Titel-Details

» Hell Patrol » 000) Hell-Patrol - Horror-Trip zum Leubner-Hof
Cover - Hell-Patrol - Horror-Trip zum Leubner-Hof
Durchschnitts-Kurzwertung:

- / 15

» Es ist Nacht und sie haben sich verfahren. Nur knapp entgehen sie einem Unfall als ihnen jemand vor den Bus springt. Und dann entdecken sie auch noch den geschrotteten Wagen Ihrer Freund in einem Maisfeld. Kein guter Start für einen erfolgreichen Gig der Band Hell-Patrol. Aber es wird noch seltsamer, denn plötzlich springt der Bus nicht mehr an und man muss sich zu Fuß auf den Weg machen. Der Vollmond bricht durch die Wolken und mit ihm bricht auch eine furchterregende Gestalt aus dem Mais heraus. Jetzt heißt es nur noch: "Rennt um euer Leben!"
» Buch/Script: Marcus Görner
» Umfang (CDs): 1

» VÖ: 2007-05-19
» eine Produktion von HörfabrikWebseite des Labels
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Kritik / Höreindruck von Daniel M.

Hell Patrol (000) Hell-Patrol - Horror-Trip zum Leubner-HofIrgendwo im Nirgendwo. Gestrandet auf einer einsamen Landstraße - die Mitglieder der Band Hell-Patrol. Der Vollmond beleuchtet die unheimliche Szenerie, welche sich dort in den nächsten Stunden abspielen soll. Alles beginnt damit, dass eine scheinbar wilde Bestie am Straßenrand in Erscheinung tritt. Ein von der Straße abgekommener Wagen gibt zunächst einiges an Rätsel auf. Spurlos verschwunden sind die Insassen, welche den Freunden bereits bestens bekannt sind, handelt es sich doch um die bereits vorausgefahrenen Band-Mitglieder Peter und Max. Doch wo sind diese nur abgeblieben? Als sie zu ihrem eigenen Wagen zurückkehren, erwartet sie eine böse Überraschung. Der Motor will nicht mehr anspringen und so bleibt ihnen zwangsläufig nichts anderes übrig als sich zu Fuß auf den Weg zum nahegelegenen Leubner-Hof zu machen. Da taucht die Bestie erneut auf...

Ein weiterer Eintrag für das bereits reichlich beackerte Grusel-Genre. Angekündigt wird ein Mystery-Jugend-Hörspiel und diese Bezeichnung darf man als treffend bezeichnen. Der Mystery-Aspekt ist nicht nur eine leere Phrase, sondern kommt gerade zu Beginn prima zum tragen. Was geht in der Dunkelheit rund um den Leubner-Hof vor sich? Und was für ein Wesen treibt sich im Licht des Vollmonds herum? Ein geschickt gewähltes Szenario sorgt dabei für stetige unterschwellig vorhandene Spannung. Statt wie man möglicherweise anhand von Titel und Cover vermuten könnte ein Trash-Feuerwerk zu zünden, lässt man es eher mysteriöser und stimmungsvoller angehen. Das beweist, dass auch trotz der Tatsache, dass das Genre schon reichlich ausgeschöpft wurde und man eigentlich kaum mehr etwas wirklich Neues geboten bekommt, noch immer Hörspiele das Licht der Welt erblicken, welche tatsächlich so etwas wie echtes Gänsehautfeeling bieten. Prima gelingt Marcus Görner der Spagat zwischen dem Stil von Jugendabenteuern und einer unheimlichen Gruselgeschichte. Großartige Innovationen darf man zwar nicht erwarten, aber die Story wird gelungen vorangetrieben und lässt dabei kaum Zeit für Längen oder gar Langeweile und weiß damit gut zu unterhalten. Nett sind zudem auch einige am Rande eingebaute Seitenhiebe auf diverses aus der Hörspiel-Welt.

Skriptschreiber Marcus Görner findet sich auch in einer der Hauptrollen wieder. Ob das tatsächlich eine glückliche Idee ist? Nun, nach den ersten Trailerausschnitten sah ich mich meiner Skepsis anfangs durchaus bestätigt. An einigen Stellen wirkt Marcus Görner etwas zu blass und man merkt, dass er noch nicht die ganz große Erfahrung hat. Allerdings kann ich nach mehrmaligem Durchlauf sagen, dass er sich trotz einiger kleinerer Schwächen insgesamt dann doch überraschend gut schlägt. Einen Totalausfall muss man hier also nicht befürchten. In weiteren Rollen findet man einige Sprecher, die man auch sonst hauptsächlich von der Hörfabrik her kennt: Christopher Albrodt als Oliver, Melissa Kumpmann als Denise, André Gerhardt als Peter oder Labelchef Horst Kurth als Daniel Lykan. Zwar nicht die ganz großen Namen, doch liefern alle einen überzeugenden Job ab und dahingehend steht dem Hörgenuss eigentlich nichts im Wege. Zwei Besetzungen habe ich bis dato außen vorgelassen. Oliver Theile als Erzähler und Marco Damm als Polizist. Beginnen wir mit letzterem. Ich muss sagen, dass mich der Dialekt Marco Damms köstlich amüsiert hat, obgleich auch eine kleine Tendenz hin zur Albernheit besteht. Aber das lässt sich hier eigentlich ganz gut verkraften. Zu Oliver Theile - ein sehr begabter Sprecher, doch bin ich mir nach wie vor nicht ganz so sicher, ob seine Besetzung als Erzähler hier die idealste ist. Er holt aber das Maximum aus sich heraus und da kann man ihm absolut keinen Vorwurf machen. Nur hätte ich mir für dieses Hörspiel eher einen Erzähler gewünscht, der schon in seiner Stimme die Bedrohung deutlicher zum Ausdruck bringt.

Bei der Musik setzt man auf eine Mischung aus Metal-Klängen und eher unheilschwangeren und düsteren Stücken. Eine Mischung, die genau die richtige Stimmung entstehen lässt und mir hier recht gut gefallen hat. Gelungen werden ebenso die Effekte eingesetzt. In dieser Beziehung also ebenfalls keine Ausfälle. Am Ende stehen dann noch zwei Bonus-Songs der Bands "Alvarez" und "Neverless".

Fazit: Wer von Gruselhörspielen noch nicht die Nase voll hat, der kann hier durchaus mal hineinschmecken. Positiv ist, dass man weniger ein Trash-Feuerwerk abbrennt, sondern stattdessen versucht eine unheimliche Stimmung vor allem mithilfe eines geschickten Plotaufbaus und einem gut gewählten Setting entstehen zu lassen. Damit es dabei aber dann doch nicht zu düster wird, sorgen die einzelnen Band-Mitglieder und die eingesetzte Rockmusik immer wieder für ein wenig Auflockerung. Eine Mischung, die mich gut unterhalten hat, auch wenn man letztlich natürlich nichts wirklich Neues vorgesetzt bekommt.

Note 2


4


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Sprecher

SprecherRolle
Oliver Theile Erzähler
Marcus Görner Raffael
Melissa Kumpmann Denise
Christopher Albrodt Oliver
André Gerhardt Peter
Mareike Möller Julia
Horst Kurth Daniel Lykan
Lars Bernecker Max
Bert Stevens Bauer Leubner
Marco Damm Polizist


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