Titel-Details

» Gruselkabinett » 016) Draculas Gast
Cover - Draculas Gast

Wenn du uns unterstützen möchtest, bestelle bequem online über folgende Partnerlinks:


MP3-Album bei Amazon herunterladen
Durchschnitts-Kurzwertung:

14 / 15

» München 1893 - Jonathan Harker, ein junger Rechtsanwalt aus England, ist unterwegs zum Grafen Dracula, um diesen bezüglich des Erwerbs eines Anwesens in London zu beraten. Auf der Reise gerät er in die Nähe eines von der Bevölkerung plötzlich verlassenen Dorfes. Die Neugier des jungen, verwegenen Mannes ist geweckt und alle Mahnungen des verängstigten Kutschers, den verfluchten Ort besonders in der Walpurgisnacht zu meiden, sind vergebens ...
» Buch/Script: Bram Stoker
» Umfang (CDs): 1
» ISBN: 9783785733028

» VÖ: 2007-03-13
» eine Produktion von Titania MedienWebseite des Labels

Jetzt hören auf Spotify (Web-Player).

Dir fehlen zu dieser Produktion wichtige Daten oder dir ist ein Fehler aufgefallen? Dann schreibe uns eine kurze Mail an: content[at]hoerspieleportal[.]de

Kritik / Höreindruck von Daniel M.

Gruselkabinett (016) Draculas GastDraculas Gast, basierend auf einer Kurzgeschichte von Bram Stroker, ist der Auftakt des großen Dracula Epos im Gruselkabinett.

Jonathan Harker hat soeben seine letzte Prüfung als angehender Rechtsanwalt abgeschlossen. Dem familiären und beruflichen Glück scheint nun nichts mehr im Wege zu stehen. Da bittet ihn sein Chef, einen besonderen Auftrag zu übernehmen. Der ehrwürdige Herr Dracula möchte sich in England eine Residenz zulegen und bittet die Kanzlei nun, ihm beratend zur Seite zu stehen. So reist der junge Rechtsanwalt zuerst nach München, wo er für kurze Zeit in einem Gasthaus verweilt, um von dort später weiter nach Transylvanien zu gelangen. Bei einem Ausflug in der Walpurgisnacht stößt er auf ein altes, verlassenes Dorf. Vom Schneesturm überrascht flüchtet er sich in ein prunkvolles Mausoleum, als das Unheil seinen Lauf nimmt.

Was für eine Atmosphären-Granate. Der dichte Klangteppich ist eine Wucht. Der Grusel dieser Folge lebt zu einem ganz großen Teil wirklich nur von der akustischen Umsetzung. Stimmungsvoll wäre wohl _leicht_ untertrieben, denn das was einen hier erwartet, lässt einen wirklich die Gänsehaut über den Rücken kriechen. Und das selbst bei strahlendem Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen. Der aufziehende Schneesturm ist mit einer solchen Detailliebe in Szene gesetzt, dass man den steifen Wind fast schon auf der Haut fühlen kann. Im Hintergrund das Geheul des geheimnisvollen Wolfes und schließlich eine alles andere als angenehme Situation auf dem Friedhof. Schnell ist man sich nicht mehr sicher: War es wirklich nur der ohrenbetäubende Donner, der einen hier hat zusammenzucken lassen? Oder doch der Deckel eines Sarges?
Die Musik tut ihr übrigens, um die ohnehin schon sehr lebendige Situation noch unheimlicher zu gestalten. Ein harmonisches Zusammenspiel, wie man es von der Serie gewohnt ist, doch selten in derartiger Perfektion zu Ohren bekommt. Phantastisch!

Inhaltlich spitzt sich die Handlung immer weiter zu. Zunächst die heile Welt, in der scheinbar nichts auch nur im geringsten die gute Stimmung drüben kann. Doch als Jonathan Harker sich entgegen aller Warnungen auf den Weg zu dem verlassenem Dorf macht, ist es damit endgültig vorbei. Alles in allem verläuft die Sache jedoch noch ziemlich harmlos, so dass man Draculas Gast noc mehr als Einleitung für den dreiteiligen Dracula sehen kann. Langweilig wird die Geschichte bei einer Spielzeit von etwa 45 Minuten und der grandiosen Atmosphäre aber zu keinem Zeitpunkt.

Simon Jäger hat hier die tragende Rolle inne, die Spiel- und Erzählparts zugleich umfasst. Fast hat man das Gefühl, als könne es gar keine bessere Besetzung als ihn geben, denn er lebt sich gerade in den Passagen, die er ganz allein zu bewältigen hat, richtig in die Handlung ein. Beim Gruselkabinett kann man sich auf einen bestechenden Cast verlassen und den bekommt man selbstredend dann auch bei Draculas Gast geboten. Sei es ein Jürgen Thormann (Anwalt Peter Hawkins), ein Heinz Ostermann (Herr Dellbrück), ein Christian Rode (Kutscher) oder eine Melanie Pukaß (Gräfin Dolingen). Der Auftritt von Joachim Höppner als Dracula fällt zwar noch sehr kurz aus, aber es zeichnet sich bereits jetzt ab, dass das in den nächsten Folgen etwas ganz Großes werden könnte.

Fazit: Obgleich der Stoff inhaltlich vielleicht noch etwas dünn ist, weiß dieses Hörspiel sehr zu gefallen. Die Atmosphäre raubt einem wahrlich den Atem. Der dichte Klangteppich sucht seinesgleichen. Die Sprecher sind, wie man es vom Gruselkabinett nicht anders gewohnt, top. Als Auftakt der Dracula-Saga eine echte Bereicherung für die Hörspielwelt. Wenn die weiteren Folgen ähnlich stark umgesetzt sind, könnte der Dracula von Titania nicht nur zu den besten Produktionen dieses Monats gehören...

Note 1-


4


1 von 1 Besuchern fanden diese Rezension hilfreich. Und du?

Ja Nein



Sprecher

SprecherRolle
Simon Jäger Jonathan Harker
Joachim Höppner Dracula
Tanja Geke Mina Murray
Jürgen Thormann Peter Hawkins
Heinz Ostermann Herr Dellbrück
Christian Rode Kutscher Johann
Melanie Pukaß Gräfin Dolingen
Nicola Devico Mamone Soldat
Uwe Büschken Offizier
Nicola Devico Mamone Chronist


Hörer-Meinungen zur Folge

Jetzt deine Meinung zu dieser Produktion schreiben (Keine Registrierung nötig)
Name:
E-Mail: (wird nicht veröffentlicht)
Website: http:// (optional)
Deine Wertung: (optional)
Dein Kommentar:
Spamfilter Ergebnis der folgenden Rechnung: 2 + 4 + 4 = ?



Hinweis: Datenschutzrichtlinien.

» Hörer-Meinungen (1)
Daniel Klages (www.hoerspiel-freunde.de) schrieb am 15.03.2010 16:58:19 Uhr
Bewertung: 14 / 15

Ein Teil der Handlung um Dracula, die den meisten Hörspiel und Film Adaptionen fehlt. Wie auch die eigentliche Dracula-Geschichten-Produktion von Titania in den Folgen 17-19 ist auch hier die Inszenierung auf höchstem Niveau. An Joachim Höppner als Dracula musste ich mich zuert ein wenig gewohnen, den sein Timbre bringt in meinen Phren immer eine gewisse Wahrmherzigkeit mit, die ich so mit Dracula nicht verbinde. Trotzdem ist es ein Genuß, seiner Stimme, der von Simon Jäger und so hochkarätigen Nebenrollenbesetzungen Christian Rode und Jürgen Thormann zu lauschen. Einizig fraglich belibt für mich, warum man diese Folge im Einzelhandel und der Betitelung aus der eigentlichen Draculy-Story (Gruselkabinett 17-19, "Dracula 1-3") rausgenommen hat, denn einzeln für sich mag dieses Hörspiel noch bedingt funktionieren, die Handlung in "Dracula 1" knüpft aber unmittelbar an die dieser Folge an. Zum Glück gibts die Komplettbox in schickem Schuber für schmale Münze. Grusel- und auch sonstiges Hörspiel-Pflichtprogram!
Durchschnittliche Userwertung: 14 | User-Top-Liste

RSS-Kommentar-Feed für dieses Hörspiel
RSS-Kommentar-Feed für alle Hörspiele



Kritiker-Spiegel

So bewerten andere Rezensenten:

»www.re-flexion-kult.deDirektlink zur Rezension10 von 10


Durchschnittliche Kritikerwertung: folgt

Kritiker-Rezension hier verlinken
Du betreibst selbst eine Rezensionsseite? Oder du bist auf eine interessante Kritikermeinung gestoßen? An dieser Stelle kannst Direktlinks zu Rezensionen weiterer Kritikerseiten hinzufügen. Diese werden nach kurzer Überprüfung durch die Redaktion freigeschalten.
Du erhältst eine Mail, sobald dein Link freigeschaltet wurde.
Wir freuen uns natürlich auch, wenn du unsere Rezension auf deiner Seite verlinkst (was jedoch nicht Vorraussetzung für die Aufnahme eines Links ist).

Rezensionsseite/Rezensent
Direktlink zur Rezensionhttp://
Wertung z.B. 5
von maximal z.B. 15
Deine Mailadresse (wird nicht veröffentlicht)
Spamfilter (Ergebnis der folgenden Rechnung: 2+2=?)


hoerspiel3 @ Twitter

Folge unseren Updates auf Twitter.

Gratis Hören!

Finde hier eine umfangreiche Liste von Hörspielen und Lesungen zum gratis hören auf Spotify!




Bei Amazon bestellen

Wenn du unsere Seite unterstützen möchtest, bestelle deine Hörspiele oder Hörbücher schnell und bequem bei Amazon:

Hörer-Meinungen

Mitschnitt - Haus am See | Kommentar von ascods9

Ordensschwester Amelie - Rachsucht | Kommentar von Frank

Die Originale - Die Flusspiraten des Mississippi | Kommentar von Marc Hairapetian

Die Originale - Die Flusspiraten des Mississippi | Kommentar von Marc Hairapetian

Einzelhörspiel - Der blaurote Methusalem | Kommentar von Marc Hairapetian

Einzelhörspiel - Der blaurote Methusalem | Kommentar von Marc Hairapetian


Neueste Aktivität

10.12.2018 - 20:12: Ein Besucher hat eine Rezension bewertet: TKKG - In den Klauen des Tigers

06.12.2018 - 21:05: Ein Besucher hat eine Rezension bewertet: Einzelhörspiel - Der Polarforscher

05.12.2018 - 09:33: Ein Besucher hat eine Rezension bewertet: Die Teufelskicker - Spielerin im Abseits

03.12.2018 - 16:32: Ein Besucher hat eine Rezension bewertet: Team X-Treme - Das Singapur-Komplott

01.12.2018 - 21:28: Ein Besucher hat eine Rezension bewertet: Doktor Morbius - Mein dunkles Geheimnis

28.11.2018 - 00:37: Ein Besucher hat eine Rezension bewertet: TKKG - Der Schatz in der Drachenhöhle

25.11.2018 - 05:00: Ein Besucher hat eine Rezension bewertet: Don Harris - Psycho Cop - Dämonicus

20.11.2018 - 01:45: Ein Besucher hat eine Rezension bewertet: TKKG - Kampf der Spione

19.11.2018 - 21:03: Ein Besucher hat eine Rezension bewertet: TKKG - Der Schatz in der Drachenhöhle

17.11.2018 - 11:14: Ein Besucher hat eine Rezension bewertet: Team X-treme - Die Bestie aus der Tiefe