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» Lady Bedfort » 027) und der Weihnachtserpresser
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- / 15

» Beim Baumschlagen machen Lady Bedfort, Max, Inspektor Miller und Vivien eine grauenhafte Entdeckung. Irgend jemand versucht, das Weihnachtsfest zu stören. Attentate, Drohungen und Erpressungen setzen gerade dem Broughtoner Bürgermeister sehr zu. Lady Bedfort recherchiert.
» Produktion: Dennis Rohling
» Regie: Dennis Rohling, Michael Eickhorst
» Musik: Dennis Rohling
» Buch/Script: John Beckmann
» Umfang (CDs): 1
» Dauer: 73 Minuten

» VÖ: 2009-12-04
» eine Produktion von HörplanetWebseite des Labels

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Kritik / Höreindruck von Daniel M.

Lady Bedfort (027) und der WeihnachtserpresserNach dem Tod der Hauptdarstellerin Barbara Ratthey stand neben der anfänglichen Trauer vor allem auch die Frage im Raum, wie es denn mit der Reihe Lady Bedfort weitergehen würde. Immerhin hatte man diese der Schauspielerin damals gewissermaßen auf den Leib geschrieben. Da scheint eine Weiterführung ohne Barbara Ratthey im ersten Moment fast unvorstellbar.
Doch hat die Reihe ihr so prägnantes Gesicht mit der Zeit ebenso durch die Lady Bedfort umgebenden Charaktere gewonnen. Auch aus diesem Grund hat sich der Hörplanet entschlossen die Reihe mit einer neuen Sprecherin fortzuführen.

Waltraut Habicht heißt die neue Sprecherin, die den Jungs vom Hörplanet von Santiago Ziesmer empfohlen wurde. Die wohl spannendste Frage für alle treuen Hörer dieser Reihe dürfte somit wohl lauten: kann die Reihe denn mit dieser neuen Darstellerin funktionieren?

Die ersten Szenen dieser Folge kommen noch ganz ohne Lady Bedfort aus, was - wenn vielleicht zum damaligen Zeitpunkt von John Beckmann nicht zwangsläufig beabsichtigt - kein schlechter Schachzug ist. Wird einem hier doch noch einmal deutlich vor Augen geführt, dass an der Serie eben noch so viel mehr hängt, was man schätzen und lieben gelernt hat.
So begleiten wir Max und Inspektor Miller beim Kauf des Weihnachtsbaums, wobei sie eine schreckliche Entdeckung machen. Tote Tiere, die an einem Tannenbaum aufgeknüpft wurden. Ein höchst markaberer Scherz oder die Tat eines Wahnsinnigen?
Viel Zeit zum Nachdenken bleibt zumindest dem Inspektor nicht, denn dieser sieht sich kurz darauf bereits einer in einem Paket versteckten Bombe gegenüber.

Den Auftakt darf man diesmal gestrost als turbulent bezeichnen. Von weihnachtlicher Beschaulichkeit ist nicht viel zu spüren. Und das ausgerechnet in Broughton, das sonst eher als verschlafenes Nest gilt. Thematisch passt diese Episode trotz der wenig festlichen Stimmung prima in die Vorweihnachtszeit.
Viele Szenenwechsel halten das Tempo von Anfang an hoch. Zwar ebbt das Feuer zwischendurch immer mal leicht ab, wird aber nicht selten von einer neuen Entwicklung wieder von neuem angefacht.
"Der Weihnachtserpresser" ist eine Folge, die weniger auf den Miträtsel-Effekt setzt, sondern stattdessen eine abwechslungs- und ereignisreiche Handlung bietet. Dabei trifft John Beckmann die richtige Mischung aus Krimi und Weiterentwicklung der Charaktere, wobei insbesondere Inspektor Miller im Mittelpunkt steht. Dieser siejt sich nach einer Beschwerde seitens eines Kollegens nämlich ziemlich unter Druck gesetzt, was vor allem Lady Bedfort zu spüren bekommt. Diese Situation dürfte zwar nicht unbedingt für die Figur des Inspektors, aber für Santiago Ziesmer sicher sehr erfreulich gewesen sein, kann er so doch endlich einmal etwas mehr aus seiner Rolle machen als nur den nüchternen Fragensteller zu mimen. So ist die Szene, in welcher Inspektor Miller gegenüber Lady Bedfort regelrecht ausrastet einfach ein großer Genuss für alle langjährigen Hörer gewiss ein großer Genuss.
Trotz der recht explosiven Handlung bleibt noch immer genug Raum für amüsante Momente, die sich wie gewohnt in den Dialogen manifestieren, wenn Max und Lady Bedfort auf Verbrecherjagd gehen. Daran hat sich trotz der Neubesetzung nichts geändert.

Um dieses Thema nun endlich etwas detaillierter aufzugreifen:
Man kann wohl davon sprechen, dass für die Reihe mit dem Tod von Barbara Ratthey eine Ära zuende gegangen ist, zugleich bricht aber mit Waltraut Habicht eine neue an. Es wird sich zwar zeigen müssen, inwiefern die Fans bereit sind, diese mitzutragen, doch angesichts der überzeugenden Darbietung der neuen Schauspielerin fällt die Umstellung leichter als gedacht. Gewiss: ganz am Anfang ist es schon noch ungewohnt, da sich einem Barbara Rattheys Stimme in dieser Rolle einfach eingeprägt hat.
Die Stimme Waltraut Habichts ist um einiges weicher, vermittelt aber dennoch einen gewissen Grundcharakter, der auch Barabara Ratthey in dieser Rolle zu eigen war.

Bei der Besetzung der Nebenrollen lässt der Hörplanet nichts anbrennen. Besonders gelungen empfand ich die Darbietungen von Detlef Bierstedt als Bürgermeister und Stefan Fredrich als Erpresser, letzterer stets mit einem leichten Hang zum überdreht-durchgedrehten.

Die Untermalung setzt sich zusammen aus eher düster gehaltenen Melodien in den Szenen selbst und den inzwischen bestens bekannten Bedfort-Melodien, die als Trenner zwischen den einzelnen Szenen verwendet werden.

Fazit: Lady Bedfort funktioniert auch ohne Barbara Ratthey, bzw. man sollte wohl eher sagen: auch mit Waltraut Habicht. Zwar ist es anfangs schon eine Umstellung, die mir aber leichter gefallen ist, als im Vorfeld vermutet. Der Fall selbst vermag mit seinem ereignisreichen Erzählstil prima zu unterhalten. Da hier neben dem eigentlichen Fall auch ein größerer Fokus auf Inspektor Miller gelegt wird, erweist sich auch die Spieldauer von 73 Minuten als kurzweilig.

Note 2+


4


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Sprecher

SprecherRolle
Waltraut Habicht Lady Clara Bedfort
Dennis Rohling Max, der Butler
Santiago Ziesmer Inspektor Miller
Michael Eickhorst Sergeant McBrian
Roland Hemmo Superintendent Core
Sarah Riedel Beth Campbell
Gerd Holtenau Ben Carson
Detlef Bierstedt Robert Doman
Tanja Geke Phyllis Doyle
Stefan Fredrich Jack


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