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» Die schwarze Sonne » 003) Weisses Gold
Cover - Weisses Gold

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Durchschnitts-Kurzwertung:

10 / 15

» Nur mit knapper Not sind Adam Salton und Nathaniel de Salis der unbarmherzigen Arabella March nach Indien entkommen.
In Bombay treffen sie auf eine alte Bekannte Nathaniels - Helena Blavatsky, die Begründerin der Theosophischen Gesellschaft. Die geheimnisvolle Frau und Nathaniel scheint ein Geheimnis zu einen – das Wissen um den Heiligen Speer – den Artefakt, das Adam nach wie vor verschlossen bleibt.
Als sich aber in den geheimen Tunneln der Parsen ein schwerwiegender Unfall ereignet, ist es an Adam, das Schlimmste zu verhindern. Ihm bleibt nur noch wenig Zeit - doch die Zeit ist nicht nur ein Gefäß, sondern auch der Inhalt ...
» Produktion: Günter Merlau
» Regie: Günter Merlau
» Musik: Debbie Wiseman, Günter Merlau, Raymond Alessandrini
» Umfang (CDs): 1

» VÖ: 2007-06-29
» eine Produktion von LauschWebseite des Labels

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Kritik / Höreindruck von Daniel M.

Die schwarze Sonne (003) Weisses GoldNach den verstörenden Geschehnissen zum Ende der letzten Episode, sind Nathaniel und Adam nach Indien gereist. Nathaniel ist hinter einem alten Geheimnis her, über welches er Adam jedoch die meiste Zeit im unklaren lässt. In der Nacht sucht eine seltsame Erscheinung Adam in seinem Zimmer auf - ein Wesen, das nicht von dieser Welt zu stammen scheint - oder etwa doch?
Deutschland - zu Beginn des 2. Weltkriegs. Eine nationalsozialistische Gruppe rund um Heinrich Himmler ist bei der Untersuchung des tibetischen Volkes in Bezug auf die Rassentauglichkeit auf etwas seltsames gestoßen.
Das weiße Ungeheuer aus der Tiefe schlägt zu.

Wer bislang glaubte Gabriel Burns sei schon komplex, der hat diese Serie aus dem Hause Lausch scheinbar noch nicht gehört. Bereits mit der dritten Folge hat man einen Handlungsrahmen aufgebaut, für den dieses Wort beinahe schon nicht mehr auszureichen scheint. Die zweite Folge war schon nicht ganz einfach zu durchschauen und inhaltlich nicht immer ganz leicht in Bezug zum ersten Abenteuer von Adam Salton und Nathaniel de Salis zu bringen. Nicht viel anders sieht es eigentlich auch bei der dritten Folge aus. Fast wird es nämlich noch heftiger, denn neben den vielen ungelösten Rätseln rund um den Handlungsstrang der beiden Hauptpersonen, eröffnet man hier mehrere zeitlich anders gelagerte Schauplätze. Und damit ist eines schon mal absolut klar. Die Folge ist alles andere als Easy-Listening. Wer nicht jede Sekunde mit allerhöchster Konzentration bei der Sache ist, dürfte schon bald verloren haben. Lässt man sich aber auf diesen Trip ein, denn nichts anderes ist das ganze letztendlich, so wird man mit einer hochinteressanten Mystery-Abenteuer-Reihe belohnt, die zum momentanen Zeitpunkt zwar noch alles andere als leicht zu durchschauen ist, aber für Fans derartiger Konzepte absolut klasse sein dürfte. Denn es deuten sich bereits ein paar Dinge an, die im weiteren Verlauf noch richtig gigantisch werden könnten. Wer sich aber schon mit Serien wie Gabriel Burns überfordert fühlt, der dürfte mit dieser Serie dann wohl auch so seine Schwierigkeiten haben. Denn hier ist alles - aber nichts geradlinig und einfach.

Und das liegt nicht nur allein am Inhalt, sondern auch an der Art und Weise, wie Lausch seine Hörspiele umzusetzen pflegt. Hier braucht man nichts statisches und träges zu befürchten. Mit einer unglaublichen Detailliebe werden Sounds, Effekte, Musiken, Sprechersequenzen zu einem Klangteppich vermischt, der es wahrlich in sich hat und einen bei längerem Hören durchaus in eine Art Rauschzustand zu versetzen mag. Die eingesetzten Musikstücke gefallen mir sehr gut, sorgen sie doch für einen sehr emotionalen Rahmen, der desöfteren mal für Gänsehaut auf der Haut sorgt.

Top Sprecherleistungen - was anderes bleibt hier eigentlich nicht zu sagen. Es ist absolut Wahnsinn wie intensiv hier Emotionen allein schon durch Christian Stark (Adam Salton) und Harald Halgardt (Nathaniel de Salis) transportiert werden. Enorm stark habe ich wiederrum Konrad Halver als Jules Verne empfunden, der allerdings erst ganz Ende zum Einsatz kommt.
Bei den Szenen, die während der NS-Zeit spielen, liefern alle Beteiligten eine beeindruckene Performance ab und man fühlt sich für einen Moment wirklich in jene Zeit zurückversetzt, so glaubhaft wirkt das ganze. Hier kann man nur wieder mal den Hut ziehen.

Bei der Gestaltung des Booklets hat man sich erneut viel Mühe gegeben. Tolle Zeichungen im Inneren schmücken die eher abstrakte Informationen zu Sprechern und Produktionsdetails. Das Cover erscheint mir diesmal interessanter als noch die beiden letzten nicht ganz so ansprechenden Gestaltungen.

Fazit: Zurücklehnen und auf einen phantastischen Trip des Wahnsinns einlassen. Was Günter Merlau hier auf die Hörerschaft loslässt ist alles andere als einfache Kost, sondern erfordert höchste Konzentration und wohl auch noch etwas Geduld, bis man die Zusammenhänge weiter durchdringt. Als jemand, der derartige Mystery-Konzepte sehr gerne mag, habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt. Denn trotz der Tatsache, dass man noch nicht so völlig durchblickt - in vielen Detailfragen sogar noch gar nicht, ist eine unglaubliche Substanz und damit auch Potential vorhanden. Es bleibt insofern nur zu hoffen, dass man das ganze aber nicht überreizt. Trotz der inhaltlichen Unterschiede drängt sich ein Vergleich mit der Serie "Gabriel Burns" aus dem Hause Universal fast zwangsläufig auf, obgleich man damit wohl auch etwas vorsichtig sein muss.

Note 1-


4


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Sprecher

SprecherRolle
Christian Stark Adam Salton
Harald Halgardt Nathaniel de Salis
Konrad Halver Jules Verne
Michael Prelle Edgar Caswell | Weishtor
Dorothea Hagena Helena Blavatsky
Stefan Brentle Stefan Berger
Klaus Robra Vizepräsident Röhling
Peter Woy Boris Meinhardt
Kurt Glockzin Heinrich Himmler
Philipp Otto Dr. Ernst Schäfer
René Wagner Bruno Seger
Dhundup Dhakyitsang Baharam Gandschi
Martin Schleiß Receptionist
Peter Tabatt ...
Uwe Hügle ...
Wolfgang Berger ...
Sebastian Reuter ...
Günter Merlau ...
Günter Merlau senior ...
Katinka Springborn ...


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