Titel-Details

» Die Dr3i » 006) Tödliche Regie
Cover - Tödliche Regie
Durchschnitts-Kurzwertung:

8,4 / 15

» Terror im Studio! Feige Anschläge machen der Synchronsprecherin Ellen Maxell das Leben zur Hölle. Wer steckt hinter der unheimlichen Gummi-Maske der Zeichentrickfigur "Panic-Porky"? Nur knapp entgeht die talentierte Schauspielerin mehreren hinterhältigen Mordversuchen. Hat es jemand auf ihre Rolle abgesehen? Die drei Detektive Jupiter, Peter und Bob nehmen sich des mysteriösen Falles an und geraten mitten in die Schusslinie der zum Leben erwachten Cartoonfigur.
» Buch/Script: André Minninger
» Umfang (CDs): 1

» VÖ: 2007-03-23
» eine Produktion von EuropaWebseite des Labels
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Kritik / Höreindruck von Daniel M.

Die Dr3i (006) Tödliche RegiePeter gewinnt bei einem Preisausschreiben den 1. Preis. Eigentlich wäre ihm der zweite in Form eines tragbaren DVD-Players lieber gewesen. So darf er nun aber stattdessen eine Gastrolle für die trendige Zeichentrickserie "Panic Porky" synchronisieren. Zusammen mit seinen beiden Freunden und Detektivkollegen macht er sich auf ins Studio, wo er die Hauptdarstellerin der Serie persönlich kennenlernt. Doch schon kurz nachdem die ersten Szenen im Kasten sind, bricht Ellen Maxell zusammen. Dies ist allerdings erst der Auftakt zu einer ganzen Reihe von Anschlägen auf das Leben der jungen Frau. Was steckt nur dahinter? Jupiter, Peter und Bob bieten ihre Hilfe bei der Lösung des Falles an.

Panic Porky - ein lebendig gewordener Albtraum.
Schon lange habe ich kein derart nerviges Hörspiel mehr gehört. Bereits der Name Panic Porky versprach ja eigentlich schon eine Trashkranate vom Allerfeinsten, wie man sie sonst eher von TKKG kennt. Dem Gegenüber stand die Thematik 'Terror im Synchron-Studio', was demgegenüber eigentlich ziemlich vielversprechend klang, zumal die Story aus der Feder von André Minninger entstammt, der ja direkt vom Fach ist. Und nach Minningers letzter wirklich feinen Folge war die Erwartungshaltung meinerseits dann auch alles andere als gedämpft.
Doch wer hier nach der letzten, ziemlich ruhigen und vor allem harmlosen Folge, mal wieder auf ein richtiges spannendes Abenteuer gehofft hat: weit gefehlt. Knapp 10 Minuten werden benötigt, bis der Fall in Schwung kommt und allein fünf davon sind das reinste Grauen für die Ohren. Die Szene im Studio ist - auf gut deutsch - einfach nur noch scheiße. Hölzern, monoton, nervig bis zum geht nicht mehr. Wenn es dabei geblieben wäre, ginge das Ganze vielleicht sogar noch, doch ist dem absolut nicht so. Der Wahnsinn geht weiter. Panic Porky erwacht und spielt Ellen Maxell immer wieder mehr als nur üble Streiche, die letztlich sogar in einem handfesten Mordanschlag münden.
Den Plot, den Minninger hier gestrickt hat, fällt grundsätzlich nicht mal übel aus. Prinzipiell eine solide Story, die durchaus zu unterhalten wüsste, wenngleich sie sicher keinen Preis für Originalität und Spannung gewinnt. Dennoch könnte der Handlungsverlauf an vielen Stellen besser sein. Oftmals sind die drei Detektive nur Beobachter und stellen kaum selbstständige Ermittlungen an. Ein Faktor macht das Hörspiel dann aber nahezu unhörbar:

Panic Porky! Ohrenfolter, ich grüße Sie. Verdammt nochmal muss soetwas denn wirklich sein? Eine Spur weniger nervig wäre doch bestimmt auch gegangen. Nicht gerade positiv tut sich da allerdings nicht allein die erste Studio-Szene hervor. Denn das Panic Porky hat auch später noch öfters einen Auftritt und da kann man sich wirklich nur noch fragen, was das Produktionsteam bei solchen Passagen nur geritten hat. Traudel Sperber und Celine Fontange quietschen und kreischen in grausamster Art und Weise um die Wette.
Demgegenüber ist der Rest des Casts wirklich schon ein akustischer Hochgenuss, wenngleich die Leistungen eigentlich eher dem typischen Niveau der Serie entsprechen. Sehr kurz fällt der Auftritt von Dirk Bach aus. Ja, wenn man nicht wüsste, dass er die Rolle spricht, würde man es wohl auch gar nicht groß bemerken. Sehr schwach empfand ich die Synchronistationsversuche von Jens Wawcrzeck, welche ziemlich gekünstelt daherkommen. So sehr ich mich auf den Auftritt von Judy Winter im Vorfeld gefreut hatte, so farblos bleibt sie hier dann doch. Höchst eigenartig auch, wie Herr Fritsch das Wort Bungalow ausspricht. Hier hat die Regie wohl ein wenig geschlafen.

Die Soundkulisse geht vollkommen in Ordnung. Die meisten Stücke und Effekte sind passend eingespielt, so dass es zumindest in diesem Punkt keinen Grund zu Kritik gibt. Atmosphäre will aber angesichts eines panisch vor sich daherkreischenden Ferkels genausowenig aufkommen.

Fazit: Wie kann man eine an sich gar nicht mal schlechte Story-Grundidee nur dermaßen versauen? Im wahrsten Sinne des Wortes. Den Plot kann man nun zwar nicht unbedingt als absolutes Highlight bezeichnen, aber bei einer bodenständigeren Umsetzung hätte das durchaus auf ein gut hinauslaufen können. So aber ist die Episode einfach nur extrem nervig. Auf diesen "Schweinekram" verzichtet man wohl besser, wenn man hinterher nicht mit blutenden Ohren die CD wieder aus der Anlage holen will.

Note 4-


1


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Ja Nein



Sprecher

SprecherRolle
Thomas Fritsch Erzähler
Oliver Rohrbeck Jupiter Jones
Jens Wawrczeck Peter Crenshaw
Andreas Fröhlich Bob Andrews
Traudel Sperber Ellen Maxell
Judy Winter Audrey Moonshadow
Martina Regenhardt Sandy Stryker
Celine Fontanges Mandy Honeyball
Rainer Schmitt Mars Chaplin
Holger Mahlich Inspektor Milton
Dirk Bach Assistent


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» Hörer-Meinungen (2)
Mr. Murphy schrieb am 29.11.2009 21:00:16 Uhr
Bewertung: 13 / 15

Panic Porky in AKTION !!!

Mir hat dieses moderne und gleichzeitig abgedrehte Hörspiel ganz gut gefallen. Es gibt viele lustige Szenen! Panic Porky fand ich witzig. Nach den Unter-Genres "Mystery", "Rätsel", "Action" und "Sport" hat sich mittlerweile ein neues Unter-Genre etabliert: "Comedy". André Minninger verdient Respekt und Lob dafür, dass er dieses neue Unter-Genre (auch beim Original drei ???) maßgeblich geprägt hat. Dass Jupiter beim Showdown eine Vase absichtlich zerdeppert, war vermutlich ein Insider-Gag: Kurz bevor diese Hörspiel-Folge erschien, erschien die Buch-Folge "Die drei ??? - Der Fluch des Drachen". Auch in diesem Fall geht es um zerdepperte Vasen. Und dann das unglaubwürdige und dadurch lustige Szenario mit den Cola-Dosen.

Die Sprecherleistungen sind überwiegend sehr gut. In einer Nebenrolle gibt es Judy Winter zu hören. Auch sie konnte überzeugen. Die Titelmelodie gefällt mir ganz gut, ebenso die Zwischenmusiken. Das Cover hingegen finde ich nur mittelmäßig. Auch hier wurde wieder der Folgen-Nummern-Gag eingebaut.

Fazit: Für mich ein Highlight der kurzen Interimsserie "Die Dr3i".
Note 1 -
Achterbembel schrieb am 08.10.2009 13:52:39 Uhr
Bewertung: 7 / 15

Auf das Erscheinen dieser Folge hatte ich mich ganz besonders gefreut, da als Gastsprecher Judy Winter und Dirk Bach angekündigt waren. Die Story sollte sich um das Zeichentrick-Schweinchen "Panik-Porky" drehen. Das hierbei Dirk Bach eine tragende Rolle zukommen würde, war für mich völlig klar! Dann die Enttäuschung: Beim ersten Anhören der Folge war er nicht auszumachen. Laut Klappentext spricht er einen "Assistenten". Aha. Den hatte ich doch glatt überhört. Was aber nicht verwundert, denn wegen des nervigen Gequiekes des panischen Schweinchens geht hier eine ganze Menge unter. Was sollte das? Wenn jemand die Folge nichts ahnend zum abends zum Einschlafen abspielt, sitzt er er mehrfach aufrecht im Bett. Donnerwetter! Ansonsten ist die Story aber gar nicht so übel, wenn auch mit einigen logischen Lücken - die Übeltäterin konnte doch vorher nicht wissen, dass ausgerechnet ein Mitglied der Dr3i die Gastsprecherrolle gewinnen würde. Was aber notwendig gewesen wäre um die Dr3i in den Plan einbauen zu können. Und wer sich mal die Mühe machen möchte, und auf die Zeitangaben in der Folge achtet, wird seinen Spaß haben. Die Sprecher sind allesamt klasse. (Herr Bach spielt den Assistenten sehr überzeugend!) Wäre da nicht dieses unsägliche Schweinchen... ich würde die Folge um mindestens eine Note höher einzustufen.
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