Titel-Details

» Der Falke » 002) Showdown in Venedig
Cover - Showdown in Venedig
Durchschnitts-Kurzwertung:

- / 15

» Das Rätsel eines mysteriösen Artefakts führt den Archäologen Lukas Falkenberg nach Wien. Dort wird er Zeuge des Mordes an einem renommierten Physiker. Gemeinsam mit einer Kollegin des Toten versucht er die Hintergründe des Verbrechens aufzuklären und folgt der Spur des Täters nach Italien – zu einer geheimnisvollen Stiftung des Vatikans.
» Umfang (CDs): 1

» VÖ: 2007-06-01
» eine Produktion von audiowerkstattkölnWebseite des Labels
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Kritik / Höreindruck von Daniel M.

Der Falke (002) Showdown in VenedigÖsterreich. Der Falke ist unterwegs zu einem rennomierten Quanten-Physik-Professor, der für ihn das rätselhafte Artefakt, das scheinbar nicht von der Erde zu stammen scheint, untersuchen soll. Als Falkenberg die Arbeitsräume des Professors betritt, spürt er sofort, dass da etwas nicht stimmt. Dann bemerkt er die Gestalt, vermumt durch eine Kutte hinter dem auf einem Stuhl gefesselten Physiker, welche zu einem Schnitt an der Kehle ansetzt. Der ganze Raum steht in Flammen. Der Falke ist zu spät gekommen. Er kann das Leben des anerkannten Wissenschaftlers nicht mehr retten. Der Unbekannte entkommt mit einem gewagtem Sprung aus dem Fenster.
Später an diesem Tag. Falkenberg befindet sich nach der Vernehmung durch die Polizei zusammen mit der Assistentin des Professors auf dem Weg zum Hotel, als ein Wagen hinter dem Taxi auftaucht. Bei dem Versuch die beiden Männer abzuhängen bricht das Chaos los...

An Action scheint es also auch hier nicht zu fehlen. - Nun, das tut es grundsätzlich in der Tat nicht. Es ergibt sich allerdings wieder dasselbe Problem wie schon bei der ersten Folge, diesmal sogar noch eine Spur deutlicher. Die actionreiche Handlung allein reicht nicht so wirklich aus, um den Hörer hier völlig in den Bann zu schlagen. Insgesamt zwar sicherlich noch eine unterhaltsame Sache, aber es fehlt wiederrum der letzte Feinschliff, der das ganze in Hochspannung verwandeln würde. Vieles verläuft recht vorhersehbar und ohne wirklich viele überraschende Wendungen. Der mysteriöse Touch, der bisweilen aufkommt, wird von der Action fast ein wenig erstickt. Insgesamt ist das ganze auch diesmal alles andere als verkehrt, aber durchaus noch mit ordentlich Luft nach oben. Die Thematik bietet noch deutlich mehr, als man bislang aus ihr herausholt.

Ingo Albrecht hat natürlich nach wie vor die Hauptrolle inne. Viel ändert sich nicht. Albrecht ist gewiss alles andere als ein schlechter Sprecher, aber in dieser Serie wirkt er durchgehend eine Spur zu emotionslos. Auch wenn man sich vor Augen hält, dass er den kühlen, nüchternen Wissenschaftler und coolen Abenteurer in einer Person verkörpert, so wirkt das bisweilen doch etwas unpassend. Mario Hassert als Erzähler dürfte ebenfalls manchmal einen Zahn zulegen. Man kann auch hier wiederum festhalten, dass man bestimmt keine schlechten Sprecher vors Mikro gelassen hat, aber bei der Umsetzung dann beide irgendwie hinter ihren Möglichkeiten zurückbleiben. Ähnliches habe ich mir genauso bei Claudia Urbschat-Mingues gedacht, welche die Assistentin des Professors verkörpert. Mit Henry König (als Kardinal) und Robert Missler (als Bankangestellter) trifft man auf weitere recht bekannte Namen, die ihre Sache dann auch sehr souverän machen. Aber auch die weniger bekannten können da zumeist gut mithalten.

Ein ähnliches Bild wie bei der ersten Folge bietet sich bei den Punkten Musik und Effekte. Und das bedeutet vor allem eines. Nämlich, dass man daran noch weiter arbeiten muss. Zu blass, zu wenig die Handlung unterstützend - und das gerade bei einer Abeneuerserie. Das ist schon irgendwie schade. Hier muss man wohl einfach darauf hoffen, dass man in den nächsten Folgen noch akribischer arbeitet. So geht das ganze aber gerade noch als ausreichend in die Gesamtwertung ein.

Fazit: Irgendwie krankt es an allen Punkten noch ein wenig. Nicht, dass man das Gefühl hätte, dass hier gar nichts gelingen will. Das ist es nicht. Vielmehr ist es das Gefühl, dass man hinter den gebotenen Möglichkeiten zurückbleibt und die ansprechende Thematik nicht richtig auszuschöpfen vermag. Inhaltlich für meinen Geschmack einen geringen Tick schwächer als der Erstling, produktionstechnisch etwa auf einer Höhe. Potential ist deutlich vorhanden. Ich hoffe, dass man dieses in den nächsten Folgen deutlicher zu nutzen weiß. So bleibt nach den beiden ersten Folgen ein durchschnittlicher, wenn auch kein schlechter Eindruck zurück.

Note 3


3


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Sprecher

SprecherRolle
Mario Hassert Erzähler
Ingo Albrecht Lukas Falkenberg
Claudia Urbschat-Mingues Chiara Stern
Henry König Der Kardinal
Fabian Harloff Felix Schroth
Patrick Winczewski Adrian Teufel
Bert Stevens Werner Brandt
Constantin von Westphalen Kaspar
Robert Missler Bankangestellter
Stefan Weinert Taxifahrer
Pat Murphy Pförtner
Jörg Vincent Malotki Scherge


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