsächlich bei der Titelmelodie, die in der veränderten, rockigeren Gestalt schon ein wenig ungewohnt ist. Besser gefällt sie mir beim ersten Hören nun nicht unbedingt, aber ich denke, man kann sich daran schon gewöhnen.

Fazit: fürwahr, ich hab schon schlechtere Hörspiele gehört, aber gelungen ist dieser Neustart nur in technischer Hinsicht. Wenn ich eine Thriller-Serie hören will, stattdessen aber eine Soap vorgesetzt bekomme, dann ist Enttäuschung mehr als berechtigt. Der Aufhänger ist zwar nicht schlecht, der weitere Verlauf dafür reichlich dünn, erst das Ende wieder stärker - schade, dass man sich nicht auf das tatsächlich spannende konzentriert, das ja grundsätzlich vorhanden ist. Schade, schade, das war nicht der Neustart, den ich mir erhofft hatte.

Note 4-


1


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Ja Nein



Sprecher

SprecherRolle
David Nathan Tom Baumann
Helmut Krauss Erzähler
Detlef Bierstedt Jürgen Schubert
Dietmar Wunder Florian Bogner
Marie Bierstedt Pia van Boysen
Franziska Pigulla Stimme des Schicksals
Lutz Mackensy Klaus Fischer
Lutz Riedel Graf Eberhard
Tobias Kluckert Jens Wagner
Ulrike Stürzbecher Meike Hanssen
Björn Schalla Dirk Falken
Regina Lemnitz Schwester Augusta
Andy Matern Pater Bruno
Michael Pan Hendrik van Boysen
Denise Gorzelanny Jutta
Tilo Schmitz Alexander Andropow
Arianne Borbach Nadja Uljanow


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» Hörer-Meinungen (1)
2012 schrieb am 09.04.2009 08:52:12 Uhr
Bewertung: 1 / 15

Wer hoffte die Serie ginge hier weiter, wird entäuscht sein!
Vorbei die Zeiten an denen aufwendig Recherche getrieben wurde. Nur noch zielloses Geplapper ohne Hintergrundrecherche. Das machte die Serie aber aus und fehlt hier.
Auch bekannte Personen wie z.b. Ian G. sind nicht mehr dabei. An dem Konzept wurde aber auch alles verändert. Es ist eigentlich eine ganz neue Serie die mit Offenbarung 23 nichts mehr zu tun hat.
Leider haben die geplanten Themen bzw. Cover nichts mit den Inhalten der Geschichten zu tun!
Die Sprecher sind wie immer genial. Die Neuen Namen naja.... Die Story dünn und kommt meiner Meinung nach nicht an die Vorgänger ran. Fazit: Man hätte die Serie so wie sie war lassen sollen! Neue Ideen bringen meistens das Ende einer tollen Serie mit sich.
Hoffen wir mal das zu alt bewährten zurückgekehrt wird. Wir hatten schon mal mit drei Satzzeichen dasselbe.......
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