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» Professor Zamorra » 002) Der Biss der Cobra
Cover - Der Biss der Cobra

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- / 15

» Während im Castle Llewellyn alles der Entscheidung entgegenrast und niemand weiß, ob die Erbfolge tatsächlich noch stattfinden kann, erhebt sich in Caermardhin, der Burg des Zauberers Merlin, eine noch viel größere Gefahr... Der Biss der Kobra leitet das Chaos ein, und stellt Zamorra und seine Freunde vor eine völlig neue, erschreckende Situation...!
» Regie: Mario Cuneo
» Musik: Carsten Bohn, Nenad Lautarevic, Mario Cuneo
» Buch/Script: Chris Alleander
» Umfang (CDs): 1
» ISBN: 9783941426023

» VÖ: 2008-11-28
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Kritik / Höreindruck von Daniel M.

Professor Zamorra (002) Der Biss der CobraNeues Label - neues Glück. Naja, stimmt nur zur Hälfte, denn Mario Cuneo hält weiterhin seine Hand über das Projekt "Professor Zamorra".

Tatsächlich sind einige deutliche Steigerungen gegenüber dem Vorgänger feststellbar. Aber der Reihe nach:

Nach dem Zusammenbruch des Lords am Ende der letzten Folge, herrscht große Besorgnis. Denn noch ist nicht alles bereit, um dessen Wiedergeburt sicherzustellen.
Unterdessen in der Burg Merlins. Während der alte Magier in Selbstzweifeln wandelt, schleicht sich ein mächtiger Gegner beinahe unbemerkt in die Festung. Eine Cobra, welche die Ankunft eines mächtigen Dämons vorbereiten soll. Gelingt es Merlin die Ausbreitung dessen Todessaat aufzuhalten?

Nach dem bekannten, mich etwas gespalten zurücklassenden Intro - dieses Zamorr-morra-morrA am Ende ist klasse, die anschließende Musik aber nicht ganz ap passend - begegnen wir als erstes wiederum Erzähler Henry König. Und da scheint man sich seitens des Produktionsteams die recht verbreitete Kritik der Hörerschaft zur Brust genommen und etwas mehr gesteuert zu haben. Jedenfalls kommt mir Henry König weit weniger überdreht vor als in der letzten Folge. Ganz abgestellt hat man die etwas spezielle Sprechweise zwar nicht, aber in diesem Rahmen ist das ganze unter dem Sichtpunkt künstlerischer Gestaltungsfreiheit akzeptabel. Die Frage nach dem Gefallen ist dann nochmals eine etwas andere. Ich persönlich bin noch nicht ganz zufrieden.
Der kurze Höhepunkt am Anfang verpufft recht schnell. Wir verbleiben im folgenden zunächst einmal mit Zamorra auf dem Schloss. Aber was passiert denn da schon groß? Zum Glück setzt man auf mehr als nur diesen einen Handlungsstrang, der sich ziemlich totläuft. Was in Merlins Burg geschieht ist schon deutlich interessanter. Ab der Hälfte etwa steigert sich so langsam auch das Tempo, insgesamt sind die Spannungspunkte aber nach wie vor zu spärlich gesäht, die Inszenierung an vielen Stellen zu langwierig. Das muss dringend noch mitreißender werden, wenn schon die Vorlage keine Rückendeckung durch innovative Ideen geben kann.
Durch den Umstand, dass man mittendrin in der Reihe einsteigt, merkt man hin und wieder mal, dass einem etwas Vorwissen fehlt, es ist aber keineswegs so, dass man nicht mitkommen würde. Große Verständnisprobleme haben sich mir zumindest nicht gestellt. Und bei der ein oder anderen noch etwas in der Luft schwebenden Sache hoffe ich, dass man diese später weiter vertieft. Das kann durchaus recht reizvoll sein, noch nicht alles bis ins kleinste Detail zu wissen. Solange man der Handlung gut folgen kann, ergibt sich dadurch in meinen Augen kein Kritikpunkt.

Das Atmosphärenbild ist besser als beim Vorgänger. Vermehrt wird auch während des eigentlichen Geschehens mit Musik untermalt und die Auswahl dieser Stücke ist nicht unbedingt verkehrt. Wobei ich bei einigen nach wie vor sagen würde, dass sie einfach nicht vernünftig in eine Gruselserie passen. Bei den Geräuschen bleibt nach wie vor viel Luft nach oben. Mehr Detailverliebtheit wäre schön. Beispiel in dieser Richtung? Gerne: wenn der Erzähler von einer zuschlagenden Autotür berichtet, darf man diese ruhig auch hören. Generall dürften draußen spielende Szenen noch ums eine oder andere Umweltgeräusch ergänzt werden.

Eine Umbesetzung gibt es und diese betrifft die Rolle von Nicole Duval. Jene wird nun von Christine Pappert gesprochen, die in der Synchronbranche alles andere als ein unbekanntes Licht ist. Die Umbesetzung fällt in keinster Weise negativ auf, somit war dieser Schritt alles andere als eine falsche Entscheidung. Sehr gefallen hat mir Merlin (Klaus Nägelen). Regelrecht blass bleibt dagegen Zamorra selbst. Ich halte Gerhart Hinze grundsätzlich für keine unpassende Besetzung, aber da darf die Regie gerne mehr aus dem Mann herauskitzeln.

Fazit: Längst nicht mehr ganz so schwach wie der Auftakt, aber noch immer ein gutes Stück von gut entfernt. Der Handlung fehlt es an Tempo und zu oft auch an Spannungsmomenten. Nach dem Tod des Lords schleicht sich rund um Zamorra sogar eine gewisse Langeweile ein - und das darf einfach so nicht passieren. Wenn die Vorlage nicht die stärkste ist (und davon ist bei einem Groschenroman fast auszugehen, und die Hinweise, die man zusätzlich durch diese Vertonung erhält, verdichten dieses Bild), muss das schlichtweg durch die Umsetzung wett machen, wenn am Ende ein überzeugendes Ergebnis stehen soll. Das ist mit ein wenig mehr Detailarbeit durchaus zu schaffen, zurücklehnen kann man sich aktuell aber noch nicht, will man die Serie nach vorne bringen.

Note 3


3


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Sprecher

SprecherRolle
Henry König Erzähler
Gerhart Hinze Professor Zamorra
Christine Pappert Nicole Duval
Rainer Schmitt Laird Bryont Saris
Andreas von der Meden William
Marion von Stengel Lady Patricia
Reent Reins Torre Gerret
Robert Missler McMour
Klaus Nägelen Merlin
Annabelle Krieg Teri Rheken
Sylvie Nogler Sara Moon
Marisa Calcagno Stimme/Shirona
Martin Schäfer Keith Ulluquart
Wolf Frass Doc Methusalem
Viktor Hacker Gray
Tetje Mierendorf Shivery
Toula Savvidou Quelle


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