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» Kommissar X » 001) Doppeltes Spiel (Hörheft)
Cover - Doppeltes Spiel (Hörheft)

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Durchschnitts-Kurzwertung:

- / 15

» Es war Jo klar, dass er bald etwas unternehmen musste. Diese Kerle - wer immer sie auch geschickt haben mochte - würden ihn wahrscheinlich an irgendeinen geeigneten Ort bringen, wo sie ihn ungestört ausquetschen und anschließend vielleicht sogar umbringen konnten. Der Cadillac hielt sich in östlicher Richtung, dass hieß in diesem Fall, dass er mitten durch die City von Jersey fuhr. An einer Ampel musste der Fahrer halten. Jo schätzte seine Chancen ab zu entkommen, doch besonders rosig sah das nicht aus. Aber vielleicht war jetzt die letzte Chance. Aus den Augenwinkeln heraus bemerkte Jo, dass der Schwarzbart zur Seite aus dem Fenster schaute, während der Mann im grauen Anzug ihn nicht eine Sekunde lang aus dem Blick ließ. "Vergessen Sie's!" sagte der Graue, der offenbar Jos Gedanken erraten zu haben schien ... Kann Jo Walker entkommen und Licht ins Dunkel bringen?
» Produktion: Sven Schreivogel
» Regie: Sven Schreivogel
» Buch/Script: Neal Chadwick
» Umfang (CDs): 2

» VÖ: 2009-04-24
» eine Produktion von Nocturna AudioWebseite des Labels
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Kritik / Höreindruck von Daniel M.

Kommissar X (001) Doppeltes Spiel (Hörheft)Der Angestellte eines renommierten Verlagshauses verschwindet spurlos. Nein, nicht ganz. Denn der Chef beobachtet am gleichen Tag, als sich der Mitarbeiter in den Urlaub begeben möchte, wie er im Parkhaus von unbekannten Männern überfallen wird, diese allerdings aus eigener Kraft in die Flucht schlagen kann. Nach Verstreichen der Urlaubstage allerdings taucht Lesley Craven nicht mehr auf. Da die Polizei die Angelegenheit noch nicht sonderlich ernst nimmt, wendet sich der Chef an Kommissar X.
Dieser nimmt trotz einer anstrengenden Nacht sofort die Ermittlung auf und stößt auf eigenartiges. Hat Lesley Craven möglicherweise niemals existiert?

Eine Geschichte, die sich etwa über 100 Minuten erstreckt und sofort ein ansprechendes Tempo an den Tag legt. Wenige Minuten, um die Ausgangssituation einzuführen und die wichtigsten Figuren in aller Kürze vorzustellen, um dann direkt mit den Ermittlungen loszustarten. Die erste Hälfte der Lesung wird hauptsächlich von den Nachforschungen des Privatdetektivs bestimmt. Diese werden recht bald von interessanten Entdeckungen und Seltsamkeiten geprägt, die anfangs noch kein rundes Bild ergeben und entsprechend Neugier wecken. Die Richtung aber wird dann doch recht bald deutlich und genau diese prägt den zweiten Part des Hörspiels mit recht actionreichen Entwicklungen. Allerdings spürt man spätestens dann recht deutlich, dass die Vorlage insgesamt eben doch nicht viel mehr als nettes Groschenkriminiveau zu bieten im stande ist. Das ist insofern etwas schade, als der Beginn eigentlich eine etwas ausgefeiltere Geschichte verspricht. Nichtsdestotrotz kann man von einem gut gestrickten Plot sprechen, der aufgrund des hohen Tempos zu keinem Zeitpunkt Langeweile aufkommen lässt.

Robert Missler ist ohne Frage einer der größten Stimmakrobaten überhaupt. Ich kenne kaum jemanden, der eine so große Vielfalt an Tonlagen drauf hat. Das ist natürlich ein grandioser Vorteil, wenn man Hörbücher mit einer Vielzahl unterschiedlicher Rollen liest. Missler gibt jeder Figure eine ganz eigene Art zu sprechen, wodurch es um einiges leichter wird die einzelnen Figuren voneinander zu trennen und dem Geschehen zu folgen.
Allerdings verstellt Missler vor allem bei Frauen- und Kinderrollen seine Stimme doch eine Spur zu extrem. Für meinen Geschmack bereits über der Grenze des Overactings, so dass dies eher störend und auf jeden Fall unnatürlich rüberkommt. Dies reißt das ansonsten sehr lebendige und mitreißende Bild leider ein ganzes Stück nach unten.

Fazit: Ein ordentlicher Krimiplot, geschildert in einem ansprechenden Tempo, wobei der Beginn eher von Ermittlungen, die zweite Hälfte mehr von Action geprägt ist. Spannungspunkte sind genug vorhanden, so dass man sich insgesamt gut unterhalten fühlt. Nur das Overacting von Robert Missler in Bezug auf einige Rollen stört mich leider doch zu sehr, als dass es noch zu einem gut reichen würde.

Note 3+


3


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